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Home » Golfreisen

Golfurlaub in Ägypten planen – Regionen, Plätze, Preise und Praxistipps

  • Gregor Landwehr
  • 5. September 2026
  • 9 minute read
Somabay6th 0028 D web 2 -
defaultGary Player ChampåDer ionship Course. Foto pr/ Somabay

Ägypten war lange das Winter-Ausweichziel für Golfer, die dem deutschen Grau entkommen wollten. Inzwischen hat sich das Land zwischen Rotem Meer und Nil zu einer eigenständigen Golfdestination entwickelt: Der Gary-Player-Course in Somabay steht erstmals in einer weltweiten Top-100-Liste, ein zweiter Championship-Platz entsteht, und Kairo lockt mit Golf zwischen Pyramiden und dem neuen Grand Egyptian Museum. Dieser Ratgeber zeigt, welche Region zu welchem Golfer passt, was eine Woche kostet und worauf du bei Planung und Buchung achten solltest.

Inhalt
  1. Warum Ägypten für Golfer gerade interessant ist
  2. Die Golfregionen im Überblick
    1. Soma Bay: Das Aushängeschild am Roten Meer
    2. El Gouna: Lagunenstadt mit zwei Plätzen
    3. Makadi Bay: Strandurlaub mit kurzen Wegen
    4. Kairo: Golf zwischen Pyramiden und Metropole
    5. Sinai und Nordküste: Nischen und Zukunft
  3. Regionenvergleich auf einen Blick
  4. Nachhaltigkeit: Golf in der Wüste, kann das gut gehen?
  5. So planst du die Golfreise nach Ägypten
    1. Beste Reisezeit
    2. Einreise und Visum
    3. Anreise und Transfer
    4. Golfgepäck oder Leihschläger?
    5. Paket oder Einzelbuchung?
    6. Handicap, Startzeiten, Etikette
    7. Trinkgeld und Geld
    8. Sicherheit
  6. Abseits des Fairways
  7. Fazit: Für wen sich Ägypten lohnt

Warum Ägypten für Golfer gerade interessant ist

Ägypten erlebt einen touristischen Boom. Rund 19 Millionen internationale Gäste kamen 2025 ins Land, ein Rekord. Im ersten Quartal 2026 legten die Ankünfte gegenüber dem Vorjahr um 43,5 Prozent zu, getrieben primär vom Grand Egyptian Museum in Gizeh, das am 1. November 2025 offiziell eröffnet wurde.

Auch golferisch passiert etwas. Golf World hat den Gary Player Championship Course in Somabay 2026 erstmals in seine „World’s Top 100 X Factor Courses“ aufgenommen, ein Ranking von Plätzen, deren Reiz aus dem Zusammenspiel von Landschaft, Lage und Spielerlebnis entsteht. Somabay landet auf Platz 98, in einer Liste mit Augusta National, Cypress Point, St Andrews und Pebble Beach. Ein Redaktionsranking, keine offizielle Auszeichnung, aber ein Signal: Ägyptens Plätze werden international wahrgenommen.

Dabei hat Golf am Nil eine lange Geschichte. 1889 wurde mit dem Mena House Golf Club direkt neben den Pyramiden von Gizeh der älteste Golfclub Afrikas eröffnet. Heute zählt das Land rund 23 Golfclubs, konzentriert auf zwei Regionen: die Küste des Roten Meeres rund um Hurghada und den Großraum Kairo.

Die wichtigsten Argumente auf einen Blick:

  • Klima: Von Oktober bis Mai zuverlässig 20 bis 30 Grad, praktisch kein Regen
  • Anreise: Rund 4,5 Flugstunden, Direktflüge ab den meisten deutschen Flughäfen nach Hurghada
  • Preis: Greenfees zwischen 85 und 90 Euro für 18 Löcher, Golfpakete ab etwa 570 Euro für drei Nächte mit zwei Greenfees
  • Kultur: Pyramiden, Luxor und das neue Grand Egyptian Museum als Ergänzung zum Golf

Die Golfregionen im Überblick

Soma Bay: Das Aushängeschild am Roten Meer

Rund 45 Kilometer südlich von Hurghada liegt Somabay auf einer Halbinsel zwischen Wüstenbergen und Meer. Die Destination ist mit Sicherheitskontrolle abgeschirmt und komplett auf Resorturlaub ausgelegt, mit Hotels von Kempinski, Sheraton, Mövenpick und dem Cascades Golf Resort mit eigenem Thalasso-Spa.

