Golf in Zahlen

Weltweit verzeichnete der Golfsport in den letzten Jahren einen kontinuierlichen Aufschwung. In Deutschland schwingen 637.735 Golfer den Schläger, im Nachbarland Österreich gibt es inzwischen über 80.000 Golfer. Weltweit sind es 60 Millionen. Die jährlichen Zuwächse an Golfspielern von bis zu 15 % zeigen, dass Golf auf dem besten Weg zum Breitensport ist, zumindest wenn man die Gesamtzahlen betrachtet. Doch bis zum „Sport für alle“ ist es zumindest in Deutschland noch ein langer Weg.

  • Laut der European Golf Association ist die Zahl der Golfspieler seit mehreren Jahren rückläufig. In den 44 europäischen Ländern spielten 2009 4,44 Millionen Menschen Golf, 2013 waren es noch 4,26 Millionen, ein Rückgang von 4,0 Prozent. In England sank die Zahl der Golfspieler im gleichen Zeitraum beispielsweise um 11,5 Prozent.
  • Weltweit gibt es 60 Millionen Golfer und 35.000 Golfplätze
  • Die fünf Länder mit den meisten Golfern sind USA, Kanada, Japan, Großbritannien und Australien
  • In den USA mit 265 Millionen Einwohnern gibt es 25 Millionen Golfer (10%)
  • In Kanada mit 30 Millionen Einwohnern gibt es 5 Millionen Golfer (17%)
  • Von 8 Millionen Schweden golfen 500.000 (7%)
  • Und von 8 Millionen Österreichern golfen 80.000 (1%)
  • In Deutschland liegt der Anteil der Golfer an der Gesamtbevölkerung bei 0,66 Prozent

Golf in Zahlen 2015

golfspieler-in-zahlen

Wie bereits 2014 wuchs die Anzahl der organisierten Golfspieler in Deutschland auch im Jahr 2015 um 0,2 Prozent. Das entspricht in absoluten Zahlen 1044 Neu-Golfer, ein neues Tief, im Jahr 2015 war es noch 358 Golfer mehr. Der Verband deutet dies positiv: „Damit verzeichnet der organisierte Golfsport seit Beginn der Aufzeichnungen 1951 im 65. Jahr in Folge ein Wachstum.“

Die Dynamik bei Zu- und Abgängen ist groß: 50.571 Neugolfer (7,9 Prozent) stehen 49.527 Personen (7,7 Prozent) gegenüber, die aus deutschen Golfclubs ausgetreten sind.

Golf-in-Zahlen-2015

Das Wachstum der Golfer in Deutschland wird insbesondere durch die Altersgruppen 50 plut gestützt. Während diese Altersgruppe 2015 um 2,9 Prozent gewachsen ist, weisen die Altersgruppen bis 26 (-2,4 Prozent) und 26 bis 50 (-4,3 Prozent) Rückgänge auf.

Die Golfanlagen

Bei der Zahl der Golfplätze bleibt Deutschland in Europa auf Platz zwei. Nur in England gibt es mehr Golfanlagen. Mit 727 Golfanlagen gibt es in Deutschland eine Anlage weniger als im Vorjahr, dagegen wächst die Zahl der öffentlichen Golfspielmöglichkeiten weiter an. Laut der Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) sind aktuell 395 Golfplätze öffentlich bespielbar.

oeffentliche-golfplaetze

Clubfrei golfen

Clubfreies Golfen wächst moderat: Mit rund 3.000 neuen Mitgliedern im Jahr 2015 ist die Zahl der Mitglieder der Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e.V. (VcG) zum Jahresende auf 23.178 gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von + 0,7 Prozent. „Es ist sehr erfreulich, dass es uns trotz des Überangebots an leicht zugänglichen und immer ausgefalleneren Freizeit- und Sportangeboten gelungen ist, rund 3.000 neue VcG-Mitglieder für den organisierten Golfsport zu gewinnen“, sagte VcG-Geschäftsführer Marco Paeke dazu.

Im Jahr 2014 haben 44 Prozent der Ausgetretenen, also 1.242 VcGler, in einem wohnortnahen Golfclub eine dauerhafte Heimat gefunden, was wir sehr begrüßen.“ Die Zahl der Austritte für das Jahr 2015 steht noch nicht fest, denn bis Ende März 2016 können Mitglieder der VcG noch rückwirkend zum 31.12.2015 kündigen, um Clubgolfer zu werden.

Die Golfstatistik für 2015 runterladen (PDF)

Golf in Zahlen 2014

Die Anzahl der Golfspieler ist auf 639.137 gestiegen (Quelle: DGV)

Die Anzahl der Golfspieler ist auf 639.137 gestiegen (Quelle: DGV)

Auf bundesweit 728 Golfanlagen griffen im Jahr 2014 insgesamt 639.137 DGV-Mitglieder zum Schläger. Damit verzeichnete der Deutsche Golf Verband (DGV) als Dachverband der Golfclubs und Golfanlagen im Jahr 2014 ein Wachstum von 0,2 Prozent, was einem absoluten Zuwachs von 1.402 Golfspielern entspricht.

