Was Profi-Golfer in ihrer Freizeit tun

Golf ist nicht nur eine Freizeitbeschäftigung für amerikanische Präsidenten und Business-Männer, sondern gilt auch als Spitzensport für viele. Wenn sich Sergio Garcia oder Gary Player nicht gerade auf dem Golfplatz befinden, gehen sie natürlich anderen Hobbys nach – 24 Stunden auf dem Golfplatz wäre wohl auch ihnen etwas zu viel. Sie suchen sich dafür lieber andere Beschäftigungen, um ihre Freizeit zu verbringen.

Sergio Garcia – Fußball und Glücksspiel

Der spanische Golfprofi Sergio Garcia hat seine Wurzeln auch bei einer Vollzeitposition bei der PGA Tour nicht vergessen. Er nimmt an regelmäßigen Spielen seines Fußballteams in Castellon teil, was ihn mit seiner Heimat wie sonst wenig verbindet. Natürlich bedeuten ihm deshalb auch die spanische Nationalmannschaft, genauso wie Real Madrid, sehr viel.

Da Fußball sehr viel Energie verbraucht, erholt sich Sergio gerne auch mit Glücksspielen und Poker. Dazu verwendet er Online Casinos, da nicht immer ein passendes Live Tournier von Poker in Aussicht ist.

Graeme McDowell – Bier brauen

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm – das gilt vor allem beim Hobby von Graeme McDowell, der als gebürtiger Ire nicht nur mit seinem Platz in der PGA Tour zufriedengibt, sondern gleich ein eigenes Bier zu brauen begann.

Die Golf Beer Brewing Company wurde von McDowell sowie Keegan Bradley und Freddie Jacobson – alles berühmte Golfer – gegründet. Die Firma vertreibt das sogenannte „Celtic Pale Ale“, welches die zwei Leidenschaften aller Mitgründer verbindet: Bier und Golf!

Luke Donald. Foto: BMW

Luke Donald. Foto: BMW

Luke Donald – Malen

Luke Donald ist nicht umsonst einer der bekanntesten Golfspielern: Er ist nicht nur auf dem Golfplatz, sondern auch in seiner Freizeit ein wahrer Künstler.

Er hat seinen Abschluss in Kunst dazu verwendet, sich auf dem Golfplatz so zurechtzufinden, wie es kein anderer kann. Er verwendet – wie er selbst sagt – nicht nur seinen Kopf, sondern auch die artistische Seite. Im Gegensatz zu seinen Gegnern sind diese zwei Fähigkeiten perfekt ausgeglichen und helfen Donald dabei, weiterhin an der Spitze zu bleiben. Mit Golfkunst in dem Sinne hat es also eher weniger zu tun.

Sir Nick Faldo – Fliegenfischen

Bereits als kleines Kind begann Sir Nick Faldo mit dem Fliegenfischen. Der Fluss würde beruhigend auf ihn wirken, was einem sechsmaligen Gewinner wie Sir Nick Faldo sicherlich nur recht sein wird.

Er meint auch, dass man im Gegensatz zum Golf die Zeit regelrecht vergisst und sich Zeit lassen kann.

Wayne Gary Player.Foto: pr/ Player Cop.

Gary Player – Rennpferde züchten

Von einem Sport, der für gewisse Leute nach einem wahren Sport für Reiche aussieht, geht es bei Gary Player direkt zum nächsten.

In seiner Pferdefarm in Südafrika hat er die nächste Reihe an preisgekrönten Rennpferden bereit. Es sind die einzigen Pferde aus südafrikanischer Züchtung, die in englischen Derbys mitrennen. Eines davon wurde bereit zweiter in einem der klassischen Rennen der Welt – dem St Leger.

Neben Rennpferden befinden sich auf der Farm auch Schafe, Ziegen, Wasserbüffel und einige Acker an Gemüse. Man würde sogar denken, er hätte sich direkt einen eigenen Golfplatz vor die Haustüre bauen können.

Charl Schwartzel – Fliegen

2007 erlangte Charl Schwartzel die Pilotenlizenz für Helikopter sowie Flugzeuge. Dies wohl, da sein Vater selbst ein begeisterter Pilot ist. So kann der Gewinner der Masters Championship im Jahr 2011 seine Maschinen bei seinem Vater in der Wartung lassen, während er an weiteren Tournieren teilnimmt.

Das Fliegen würde ihn beruhigen und ihm helfen, seinen Geist zu befreien und für ein paar Minuten das Golfen nur ein Sport sein lassen.

Wie man sieht, ist Golf für die Profis nicht das alleinige Hobby, wie es für den einen oder anderen von uns scheint. Sie müssen auch irgendwie abschalten – wie wir es oft mit Golf selbst tun.

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