Golfclub Sonnenbühl und Engadin Golf Club gründen Golfpartnerschaft

Am 20. Mai 2017 wurde im Golfclub Sonnenbühl zwar „nur“ ein Golfturnier gespielt, aber der Anlass und die Gäste waren speziell: Mit der Engadiner Golf-Trophy fand das erste Event mit dem Engadin Golf Club, neuer Partner der Sonnenbühler, statt.

Initiator der neuen Partnerschaft mit dem Engadin Golfclub, St. Moritz, war Michael Maier. Michael ist der Sohn von Willi Maier, der in den 70er-Jahren zwei Mal an den Olympischen Sommerspielen teilgenommen hat. Die Familie Maier aus Genkingen ist dem Engadin freundschaftlich verbunden. Michael Maier golft als Mitglied nicht nur in Sonnenbühl, hier ist er im Vorstand fürs Greenkeeping verantwortlich, sondern auch im Engadin Golfclub, wo er eine Zweitmitgliedschaft unterhält. „Diese neue Partnerschaft zwischen den beiden Clubs ist mir eine Herzensangelegenheit. Die Schweizer Freunde sollen die Schönheit unseres Platzes und der Schwäbischen Alb erleben. Gleiches gilt für die Mitglieder des Golfclub Sonnenbühl, wenn sie ins Engadin zum Golfen reisen“, beschreibt Maier die Idee seines Engagements.

Golfclub Reutlingen-Sonnenbühl

Golfclub Reutlingen-Sonnenbühl

Das Teilnehmerfeld mit 65 Golferinnen und Golfern auf dem Golfplatz in Sonnenbühl war stattlich, das Wetter trug seinen Teil dazu bei, der Himmel hielt die Schleusen den ganzen Tag dicht. Zur Überraschung gab es für alle Startgeschenk der Holy AG, Metzingen, ebenfalls neuer Partner des Golfclub Sonnenbühl.

Wegen der großen Teilnehmerzahl wurde bereits um 8 Uhr in der Früh gestartet. Zu diesem Zeitpunkt herrschten zwar keine Temperaturen wie in St. Moritz, aber kalt war es auch auf der Schwäbischen Alb. Starterin an Tee 1 war Katharina Desch vom Engadin Golfclub. Sie schickte das Teilnehmerfeld auf die Runde über 18 Loch.

Am Halfwayhouse wartete eine kulinarische Überraschung. Franz Leder vom Crystal Hotel und Conny Crameri vom Engadin Golf Club empfingen dort die Spieler und servierten eine Zwischenmahlzeit nach Schweizer Art mit Bündner Fleisch und weiteren Spezialitäten. Derart gestärkt konnte die zweite Hälfte der Runde mit Schwung angegangen werden.

Zum Abendessen wurde ein Engadin Menu serviert, das genauso herzhaft wie lecker war. Als Vorspeise gab es Graubündner Capuns, zum Hauptgang kamen Engadiner Wurst und Pizzocheri (Teigwaren aus Buchweizenmehl) auf die Teller und zum Nachtisch Vermicelles – eine Maroni-Creme. Der Küchenchef des Golfrestaurants, Bruno der Butler, wurde dabei von den Gästen aus dem Engadin ausdrücklich gelobt. Die schweizerisch-deutsch-italienische Liaison funktionierte prächtig.

Aufgrund der gleichmäßig verteilten Teilnehmerzahl zwischen Zählspiel und Stableford sind nur zwei Klassen ausgespielt worden. Die „dritte“ Spielklasse wurde unter allen Teilnehmer verlost. Glücksfee war Conny Crameri. Die Preise kamen alle vom Engadin Golf Club als Geschenk.

In der Nettoklasse B von 18,5 bis 54 spielte sich Hans-Peter Frech mit 32 Nettopunkten auf den dritten Platz. Unterspielungen gab es auf den Plätzen 2 und 1: Der junge Mark Hummel vom Golfclub Sonnenbühl wurde Zweiter mit 40 Nettopunkten und verbesserte damit sein Handicap von 27,0 auf 25,2. Einen echten Lauf an diesem Tag hatte Bianca Heinrich vom GC Oberstaufen-Steibis. Sie erzielte 44 Nettopunkte und reduzierte ihr Handicap von 41 auf 34,5. In der Nettoklasse A, in der Zählspiel gespielt wurde, gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende war es Jan Heidemann, der mit 34 Nettopunkten die Bronze-Medaille holte. Auf Rang 2 kam AK 65-Senior Horst-Peter Wiegand mit 36 Nettopunkten. Damit schrammte er knapp an einer Unterspielung vorbei. Sieger im Netto wurde Konstantin Keller mit 37 Punkten, was ihm eine Handicap-Verbesserung von 4,8 auf 4,6 einbrachte.

Gewinner in der Brutto-Wertung wurde mit knappem Vorsprung Tim Schäfer, der mit drei Schlägen über Par sein Handicap bestätigte und 33 Brutto-Punkte herausspielte.

Nach der Siegerehrung ging es an die Verlosung des Hauptpreises: Die Teilnahme an der Herbstgolfwoche im Engadin einschließlich Hotel. Überglücklich zeigte sich Schatzmeister Ralf Merkel, der diesen Superpreis kassierte. Danach wurde zünftig bis spät in die Nacht gefeiert.

Das Resümee ist schnell gezogen: Großes Lob für das ganze Turnier gab es nicht nur von den Gästen der Golfclubs aus Niederreutin und Karlsruhe. Alle waren sich einig, einen wunderbaren Tag verbracht und den Beginn einer tollen Golf-Freundschaft erlebt zu haben. Die Vorfreude ist schon groß, wenn am 15. August 2017 das Gegenturnier im Engadiner Golf Club stattfindet und sich die Golferinnen und Golfer von der Reutlinger Alb auf dem anspruchsvollen Platz in Zuoz-Madulain präsentieren. Alle Mitglieder sind schon heute eingeladen dabei zu sein und die neue Partnerschaft mit den Schweizern zu festigen. Schwäbische Küche und tolle Preise, gestiftet vom Golfclub Sonnenbühl, werden das Vorhaben befeuern.

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