Golf in Zahlen | Golfsportmagazin

Golf in Zahlen

Weltweit verzeichnete der Golfsport in den letzten Jahren einen stetigen Aufschwung. In Deutschland schwingen 527.427 Golfer den Schläger, im Nachbarland Österreich gibt es inzwischen über 80.000 Golfer. Weltweit sind es 60 Millionen. Die jährlichen Zuwächse an Golfspielern von bis zu 15 % zeigen, dass Golf auf dem besten Weg zum Breitensport ist. Doch bis zum „Sport für alle“ ist es noch ein langer Weg.

  • Weltweit gibt es 60 Millionen Golfer und 35.000 Golfplätze
  • Die fünf Länder mit den meisten Golfern sind USA, Kanada, Japan, Großbritannien und Australien
  • In den USA mit 265 Millionen Einwohnern gibt es 25 Millionen Golfer (10%)
  • In Kanada mit 30 Millionen Einwohnern gibt es 5 Millionen Golfer (17%)
  • Von 8 Millionen Schweden golfen 500.000 (7%)
  • Und von 8 Millionen Österreichern golfen 80.000 (1%)
  • In Deutschland liegt der Anteil der Golfer an der Gesamtbevölkerung bei 0,66 Prozent

Zahlen 2011

Nach Angaben des Deutschen Golf Verbandes (DGV) greifen inzwischen 624.569 registrierte Golfspieler in Deutschland zum Schläger, das sind 14.465 mehr als im Jahr 2010. Die Zahl der Golfanlagen wuchs um acht auf 716. Insgesamt stehen Golfern auf im DGV organisierten Golfanlagen damit 12.683 Löcher zur Verfügung. Der DGV zählt inzwischen 814 Mitglieder, davon sind 144 Betreiberanlagen.

„Wir freuen uns, dass die vielfältigen Maßnahmen der Golfanlagen zur Mitgliedergewinnung Früchte tragen“, resümiert DGV-Präsident Hans Joachim Nothelfer.

Die meisten Golfer kann weiterhin der Landesgolfverband in Bayern vermelden, 138.295 Begeisterte schwingen dort die Schläger. Es folgt, wie gewohnt, der Landesgolfverband Nordrhein-Westfalen mit 128.903 Golfern vor Baden-Württemberg mit 73.211 Aktiven.

Zahlen 2008

Wachstum im Golfsport setzt sich 2008 fort

Zum Ende des Jahres 2008 waren insgesamt 575.176 Golfspieler in den 776 Mitgliederclubs des Deutschen Golf Verbandes e.V. (DGV) organisiert. Das sind insgesamt 22.788 Personen mehr als noch im Vorjahr und entspricht einem Wachstum von 4,1 Prozent. Dies bestätigt die langfristige Entwicklung. Seit 1990 liegen die jährlichen Zuwächse regelmäßig über der 20.000er Marke. Auch die Anzahl der Golfplätze ist wieder gestiegen. Neun neue Anlagen sind im vergangenen Jahr hinzugekommen, so dass mittlerweile auf 693 Plätzen in Deutschland Golf gespielt werden kann.

Sowohl mit der Anzahl registrierter Golfspieler als auch mit der Anzahl der Golfplätze steht Deutschland im europäischen Vergleich an zweiter Stelle hinter England. „Deutschland hat demnach auch im europaweiten Vergleich eine durchaus beträchtliche Entwicklung vollzogen“, so DGV-Präsident Dr. Wolfgang Scheuer. „In den letzten zwanzig Jahren hat sich die Zahl der deutschen Golfspieler verfünffacht.“

Der größte Landesgolfverband (LGV) bleibt nach wie vor Bayern mit 130.440 registrierten Golfspielern, im LGV Nordrhein-Westfalen zählt man 120.992 Aktive. An dritter Stelle folgt Baden-Württemberg mit 68.240 Golfbegeisterten.

Im Vergleich zu den anderen 54 im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) organisierten Sportverbänden kann sich der DGV weiterhin sehr gut behaupten. In den absoluten Zugängen steht der Golfsport an vierter Stelle, gleich hinter dem Deutschen Fußball Bund, dem Alpenverein und dem Behindertensport.

Zahlen 2007

Der Deutsche Golf Verband e.V. (DGV) kann in seinem Jubiläumsjahr zum 100-jährigen Bestehen wieder steigenden Mitgliederzuwachs verkünden: mit 552.388 registrierten Golfspielern wird für 2007 ein Wachstum von 4,7 Prozent verzeichnet, im Vorjahr lag dieses bei 4,1 Prozent. Das teilte der Verband heute in Wiesbaden mit.

Insgesamt verzeichneten die 748 Golfclubs des DGV über 24.961 mehr Golfer als im Vorjahr. DGV-Präsident Dr. Wolfgang Scheuer überrascht diese Entwicklung nicht: „Der Golfsport hat sich konsequent entwickelt. Allein in den letzten elf Jahren hat sich die Zahl der organisierten Golfspieler verdoppelt, in den letzten fünfzehn sogar verdreifacht. Dass sich gerade im Jubiläumsjahr 2007 das Wachstum erhöhte, ist eine besondere Freude.“

Die über 550.000 Golfer spielten 2007 auf 684 Anlagen. Das sind sieben Plätze (ein Prozent) mehr als im Vorjahr. Die Anzahl der Golfspieler ist damit prozentual wieder stärker gestiegen als die Anzahl der Plätze. Für die Auslastung und Wirtschaftlichkeit ist dies erfreulich zu bewerten. Dieser Trend hatte sich bereits im letzten Golfbarometer von November 2007 abgezeichnet.

Im Ländervergleich blieb Bayern mit 125.993 Spielern weiterhin vorne. Als zweitgrößter Landesgolfverband behauptete sich wieder Nordrhein-Westfalen; dort sind 117.102 Golfer registriert.

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