Gary Player Championship Course. Der 1998 eröffnete Platz war der erste Championship-Platz Nordafrikas aus der Feder eines Designers der modernen „Großen Drei“. Fünf Löcher liegen direkt am Wasser, der Rest zieht sich durch Wüstengelände mit Blick auf die Berge. Der Wind vom Meer macht den Platz anspruchsvoller, als die Scorekarte vermuten lässt. Für Anfänger dennoch spielbar, für ambitionierte Golfer die spannendste Runde des Landes. Greenfee: rund 90 Euro.

Der neue Platz Hidden Coves. F
Der neue Platz Hidden Coves. Foto: pr/ Somabay.

Hidden Coves: Der Neue. Somabay baut derzeit einen zweiten 18-Loch-Platz. Das Design stammt von Lobb & Partners, das Routing folgt den natürlichen Buchten und Geländekonturen. Die ersten Löcher verlaufen geschützt zwischen Hügeln, dann öffnet sich der Platz zum Roten Meer. Anders als der Gary Player Course kommt Hidden Coves weitgehend ohne klassisches Rough aus, setzt auf breite Fairways und gut anspielbare Grüns und richtet sich ausdrücklich an alle Spielstärken, von Einsteigern bis zu Spielern mit niedrigem Handicap. Die ersten neun Löcher sind seit November 2025 bespielbar, alle 18 sollen ab Januar 2027 offen sein. Damit wird Somabay zur 36-Loch-Destination mit Golfakademie.

Der Platz ist für Golfer, die den besten Platz des Landes spielen wollen und Resortkomfort schätzen. Ideal auch für Paare, bei denen einer golft und der andere Thalasso, Kite oder Tauchen bevorzugt.

El Gouna: Lagunenstadt mit zwei Plätzen

Etwa 25 Kilometer nördlich von Hurghada liegt El Gouna, eine privat entwickelte Lagunenstadt mit autofreier Marina, Boutiquehotels und deutlich mehr Leben abseits der Resorts als Somabay. Golfer haben hier zwei 18-Loch-Plätze zur Auswahl.

El Gouna Golf Club. Ein flacher Platz mit vielen Wasserhindernissen und üppiger Vegetation, eher leicht bis mittelschwer. Gut geeignet für Einsteiger und Golfer mit höherem Handicap. Mindestspielstärke: Handicap 45. Greenfee rund 85 Euro, Trainerstunde etwa 45 Euro.

Ancient Sands Golf Club. Der jüngere und modernere Platz mit leicht erhöhten Abschlägen, Wasserhindernissen und Blick auf Lagunen und Rotes Meer. Ebenfalls rund 85 Euro Greenfee. Golfpakete für sieben Nächte mit fünf Greenfees starten bei etwa 1.030 Euro.

Für wen: Golfer, die abends ausgehen, Restaurants und Wassersport wollen und zwei Plätze im Wechsel spielen möchten. Gute Wahl für Gruppen mit gemischtem Spielniveau.

Makadi Bay: Strandurlaub mit kurzen Wegen

Südlich von Hurghada liegt Makadi Bay mit dem Madinat Makadi Golf Resort. Der von John Sanford entworfene 18-Loch-Platz (Par 72, USPGA-Standard) bietet breite Fairways, strategisch platzierte Bunker und Panoramablicke auf Wüste und Meer. Ergänzt wird er durch einen 9-Loch-Kurzplatz (Par 27) und eine sehr gute Übungsanlage. Die angeschlossenen Hotels, darunter das Steigenberger Makadi, liegen in Gehweite.

Für wen: Familien und Golfer, die den Sport mit klassischem Badeurlaub kombinieren wollen. Der Kurzplatz eignet sich für Kinder und Einsteiger.

