Die teuersten Golfclubs der Welt

Seit jeher gehört Golf zu den prestigereichsten Sportarten der Welt. Etikette und ungeschriebene Regeln geben dem Golfsport ein ganz eigenes Image. Und dieses Image wird vor allem in den Golfclubs dieser Welt zelebriert. Sei es Kleiderordnung, Rasenetikette oder eben horrende Aufnahmegebühren – die wirklich renommierten Golfclubs sind nicht für jeden etwas. Dafür bieten die Clubs dann aber auch das Beste vom Besten.

Top gepflegte Anlagen, imposante Clubhäuser und jede Menge High Society. Nicht selten spricht man in diesen Kreisen vom Gesellschaftsadel – und wer hier dabei sein möchte, muss die Brieftasche tief aufmachen. Wir stellen die teuersten und renommiertesten Golfclubs der Welt vor.

Liberty National Golf Club

Es ist keine Überraschung, dass im Großraum New York zahlreiche, hochrangige Golfclubs beheimatet sind. Das Geld ist in dem Handels- und Finanzzentrum des Big Apples einfach zuhause. Vor allem auf Long Island sind viele Golfclubs beheimatet, die sich untereinander den Rang des renommiertesten Clubs streitig machen wollen. Seit 2006 können die Millionäre in New Jersey am Westufer des Hudson Rivers in einer der imposantesten Golfanlagen der Welt ihre Bälle versenken. Das 2006 eröffnete Areal gehört mit knapp 250 Millionen Dollar Baupreis zu einer der teuersten Anlagen überhaupt. Doch wie die Golfpost berichtet, fiel der Kurs bei den Profis zunächst durch. Für die Bahnen verantwortlich waren die Designer Bob Cupp und Tom Kite. An der Küste gelegen, bietet sich von allen Kursen ein wunderbarer Blick auf Skyline von New York. Wer hier Mitglied werden will, für den sollten die 500.000 Dollar Aufnahmegebühr kein Problem darstellen. Dafür gibt es aber auch Heli-Landeplatz, Yachtanlegestelle, Spa und Restaurant inklusive. Zu den prominenten Mitgliedern zählen unter anderem Golfprofi Phil Mickelson, der von Betway für die kommenden US Open mit einer Siegquote von 51,00 geführt wird, Footballstar Eli Manning oder Sänger und Schauspieler Justin Timberlake (Stand: 16.10.). Diese Superstars lassen sich also nicht von den hohen Einschreibegebühren abschrecken.

Golfer beim markieren der Ballposition. Foto: Luis Villasmil/ Unsplash

The Bridge Golf Club

Ein Golfclub der etwas anderen Art, aber dafür nicht weniger exklusiv – der Bridge Golf Club. Auf dem Gelände des alten Bridehampton Racing Circuit auf Long Island hat der Rohstoffhändler Robert Rubin 2003 einen Golfclub eröffnet, der seinesgleichen sucht. Hier geht alles ein bisschen lockerer zu, sodass man auch in Jeans und Cap auf Grün stehen darf. Dafür muss man allerdings auch um die 600.000 Dollar Aufnahmegebühr übrig haben. Entlohnt wird man nicht zuletzt durch das futuristische Clubhaus, welches sich perfekt in das postmoderne Ambiente des ehemaligen Rennkurses einfügt.

Mission Hills Golf Club

Doch nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern auch in Fernost ist das Golfspiel ungemein populär – und exklusiv. Aufnahmegebühren im Millionenbereich sind hier keine Seltenheit. So zum Beispiel im eindrucksvollen Koganei GC in Tokio oder dem Mission Hills in Shenzen bei Hongkong. Dabei handelt es sich nicht nur um eine der teuersten, sondern auch größten Golfanlangen der Welt. Golf-Extra hat das Areal in Shenzen besucht. Auf den zwölf 18-Loch-Kursen kommen sich die Spieler mit Sicherheit nicht in die Quere. Das Motto lautet hier klotzen statt kleckern. Auch hier wird den Mitgliedern vom Golfressort über Wellness, Hotels bis hin zu einem Einkaufszentrum alles geboten, was das Herz begehrt.

Bighorn Golf Club

Auch auf der anderen Seite des Pazifiks wird natürlich Golf gespielt. Gerade in Kalifornien gibt es selbstverständlich auch eine elitäre Golf-Gesellschaft. Diese trifft sich zum Beispiel im Bighorn Golf Club, einer Oase mitten in der kalifornischen Wüste. Hier kann man „schon“ für knapp über 300.000 Dollar Mitglied werden. Dann gibt es auf zwei modern gestalteten Plätzen einen atemberaubenden Blick auf die Kulisse zwischen Hügeln und Schluchten. Die architektonische Zusammenarbeit von Arthur Hill und Tom Fabzio drückt sich nicht nur in dem eindrucksvollen Kurs mit tollen Aussichtspunkten, sondern auch in dem exklusiven Clubhaus für über 70 Millionen Dollar aus.

Die BMW PGA Championship fanden im Wentworth Club statt. England.Foto: pr/ bmw

Der Wentworth Club

Die „alte Welt“ darf natürlich nicht fehlen, wenn es um exklusiven Golfsport geht. 2014 kaufte eine chinesische Investoren-Gruppe den traditionsreichen Golfclub Virginia Water, der sich in der Nähe des Windsor Castles befindet. Drastisch erhöhte Jahresbeiträge und Aufnahmegebühren für Neuzugänge von über 250.000 Pfund ließen zwar aufhorchen, tun der Popularität des Golfclubs allerdings keinen Abbruch. Golf.de berichtet über den Umbau der Anlage Wentworth. Traditionell findet hier auch die BMW PGA Championship statt.

Natürlich ist das Golfen nicht überall so teuer, aber gerade die Golfclubs in äußerst exponierter Lage schaffen sich mit den hohen Aufnahmegebühren ein elitäres Image. Sei es nun an der amerikanischen Ostküste bei New York, in Fernost oder Good Ol‘ Britain – der exklusive Golfsport ist auf der ganzen Welt zu Hause.

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