Erfolge für Kieffer und Holleder

 

Maximilian Kieffer und Nina Holleder haben dem Golf Team Germany zwei weitere zweite Plätze in der noch jungen Saison beschert: Maximilian Kieffer kratzte in Spanien bei der Open de España an seinem ersten Sieg auf der European Tour. Damit hat er sich nach zehn Turnieren bereits jetzt die Tourkarte für 2014 gesichert. Gleichzeitig erspielte sich Nina Holleder bei der South African Women’s Open der Ladies European Tour dank einer glänzenden Runde den geteilten zweiten Rang.

An Spannung kaum zu überbieten war der Finaltag der Open de España: Nach vier Runden lagen drei Spieler mit jeweils fünf unter Par (283 Schläge) gleichauf an der Spitze: Maximilian Kieffer (Deutschland), Felipe Aguilar (Chile) und Raphaël Jacquelin (Frankreich). Im Stechen verabschiedete sich Aguilar am dritten Extra-Loch, weil seine beiden Konkurrenten Birdies notierten. Dann begann das große Drama.

Immer und immer wieder erspielte sich ein Kontrahent einen kleinen Vorteil, doch stets folgte der Konter. Insgesamt neun Mal mussten der 22-jährige Deutsche und Jacquelin auf die 18, ein 426 Meter langes Par 4, bis endlich eine Entscheidung fiel: Der Franzose legte seinen Annäherungsschlag im letzten Durchlauf eineinhalb Meter hinter die Fahne und lochte zum Birdie – für Kieffer das Aus, der Traum vom ersten großen Triumph auf der European Tour war geplatzt. Und das, obwohl der Düsseldorfer eine grandiose Leistung abgeliefert hatte. „Das war ein langer Tag, und nach so einem Stechen mit neun Extra-Löchern bin ich natürlich schon etwas enttäuscht, nur Zweiter geworden zu sein. Dennoch war es eine große Erfahrung heute, und Raphaël hat es definitiv verdient, zu gewinnen“, erklärte Kieffer.

Moritz Lampert, ebenfalls in seinem ersten Jahr auf der European Tour, schloss das Turnier mit 289 Schlägen nach Runden von 76, 68, 71 und 74 Schlägen auf dem 27. Platz ab.

In Südafrika überzeugte Nina Holleder am ersten Tag mit einer starken 70er Runde (-2) und schrieb sich gar einen Eagle auf der rund 300 Meter langen Bahn sechs auf die Karte. Doch mehr konnten die 25-Jährige aus St. Leon-Rot und ihre Mitstreiterinnen nicht zeigen: Wegen heftigen Regens wurden die zweite wie auch die dritte Runde abgesagt. „Bei schlechten Verhältnissen spielt jeder schlechter. Man muss einfach besser schlecht spielen als die anderen.“ Das war Nina Holleders Motto für die erste Runde. „Ich habe sehr gut geputtet und gute Saves gemacht, was natürlich sehr geholfen hat“, sagte sie.

 

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