Kairo: Golf zwischen Pyramiden und Metropole

Wer Kultur und Golf verbinden will, findet im Großraum Kairo die meisten und designtechnisch interessantesten Plätze des Landes (Details bei Top 100 Golf Courses):

  • Katameya Dunes (Nick Faldo mit Schmidt-Curley): Aus flacher Wüste geformte Golfoase mit 27 Löchern, technisch anspruchsvoll
  • Allegria Golf Club (Greg Norman, 2010): Normans erstes Design in Nordafrika, westlich der Stadt
  • NEWGIZA Golf Club (Thomson Perrett & Lobb, 2019): In einem alten Steinbruch angelegt, spektakuläres Höhenprofil
  • Palm Hills Golf Club: Resortplatz im Westen Kairos
  • Mena House Golf Club: Der historische 9-Loch-Platz von 1889 mit Blick auf die Pyramiden, eher Kulturerlebnis als sportliche Herausforderung

Der Kairo-Aufenthalt lässt sich ideal mit dem Grand Egyptian Museum verbinden. Das größte Archäologiemuseum der Welt liegt direkt neben den Pyramiden von Gizeh, der Eintritt für ausländische Erwachsene kostet rund 30 US-Dollar. Frühzeitig online buchen: Das Museum zieht täglich bis zu 19.000 Besucher an.

Für wen: Golfer, die eine Städtereise mit zwei bis drei Runden verbinden wollen. Praktisch ist eine Kombination: drei Nächte Kairo, dann Inlandsflug nach Hurghada und eine Woche am Roten Meer.

Sinai und Nordküste: Nischen und Zukunft

Auf der Sinai-Halbinsel bieten der Jolie Ville Golf Course in Sharm el-Sheikh und der Taba Heights Golf Course 18-Loch-Plätze in Bergkulisse. Beide sind Solisten ohne Alternative in der Nähe, die Auswahl an Golfhotels ist begrenzt.

Ein Blick nach vorn: An der Mittelmeerküste entsteht mit Ras El Hekma ein Großprojekt, das Golfplätze, Marinas, einen eigenen internationalen Flughafen und eine Hochgeschwindigkeitsbahn nach Kairo vorsieht. Der Flughafen soll ab Ende 2026 stufenweise in Betrieb gehen. Ob und wann daraus eine internationale Golfdestination wird, ist offen; für die Reiseplanung 2026/27 spielt die Nordküste noch keine Rolle.

Regionenvergleich auf einen Blick

Region Plätze (18 Loch) Charakter Greenfee ca. Passt zu
Soma Bay 1 (+ Hidden Coves ab 2027) Championship, windig, Meerblick 90 € Ambitionierte Golfer, Paare
El Gouna 2 Flach, Wasser, Lifestyle 85 € Gruppen, Einsteiger, Ausgehen
Makadi Bay 1 (+ 9-Loch) Resort, breite Fairways k. A. Familien, Badeurlaub
Kairo 5+ Design-Vielfalt, Kultur k. A. Städtereise + Golf
Sinai 2 (einzeln) Bergkulisse, abgelegen k. A. Individualisten

Nachhaltigkeit: Golf in der Wüste, kann das gut gehen?

Golfplätze in einer der weltweit trockensten Regionen sind ökologisch umstritten, und das zu Recht. Ägyptens Betreiber reagieren darauf unterschiedlich konsequent.

Somabay erhielt im Januar 2025 als erste Golfdestination Ägyptens und vierte in Afrika die GEO-Zertifizierung, den international anerkannten Nachhaltigkeitsstandard im Golf. Der neue Platz Hidden Coves wurde nach Angaben des Betreibers mit minimalen Erdbewegungen ins Gelände eingefügt. Auf den Spielflächen wächst Pure Dynasty Paspalum, eine salztolerante Grasart mit vergleichsweise geringem Wasser- und Düngerbedarf. Eine Solaranlage mit fünf Megawatt Leistung versorgt die Destination teilweise mit erneuerbarer Energie. Auch andere ägyptische Plätze setzen auf Gräser, die rund 40 Prozent weniger Wasser brauchen als herkömmliche Sorten.