Die Entwicklung von Golfspielern, DGV-Mitgliedern und Golfanlagen auf einen Blick (Quelle: DGV)

Die Entwicklung von Golfspielern, DGV-Mitgliedern und Golfanlagen auf einen Blick (Quelle: DGV)

Das Wachstum von 0,2 Prozent stellt den geringsten Zuwachs seit der Erfassung der Golfspielerzahlen 1951 dar.
Neben der Anzahl der Golfspieler ist auch die Zahl der DGV-Mitglieder und der Golfplätze im Bundesgebiet gestiegen. Im Jahr 2014 konnte der DGV acht neue Mitglieder begrüßen, was bei nunmehr 846 Mitgliedern einem Wachstum von 1,0 Prozent entspricht. 665 der DGV-Mitglieder werden als eingetragene Vereine und 195 in anderen Rechtsformen geführt. Vier neue Golfplätze ließen die Gesamtzahl der Plätze in Deutschland auf 728 ansteigen (+0,6%).

Eine regionale Betrachtung der Statistiken zeigt, dass die Landesgolfverbände Bayern (138.061) und Nordrhein-Westfalen (132.853) weiterhin die mitgliederstärksten Bundesländer sind. Es folgen die Landesgolfverbände Baden-Württemberg mit 74.342 und Niedersachsen/Bremen mit 72.529 Aktiven.

Im nationalen Vergleich zu anderen im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) organisierten olympischen Spitzenverbänden findet sich Golf in Bezug auf die absolute Mitgliederzahl wie im Vorjahr auf Rang acht wieder. Dabei beziehen sich die im vierten Quartal 2014 veröffentlichten Zahlen des DOSB auf das Jahr 2013.

Clubfrei Golfen in Zahlen

Rund 2.750 Neumitglieder im Jahr 2014 – so lautet die Bilanz der Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e.V. (VcG). Zum Ende des vergangenen Jahres zählte Deutschlands größter Golfverein 23.019 aktive Mitglieder, das entspricht einem Zuwachs von 0,3 Prozent.

Zahl der clubfreien Golfer in Deutschland

Zahl der clubfreien Golfer in Deutschland

Golf in Zahlen 2013

Die Zahl der im Deutschen Golf Verband (DGV) organisierten Golfspieler erreicht im Jahr 2013 insgesamt 637.735 Golfer. Damit verzeichnet der DGV im Jahr 2013 ein leichtes Wachstum von 0,4 Prozent, was einem absoluten Zuwachs von 2.638 Golfspielern entspricht.

Seit Beginn der Erfassung der Golfspielerzahlen 1951 steigt die Zahl der Aktiven stetig, allerdings in den letzten Jahren nicht mehr so stark. Allerdings ist das Wachstum in den letzten Jahren rückläufig. Lag der Anstieg 2011 bei 2,4 Prozent, waren es 2012 1,7 Prozent und im vergangenen Jahr nur noch 0,4 Prozent. Aufgrund der geringeren Zuwächse sieht Nothelfer Handlungsbedarf: „Wir sind uns der aktuellen Situation bewusst und befinden uns daher im engen Austausch mit den Golfanlagen. Aus der gegenwärtigen Diskussion zum Thema ‚Golfentwicklung in Deutschland‘ werden wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern Maßnahmen ableiten, die uns auf die zukünftigen Herausforderungen vorbereiten.“

838 Golfclubs in Deutschland

Bei der Anzahl der dem DGV angeschlossenen Golfclubs  der DGV um 13 Golfanlagen auf insgesamt 838 Golfanlagen in Deutschland, darunter 657 eingetragene Vereine und 181 Betreiber anderer Rechtsformen. Fünf neue Golfanlagen ließen die Gesamtzahl der Golfplätze auf nunmehr 724 ansteigen (+0,7%).

Eine regionale Betrachtung der Statistiken zeigt, dass die Landesgolfverbände Bayern und Nordrhein-Westfalen weiterhin die mitgliederstärksten Bundesländer sind. In Bayern spielen auf 172 Anlagen 139.547 Menschen Golf, in Nordrhein-Westfalen sind es auf 159 Anlagen 131.890 Spieler. Es folgen die Landesgolfverbände Baden-Württemberg und Niedersachsen/Bremen mit 74.340 beziehungsweise 73.364 Aktiven.

Im Vergleich zu anderen im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) organisierten olympischen Spitzenverbänden findet sich Golf in Bezug auf die absolute Mitgliederzahl auf Rang acht wieder. Golf liegt hinsichtlich der absoluten Zuwächse der olympischen Verbände hinter dem Deutschen Turner-Bund und dem Deutschen Fußball-Bund auf Rang drei.

