Die Schotten verloren im letzten Jahr auf Barbados

Die Schotten verloren im letzten Jahr auf Barbados in einem spannenden Finale gegen die Deutschen Bernhard Langer und Marcel Siem im Stechen. Diesmal lieen sie sich den Sieg im Omega Mission Hills World Cup nicht nehmen und schlossen endlich zu England, Irland und Wales in die Riege der World-Cup-Sieger auf.
Ich wollte Marc nicht verunsichern, aber meine Statistik im Stechen ist miserabel, scherzte Montgomerie. Aber mit Marc zu spielen war groartig, und wenn er nicht nchstes Jahr um die gleiche Zeit in den Top 20 der Welt ist, dann wrde mich das doch sehr erstaunen, denn er ist ein fantastischer Golfer. Er lochte ein paar entscheidende
Putts unter groem Druck, vor allem am ersten Loch im Stechen und hielt uns damit im Spiel. Als er den Ball dann einlochte, dachte ich, dass wir jetzt eine groe Chance haben, hier als Sieger vom Platz zu gehen. Denn nach der Niederlage im letzten Jahr war dieser Sieg fr uns besonders wichtig. Warren erwiderte die Komplimente an seinen Partner, den rangltesten Spieler im schottischen Profigolfen, der nun neben seinen acht Siegen auf der European Tour einen
Weltmeisterschaftstitel vorzeigen kann. Fr dieses Spielformat ist Monty der perfekte Spielpartner, so Warren. Wenn du einen
Fehler machst, dann kannst du sicher sein, dass er dich mit seinem nchsten Schlag wieder rausholt und das Team wieder auf Kurs bringt. Wie schon im letzten Jahr war es eine Ehre, mit ihm zusammen fr Schottland zu spielen. Schottland hatte zunchst mit einem klaren Sieg gerechnet, denn Montgomerie und Warren beendeten ihre Runde mit 6 unter Par und 66 Schlgen im Vierer-Format. Damit standen sie an der Spitze des Leaderboards, als die USA und Frankreich das 18. Loch spielten.
In der regulren Spielzeit gingen die Schotten nach dem 14. und 15. Loch mit drei unter Par zum ersten Mal in Fhrung. Zuerst spielte Warren einen perfekten Pitch zum Birdie am 14. Loch, und dann gelang Montgomerie der Schlag des Tages. Aus 185 Metern
schlug er den Ball mit einem Eisen 6 zweieinhalb Meter neben die Fahne. Aus dieser Entfernung gelang Warren dann ein Eagle-Putt.
Warren hielt sein ruhiges Spiel den ganzen Tag ber aufrecht, und nachdem Montgomerie seinen ersten Putt viereinhalb Meter vor das 16. Loch spielte, zielte der Juniorpartner des schottischen Teams genau und lochte den Ball fr ein entscheidendes Par 4 ein. Das war, wie Montgomery erklrte, ein entscheidender Augenblick.
Justin Rose und Ian Poulter aus England konnten die eine gute Runde, die sie die ganze Woche versprochen hatten, nicht liefern und verpassten das Stechen. Nach dem Abschlag des Amerikaners Slocum am 18. Loch brachte Weekley seinen Annherungsschlag
eineinhalb Meter neben die Fahne. Slocum behielt die Nerven und sorgte mit einem Birdie-Putt fr den Gleichstand mit Schottland und erzwang ein Stechen.

Am ersten Loch des Stechens sah es schlecht fr Schottland aus. Montgomeries Abschlag verfehlte das Fairway und landete in einem Bunker. Auch Warren hatte Pech. Seinen mutigen Befreiungsschlag platzierte er ebenfalls in einem Bunker neben dem Grn. Montgomerie chippte den Ball aus dem Sand, der landete aber drei Meter vor der Fahne.
Warren hatte nun die heikle Aufgabe, aus dieser Distanz zu putten. Der 26-jhrige zeigte keine Anzeichen von Nervositt. Der Putt fiel zum Par. Die USA spielten ebenfalls Par. Das Stechen ging also weiter. Als beide Teams beim zweiten Extra-Loch Par spielten, sah es so aus, als wren beide Teams gleich stark.
Am dritten Extra-Loch war Schottland pltzlich in der besseren Position, als Weekleys Annherungsschlag das Grn nicht erreichte und Slocums zu kurzer Pitch gut dreieinhalb Meter vor der Fahne endete. Weekley musste einen mutigen Putt wagen, um das Par zu retten. Sein Putt war gut gespielt, aber er lochte den Ball nicht ein. Das schottische Team wurde somit zum ersten Mal Sieger des Omega Mission Hills World Cups.
Den dritten Platz schaffte Frankreich mit Grgory Havret und Raphal Jacquelin. Justin Rose und Ian Poulter landeten fr England auf dem vierten Platz. Die Sdafrikaner Retief Goosen und Trevor Immelman belegten den fnften Platz, whrend das schwedische Team punktgleich mit den Niederlanden, Deutschland und Argentinien den sechsten Platz erreichte.

Birgit Grimm

Über Birgit Grimm

Birgit Grimm was a sports teacher and started playing golf in 2006. Since then she has played on about 300 courses. She prefers to travel by motorhome, preferably in Germany, France, Italy and the Czech Republic. She reports about these trips in the golf sport magazine. Birgit Grimm is happily married, has 2 children and a granddaughter.

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