So planst du die Golfreise nach Ägypten

Beste Reisezeit

  • Oktober bis April: Hauptsaison, 20 bis 28 Grad, ideale Bedingungen. Über Weihnachten und Ostern sind Preise und Nachfrage am höchsten.
  • Mai und September: Warm bis heiß (30 bis 35 Grad), aber spielbar mit frühen Startzeiten. Günstigere Pakete.
  • Juni bis August: Sehr heiß, oft über 35 Grad. Nur für Hitzeresistente mit Startzeit vor 7 Uhr.
  • Wind: Am Roten Meer weht fast immer eine Brise, im Frühjahr teils kräftig. Für Kitesurfer ein Segen, für Golfer eine zusätzliche Herausforderung, besonders in Somabay.

Einreise und Visum

Deutsche Staatsbürger brauchen ein Visum. Das Visa on Arrival kostet 25 US-Dollar für eine einfache Einreise und wird an den Bankschaltern vor der Passkontrolle in bar bezahlt. Die Einreise ist mit Reisepass oder Personalausweis möglich; wer mit Personalausweis reist, braucht zwei Passbilder. Alternativ gibt es das offizielle E-Visum vorab; die Gebühr entspricht dem Visa on Arrival, Drittanbieter verlangen deutlich mehr Servicegebühr. Kleiner Hinweis: Für Sinai-Aufenthalte bis 15 Tage (Sharm, Taba) gilt ein kostenloser „Sinai Stamp“, der aber nicht für Ausflüge ins übrige Ägypten berechtigt.

Anreise und Transfer

Hurghada wird von nahezu allen deutschen Flughäfen direkt angeflogen, Flugzeit rund 4,5 Stunden. Der Transfer nach El Gouna oder Somabay dauert etwa eine Stunde. Golfpakete enthalten den Transfer meist; wer individuell bucht, sollte den Hoteltransfer vorab organisieren statt vor Ort ein Taxi zu verhandeln. Für Kairo-Kombinationen bieten EgyptAir und Air Cairo Inlandsflüge Kairo–Hurghada (rund eine Stunde).

Golfgepäck oder Leihschläger?

Die meisten Airlines berechnen für das Golfbag 40 bis 80 Euro pro Strecke, einige Ferienflieger nehmen es im Sportgepäck-Tarif mit (aktuelle Tarife in unserer Golfgepäck-Übersicht). Bei einer Woche mit fünf Runden lohnt sich das eigene Bag fast immer. Leihsets vor Ort kosten je nach Platz 30 bis 50 Euro pro Runde, die Qualität ist in Somabay und El Gouna ordentlich, aber nicht überall aktuell. Wer nur ein oder zwei Runden plant, leiht besser.

Paket oder Einzelbuchung?

Golfpakete mit Hotel, Verpflegung und Greenfees sind in Ägypten fast immer günstiger als die Summe der Einzelposten, weil Veranstalter Kontingente zu Vorzugspreisen halten. Orientierungswerte:

  • 3 Nächte, 2 Greenfees, Somabay: ab ca. 570 Euro pro Person
  • 7 Nächte, 5 Greenfees, El Gouna: ab ca. 1.030 Euro
  • 7 Nächte Halbpension, 5 Greenfees, Cascades Somabay: ab ca. 1.080 Euro
  • 7 Nächte All Inclusive, 5 Greenfees, Sheraton Somabay: ab ca. 1.590 Euro

Alle Preise ohne Flug, Stand Sommer 2026, saisonabhängig. Einzelbuchung lohnt sich vor allem, wenn du mehrere Regionen kombinierst oder abseits der Golfhotels wohnen möchtest.

Handicap, Startzeiten, Etikette

  • Handicap: Die Resortplätze verlangen meist Platzreife oder ein Handicap bis 45 (El Gouna). Der Nachweis wird selten kontrolliert, aber ein DGV-Ausweis oder eine App-Bestätigung sollte dabei sein.
  • Startzeiten: In der Hauptsaison ein bis zwei Wochen vorab reservieren, vor allem für frühe Slots. Nachmittags ist es leer, aber windiger.
  • Dresscode: Klassisch (Polo, Golfhose oder Bermudas). Kappe und Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor sind Pflicht, ebenso ausreichend Wasser; die Halfway-Häuser sind nicht überall besetzt.
  • Caddies und Carts: Carts sind fast überall inklusive oder Pflicht. Caddys sind optional, ein Trinkgeld von 10 bis 15 Euro pro Runde ist üblich.

