„Gleich und Gleich gesellt sich gerne“

Der BR3-Moderator Bernhard Fleischmann und seine „Königlich-Bayerischen GolfHeroes“ sind am 20. Juli bei den „Golfgott Open 5.0“ des Golf und Landclub Schmidmühlen zu Gast – Ein „etwas anderer Präsident“ im Interview.

Wer bisher glaubte, Golfspielen sei nur etwas für gut situierte ältere Herrschaften, für die „Spaß“ beim Sport ein Fremdwort ist, der hat die „Königlich-Bayerischen GolfHeroes“ noch nicht spielen sehen. Bei ihnen handelt es sich nämlich um einen Verein aus spaßbetonten Golfern unterschiedlichster Clubs. Präsident ist dabei kein Geringerer als Bernhard „Fleischi“ Fleischmann – bekannt als Moderator von „Fleischis Welt“ sowie der „Morning Show“ des Radiosenders Bayern 3. Nebst vieler kreativer Talente ist er auch selbst begeisterter Golfer und Freund von Frank Käfer, dem Marketing-Vorsitzenden des Golf- und Landclubs (GLC) Schmidmühlen.

Käfer organisierte zum GLC-Jubiläum, das vom 19. bis zum 21. Juli stattfinden wird, das Turnier „Golfgott Open 5.0“, die am Samstag, 20. Juli, ab 8 Uhr den Höhepunkt der sportlichen Ereignisse zum „50-Jährigen“ darstellen. Das Motto dieses etwas alternativer angehauchten Sensations-Turniers, für das sich inzwischen schon über 200 Teilnehmer angemeldet haben, lautet heuer „Perlen vor die Säue“. Was es damit auf sich hat? „Ganz einfach: Wir haben zwar alle sportlichen Ehrgeiz, wollen aber den Golfsport etwas lockerer sehen und auch dementsprechend angehen“, freut sich „Fleischi“, mit dem wir uns im Vorfeld in einem nicht immer ganz so ernsten Interview unterhalten haben, auf die Veranstaltung.

Herr Fleischmann! Seit wann gibt es die „Königlich-Bayerischen GolfHeroes“?

Bernhard Fleischmann: Der Verein wurde bereits im Dezember 2011 gegründet. Seitdem bin ich  Vorsitzender, er ist also quasi mein Baby. Als Vater bin ich froh, dass mich die Mitglieder im Februar auf dem Nockherberg in München erneut zum Präsidenten gewählt und mir mein Kind nicht ‚weggenommen‘ haben. Wir sind inzwischen ein sich in der Pubertät befindlicher jugendhafter, aber auch gefestigter, Verein. Bei dem ist ‚Everbody welcome‘. Jeder soll bei uns Spaß haben und sich wohlfühlen, so wie unser ‚Golfgott‘ Frank Käfer. Was wir nicht haben wollen, sind biedere und spießige Golfer. Wobei: Die sind natürlich auch willkommen, wir müssen sie ja ‚bekehren‘…

Wie würden Sie das Motto der ‚GolfHeroes‘ kurz umreißen?

Bernhard Fleischmann: Unser Verein versteht sich grundsätzlich, zur Normalisierung des Golfsports und Entwichtigung des Golfers im Allgemeinen bei gleichzeitiger direkt proportionaler Spaßerhöhung im Besonderen beizutragen. Sprich: Wir wollen die oftmals immer noch vorhandene elitäre Szene des Golfspielens, das der gemeinsame Nenner unserer Mitglieder ist, aufbrechen und aufweichen. Und so die Skepsis gegenüber dem Golfen weiter abbauen.

Beschreiben Sie uns doch kurz die Entwicklung Ihres Vereins seit der Gründung!

Bernhard Fleischmann: Unsere oben genannte originäre Idee hat inzwischen Früchte getragen. Wir haben aktuell rund 1200 Mitglieder und eine unserer Homebases ist praktisch schon der Theilberg in Schmidmühlen. Inzwischen sind über 70 Golfplätze unsere Partner – für uns sind diese Clubs keine Bremser, sondern Förderer. Das alles sind Zeichen dafür, dass die Zeit für uns reif war. Eines unserer grundsätzlichen Ziele lautet: Wir wollen Flip-Flops, Bier und Musik auf allen Golfplätzen dieser Welt. Da passt es doch perfekt, dass einer unserer Sponsoren die Brauerei HACKER-Pschorr ist.., oder?

Stichwort ‚Schmidmühlen‘, Sie haben es ja angesprochen: Warum kommen Sie erneut in die Oberpfalz?

Bernhard Fleischmann: Ist doch klar: Wenn der ‚Golfgott‘ Franky ruft, dann ist Anwesenheitspflicht. Mich verbindet mit ihm eine inzwischen seit rund 13 Jahren andauernde Freundschaft. Wir hatten gemeinsam ein Einladungsturnier gespielt und uns dort kennengelernt. Da erkannten wir: Gleich und Gleich gesellt sich gerne. Wir sind in Sachen Golfen beide komplette ‚Normalos‘, die, auch wenn wir schlecht spielen, was häufiger vorkommt, dennoch Spaß an diesem Sport haben.

Auf was dürfen sich die Turnierteilnehmer bei den ‚Golfgott Open 5.0‘ am 20. Juli freuen?

Bernhard Fleischmann: Wir werden mit einer richtig coolen Truppe mit zehn bis zwölf Teilnehmern vor Ort sein. Wir haben sicherlich unseren rosa Schankwagen mit unserer garantiert anti-alkoholfreien Nahrung dabei: Es gibt meine eigenen Würschtl, Fleischis Hopfengriller frisch vom Kinderwagengrill, süffiges Bier, Prosecco und a Musi. Wir sind sicherlich schon von Weitem zu erkennen.

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