Daniel Negreanu oder: Wenn Golf auf Poker trifft

Was haben Golf und Poker gemeinsam? Die Antwort ist simpel. Es ist Daniel Negreanu. Der Mann in den besten Jahren ist ein in Kanada geborener Pokerspieler. Schon sehr früh bemerkte er seine Leidenschaft für das Pokerspiel und begann damit noch bevor er seinen Schulabschluss machte. Er sparte sich in Kanada Geld zusammen, sodass er bei mehreren Pokerweltmeisterschaften in Las Vegas einige Geldgewinne erzielte. 2003 gründete er seinen eigenen Onlinepokerraum, der später von PokerStars übernommen wurde, wie unter anderem auch Full Tilt Poker.

Neben seinem Job als Pokerspieler und Brand Ambassador für PokerStars hat Daniel Negreanu eine weitere Leidenschaft: er spielt Golf. Schon immer trieb er gern Sport und wollte auch einmal als Athlet bekannt werden. Dank High Stakes Golf kann er das nun auch. Als Pokerspieler gefällt ihm an dieser Golfvariante besonders gut, dass er Geld gewinnen kann. Das einzige, was er dazu benötigt, ist eine gute Technik, oder zumindest eine bessere Technik als die Gegner und ein wenig Glück, um den Ball mit möglichst wenigen Schlägen ins Loch zu bekommen.
In einem Interview verrät Negreanu, dass er mit seinen Freunden auf alles Mögliche wettet, sei es Billiard oder ein Spiel auf der Wii. Obwohl die meisten seiner Freunde Pokerspieler sind, spielen sie in der Freizeit eher selten Poker.

Bei High Stakes Golf, das übrigens vom TV-Sender ESPN ausgestrahlt wird, spielen Pokerspieler ein Golf-Tournament. Als Startgeld setzen sie ihr eigenes Geld. Das spannende an der Show ist, dass die Höhe des Einsatzes absolut nichts über das Können des Golfers aussagt, denn keiner der Spieler ist professioneller Golfer.
Negreanu verrät, dass er unter den Pokerspielern zu den besseren Golfern gehört, im Vergleich zu professionellen Golfern allerdings, grausam spiele.

Dennoch helfen ihm seine Pokerkenntnisse beim Golfen. Besonders in Stresssituationen fällt es ihm leichter, sich zu fokussieren und die Umwelt ein wenig auszublenden. Allerdings ist das auch das Einzige, denn beim Golf gibt es keine Gemeinschaftskarten, es kommt lediglich darauf an, wie jeder einzelne performt.

In einem weiteren Interview erzählt Daniel: „Viele Pokerspieler sind süchtig nach dem Adrenalin- Rausch während eines Spiels. Der wird nach einer Weile allerdings weniger. Beim Golf ist er wieder voll da“.

Für alle professionellen Golf-Spieler kann man also empfehlen: Wenn Ihnen der Adrenalin-Kick beim Golfen fehlt, dann versuchen Sie es doch einmal mit Pokern.

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