Trinkgeld und Geld

Bakschisch ist Teil der Alltagskultur. Kleine Beträge für Zimmerreinigung, Kellner, Caddie und Fahrer werden erwartet. Kleine Euro- oder Dollarscheine mitnehmen; ägyptische Pfund bekommst du am Automaten, aber viele Resorts akzeptieren Euro und Karte.

Sicherheit

Die Frage kommt bei Ägypten immer. Die Golfdestinationen am Roten Meer sind in sich abgeschlossene Anlagen mit Sicherheitskontrollen an den Zufahrten; Veranstalter berichten, dass sich Gäste dort durchgehend sicher fühlen. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in Grenzregionen und Teile des Sinai ab, die Touristenzentren am Roten Meer und Kairo sind davon nicht betroffen. Vor der Buchung lohnt ein Blick auf die aktuellen Reisehinweise.

Abseits des Fairways

  • Grand Egyptian Museum und Pyramiden (Kairo): Ein Tag reicht für beides, die Anlagen liegen wenige Minuten voneinander entfernt.
  • Luxor ab Hurghada: Tagesausflug (rund 4 Stunden Fahrt pro Strecke) zum Tal der Könige und Karnak-Tempel. Lang, aber lohnend; besser mit einer Übernachtung.
  • Rotes Meer: Schnorcheln und Tauchen an den Riffen vor Somabay und El Gouna, Kitesurfen in den Lagunen. Somabay bietet zusätzlich eines der größten Thalasso-Zentren der Region.
  • Wüste: Quad- oder Jeeptouren in die Berge mit Beduinen-Abendessen sind Standardangebot der Resorts.

Fazit: Für wen sich Ägypten lohnt

Ägypten ist die richtige Wahl, wenn du im Winter zuverlässig Sonne willst, Wert auf Resortkomfort legst und Golf mit Strand, Wassersport oder Kultur kombinieren möchtest. Somabay bietet die sportlich beste Runde des Landes und wird mit Hidden Coves ab 2027 zur echten 36-Loch-Destination. El Gouna punktet mit zwei Plätzen und Lifestyle, Makadi Bay mit Familientauglichkeit, Kairo mit  dem neuen Museum. Preislich liegt das Land trotz steigender Nachfrage unter Spanien und Portugal in der Hauptsaison.

Weniger geeignet ist Ägypten für Golfer, die eine Vielzahl an Plätzen in kurzer Distanz abfahren wollen (wie an der Algarve oder Costa del Sol) oder Wert auf urbanes Umfeld direkt am Platz legen. Und wer den Wüstengolf-Fußabdruck kritisch sieht, sollte gezielt zertifizierte Anlagen wählen.

Die wichtigsten:

  1. Beste Reisezeit ist Oktober bis April; Mai und September sind günstige Randmonate mit Hitze.
  2. Somabay für den anspruchsvollsten Platz, El Gouna für Abwechslung, Makadi für Familien, Kairo für Kultur.
  3. Golfpakete sind fast immer günstiger als Einzelbuchung; ab etwa 570 Euro für ein Kurzwochenende ohne Flug.
  4. Visum on Arrival für 25 US-Dollar in bar, Passbilder bei Einreise mit Personalausweis.
  5. Hidden Coves in Somabay ist ab Januar 2027 komplett bespielbar; wer den neuen Platz erleben will, plant ab Winter 2026/27.
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Gregor Landwehr

Gregor Landwehr gründete das Golfsportmagazin im Jahr 2005 und arbeitet als freier Journalist für den WDR, schreibt für die NZZonline und andere Zeitungen und Online-Magazine. Er ist Mitglied im Deutschen Journalistenverband. Er ist kein begnadeter Golfer, aber er ist ein leidenschaftlicher Golfer und genießt die Zeit auf den Fairways dieser Welt so oft wie möglich.

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