Die Golfstatistiken für 2013 runterladen (PDF)

Golf in Zahlen 2011

Nach Angaben des Deutschen Golf Verbandes (DGV) greifen inzwischen 624.569 registrierte Golfspieler in Deutschland zum Schläger, das sind 14.465 mehr als im Jahr 2010. Die Zahl der Golfanlagen wuchs um acht auf 716. Insgesamt stehen Golfern auf im DGV organisierten Golfanlagen damit 12.683 Löcher zur Verfügung. Der DGV zählt inzwischen 814 Mitglieder, davon sind 144 Betreiberanlagen.

„Wir freuen uns, dass die vielfältigen Maßnahmen der Golfanlagen zur Mitgliedergewinnung Früchte tragen“, resümiert DGV-Präsident Hans Joachim Nothelfer.

Die meisten Golfer kann weiterhin der Landesgolfverband in Bayern vermelden, 138.295 Begeisterte schwingen dort die Schläger. Es folgt, wie gewohnt, der Landesgolfverband Nordrhein-Westfalen mit 128.903 Golfern vor Baden-Württemberg mit 73.211 Aktiven.

Golf in Zahlen 2008

Wachstum im Golfsport setzt sich 2008 fort

Zum Ende des Jahres 2008 waren insgesamt 575.176 Golfspieler in den 776 Mitgliederclubs des Deutschen Golf Verbandes e.V. (DGV) organisiert. Das sind insgesamt 22.788 Personen mehr als noch im Vorjahr und entspricht einem Wachstum von 4,1 Prozent. Dies bestätigt die langfristige Entwicklung. Seit 1990 liegen die jährlichen Zuwächse regelmäßig über der 20.000er Marke. Auch die Anzahl der Golfplätze ist wieder gestiegen. Neun neue Anlagen sind im vergangenen Jahr hinzugekommen, so dass mittlerweile auf 693 Plätzen in Deutschland Golf gespielt werden kann.

Sowohl mit der Anzahl registrierter Golfspieler als auch mit der Anzahl der Golfplätze steht Deutschland im europäischen Vergleich an zweiter Stelle hinter England. „Deutschland hat demnach auch im europaweiten Vergleich eine durchaus beträchtliche Entwicklung vollzogen“, so DGV-Präsident Dr. Wolfgang Scheuer. „In den letzten zwanzig Jahren hat sich die Zahl der deutschen Golfspieler verfünffacht.“

Der größte Landesgolfverband (LGV) bleibt nach wie vor Bayern mit 130.440 registrierten Golfspielern, im LGV Nordrhein-Westfalen zählt man 120.992 Aktive. An dritter Stelle folgt Baden-Württemberg mit 68.240 Golfbegeisterten.

Im Vergleich zu den anderen 54 im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) organisierten Sportverbänden kann sich der DGV weiterhin sehr gut behaupten. In den absoluten Zugängen steht der Golfsport an vierter Stelle, gleich hinter dem Deutschen Fußball Bund, dem Alpenverein und dem Behindertensport.

Golf in Zahlen 2007

Der Deutsche Golf Verband e.V. (DGV) kann in seinem Jubiläumsjahr zum 100-jährigen Bestehen wieder steigenden Mitgliederzuwachs verkünden: mit 552.388 registrierten Golfspielern wird für 2007 ein Wachstum von 4,7 Prozent verzeichnet, im Vorjahr lag dieses bei 4,1 Prozent. Das teilte der Verband heute in Wiesbaden mit.

Insgesamt verzeichneten die 748 Golfclubs des DGV über 24.961 mehr Golfer als im Vorjahr. DGV-Präsident Dr. Wolfgang Scheuer überrascht diese Entwicklung nicht: „Der Golfsport hat sich konsequent entwickelt. Allein in den letzten elf Jahren hat sich die Zahl der organisierten Golfspieler verdoppelt, in den letzten fünfzehn sogar verdreifacht. Dass sich gerade im Jubiläumsjahr 2007 das Wachstum erhöhte, ist eine besondere Freude.“

Die über 550.000 Golfer spielten 2007 auf 684 Anlagen. Das sind sieben Plätze (ein Prozent) mehr als im Vorjahr. Die Anzahl der Golfspieler ist damit prozentual wieder stärker gestiegen als die Anzahl der Plätze. Für die Auslastung und Wirtschaftlichkeit ist dies erfreulich zu bewerten. Dieser Trend hatte sich bereits im letzten Golfbarometer von November 2007 abgezeichnet.

Im Ländervergleich blieb Bayern mit 125.993 Spielern weiterhin vorne. Als zweitgrößter Landesgolfverband behauptete sich wieder Nordrhein-Westfalen; dort sind 117.102 Golfer registriert.