Hole-in-one

Sie haben bei einem Turnier ein Hole-in-one gespielt? Herzlichen Glückwunsch! Weil ein Hole-in-one im Golfsport immer noch recht selten ist, haben wir uns entschlossen Ihnen die Möglichkeit zu geben, dieses auf unseren Seiten zu veröffentlichen.

Wenn Ihnen auch ein Hole in One gelungen ist, schreiben Sie uns!

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Die Wahrscheinlichkeit für ein Hole-in-one

Ein Schlag, und der Ball ist drin. Was einfach klingt ist immer auch eine Frage des Könnens, des Glückes – und der Wahrscheinlichkeit. Der Deutsche Golfverband (DGV) hat zum letzten Mal im Jahr 2007 eine entsprechende Statistik vorgelegt. Demnach gab es in dem Jahr 473 Hole-in-ones bei Wettspielen, interessanterweise übrigens alle auf Par-3-Löchern, diese wurden 2007 etwa 4,8 Millionen mal gespielt. Die Zahlen zeigen, das jeder 10.150te Abschlag auf einem Par-3-Loch ein Hole-in-one wurde. Damit liegt die Wahrscheinlichkeit bei 0,0009 Prozent.

Profis sind treffsicherer

Das Golfprofis öfter ein Hole-in-One gelingt klingt wenig überraschend. Die Seite Golfstun.de hat herausgefunden, dass laut der National Hole in One Association jeder 2.500te Abschlag durch einen Pro von einem Par-3-Loch in ein Hole-in-one mündet. Das entspricht einer Hole-in-One-Quote von 0,04%.
Oder auf der Turnierebene betrachtet: Bei einem PGA-Turnier starten 144 Spieler, bei einer Runde gibt es im Durchschnitt vier Par-3-Löchern. Die Chance dabei ein Hole-in-One zu schlagen liegt bei 22 Prozent.
Ein Hole-in-one

Manchmal landet der Ball mit einem Schlag im Loch. Foto: Nicklas.

Und solch ein Hole in One lohnt sich manchmal richtig. So gibt es bei großen Turnieren schon mal ein Auto als Preis. Wie Jens Jessen dazu in der Zeit schreibt: „Das Glück soll also als ein persönliches Verdienst anerkannt und honoriert werden, entsprechend der berühmten Maxime des römischen Diktators Sulla, der zynischerweise meinte, auch Glück sei eine Begabung.“
Und als Amateuren ist es meistens üblich, dass man seine Mitspieler im Clubhaus zu einem Drink einlädt. Manchmal umfasst die Mitspieler dabei auch alle Golfer, die zu dem Zeitpunkt auf dem Golfplatz sind. Daher gibt es auch Hole-in-One-Versicherungen. Hier kann man sich gegen diese Art der „Folgekosten“ versichern. Der Glücksfall wird laut Jesse so zum Schadensfall.

Hole-in-One-Bräuche

In Schottland soll es etwa üblich sein das man nach einem Hole in One im Schottenrock antritt. In Deutschen Golfclubs gibt es manchmal nicht nur für die Clubmeister eine Ehrentafel, sondern auch eine für die Spieler, denen auf dem Platz ein Hole in One gelungen ist.