Ausblick auf die Porsche European Open 2018

Die Porsche European Open 2018, dieses Jahr vom  25. bis 29. Juli, bleiben auf dem Green Eagle Golf Courses. Auf einer Pressekonferenz stellten die Ausrichter nicht nur das Teilnehmerfeld, sondern auch einige Neuerungen vor. Und es gab ein Versprechen an den Standort Hamburg – und die Hoffnung auf Martin Kaymer.

Das Spielerfeld

„Ich möchte keine Folklore zeigen“, sagte der Turnierdirektor Dominik Senn bei der Vorstellung in Hamburg. Es soll also keine alten, bekannten Namen, sondern Spieler, die etwas bewegen könnten geben. Und das ist bei diesem Feld auch gelungen: Fünf Weltstars von der US PGA Tour werden nach Hamburg kommen. Einer dieser Spieler sei Patrick Reed, der bereits zugesagt habe. „Ich bin sehr froh das er das Master gewinnen konnte, er ist einer der Top-Spieler dieser Welt.“
Pat Perez ist ebenfalls dabei. Viele, so Senn, hätten ihn belächelt, weil er eine Charakterfigur sei: „Er hat uns letztes Jahr gut unterhalten, auch neben dem Platz!“
Thomas Björn, der aktuelle Ryder Cup Captain, hat sich auch angekündigt. Einige Europäer werden noch kurzfristig kommen, um sich beim Captain für eine Wildcard zu empfehlen. Auch mit Blick auf Martin Kaymer könnte das gelten. „Ich halte mir ein paar Wildcards zurück“, so Dominik Senn. Diese seien für Spieler, die drei Wochen vor Schluss nicht gemeldet seien. Er wolle sich alle Optionen offen halten.
US-Jungstar und Memorial-Gewinner Bryson DeChambeau ist ein weiterer Top-Spieler: „Er geht alles sehr technisch an, er geht seinen Weg und sein Erfolg gibt ihm Recht.“ All das sind große Namen im Profigolf der Gegenwart, die auch in der Weltrangliste hervorragend platziert sind. Reed belegt Platz 13, DeChambeau liegt aktuell auf Rang 22, Perez rangiert auf Platz 28. Natürlich ist auch der Titelverteidiger der Porsche European Open, Jordan Smith (England) dabei. Er feierte in seiner Rookie-Saison im Vorjahr in Green Eagle Golf Courses den ersten Erfolg auf der European Tour.
Während Casey bei den Porsche European Open mit 41 Jahren – er feiert am 21. Juli Geburtstag – zu den erfahreneren Spielern zählt, gehört DeChambeau mit 24 Jahren zu den „Young Guns“. Casey, der bereits 2004 unter Kapitän Bernhard Langer mit Europa den Ryder Cup gewann, hat im Lauf seiner Karriere 13 Turniere auf der European Tour und zwei auf der US PGA Tour gewonnen, zuletzt die Valspar Championship im März. Schwartzel hat elf Siege auf der European Tour und zwei auf der US PGA Tour in seiner Erfolgsbilanz stehen. DeChambeau, erst seit 2016 Professional, hat am vergangenen Wochenende mit dem Memorial Tournament eines der bedeutendsten Turniere der PGA Tour gewonnen, nachdem er im Vorjahr bei der John Deere Classic seinen ersten Sieg einfuhr.

Die aktuelle Meldeliste umfasst noch einige weitere bekannte Namen, darunter Turniersieger der laufenden Saison 2018 oder des Jahres 2017. Unter anderem Matt Wallace (England), Wade Ormsby (Australien), Chris Paisley (England), Eddie Pepperell (England), Adrian Otaegui (Spanien), Lucas Bjerregaard (Dänemark),Romain Wattel (Frankreich), Julian Suri (USA), Edoardo Molinari (Italien), Fabrizio Zanotti (Paraguay) und Scott Hend (Australien).

Die deutschen Spieler

Bei einem EuropeanTourEvent in Deutschland will natürlich auch eine ganze Reihe deutscher Spieler an den Abschlag gehen. So ist Marcel Siem dabei, dem Ratinger gelang im Vorjahr ein Hole-in-One, und für diesen perfekten Schlag gewann er als Sonderpreis einen Porsche Panamera Turbo Sport Turismo. Auch diesmal wartet auf die Profis an Loch 17 eine besondere Prämie für ein Hole-in-One: der neue Porsche Cayenne Turbo.Nach derzeitigem Stand der Meldungen sind das unter  Marcel Schneider (Pleidelsheim), der am vergangene Woche überlegen die Suisse Challenge  mit sechs Schlägen Vorsprung gewann, Maximilian Kieffer (Düsseldorf), Sebastian Heisele (Dillingen), Florian Fritsch (Heidelberg), Bernd Ritthammer (Nürnberg), Alexander Knappe (Paderborn),Nicolai von Dellingshausen (Düsseldorf), Christian Bräunig (Wiesbaden), Philipp Mejow (Berlin), Georg Schultes (München) und der Hamburger Lokalmatador Benedict Staben.

Das ändert sich 2018

Carl-Uwe Steeb von 4Sports betont „Wir sind heute wesentlich weiter als zum selben Zeitpunkt im letzten Jahr.“ Man habe einiges angepasst, beispielsweise Platzveränderungen vorgenommen. „Ein neue See an Loch 15, neue Wege, ein neuer Parkplatz und Bunker wurden verlegt.“ Außerdem gebe es an Loch 15 jetzt eine neue Naturtriebühne, diese bietet den Blick auf mehrere Spielbahnen. Bei gutem Wetter noch mehr Zuschauer“, so der Wunsch von Steeb.
Im Jahr 2018 wird es einen neuen Partner geben, die Privatbank „Donner & Räuschel“. Jochen Gerlach von der Bank begründete sein Engagement: „Wir feiern selber Jubiläum in diesem Jahr“, man freue sich, dass das Turnier in Hamburg stattfinde. Viele Kunden und Mitarbeiter würden passioniert Golf spielen.
Oliver Eidam von Porsche steht zum Stnadort in Hamburg: „Wir wollen über die Porsche European Open hinaus einen stärkeren Foodprint in Hamburg hinterlassen.“ Es werde wieder ein Rahmenprogramm geben, etwa „Golf in der Stadt“ mit der „Porsche Urban Golf Challenge“, auch den Longest-Putt-Wettberwerb gibt es wieder, eine Public Area die auch ohne Eintrittskarte besucht werden kann.
„Wir können uns den Standort auch längerfristig vorstellen“, so Eidam,
Eintrittskarten für die Porsche European Open 2018 können online unter www.europeanopen.com bestellt werden. Sie kosten im VVK 25 Euro für den Donnerstag und Freitag, am Wochenende 35 Euro für das Wochende . Das Turnier gibt es auch im tV live bei Sky, eine Zusammenfassung bei nTV. Der NDR zeigt außerdem den Finaltag.

Porsches Golf-Engagement

Die Porsche European Open sind ein Teil des Golf-Engagements von Portsche. Daneben gibt es noch den Porsche Golfcup für Kunden, die Porsche-Generations-Open ud der Porsche Golf Circle als Community inerhald einer App.
Gregor Landwehr

Über Gregor Landwehr

C. Gregor Landwehr gründete das Onlinemagazin im Jahr 2005. Er arbeitet als freier Journalist für den WDR und schreibt unter anderem für die NZZonline, und andere Zeitungen und Onlinemagazine. Landwehr ist Mitglied im Deutschen Journalistenverband. Sie erreichen ihn unter der Emailadresse landwehr at golfsportmagazin.de

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