Dürfen Golfprofis auf ihre eigenen Turniere Wetten abschließen?

Auch so mancher Golfprofi ist an Sportwetten interessiert. Wenn sie allerdings auf ihre eigenen Partien und Turniere wetten, dann steht immer der Verdacht im Raum, dass bei welchem Ergebnis auch immer eine Manipulation der Begegnung vorliegen könnte. Dieser Verdacht gilt erst recht, wenn der Profisportler Gewinne über das Wetten auf seine eigenen Turniere gewonnen hat, weil er den richtigen Tipp abgegeben hat. Ein derartiges Verdachtsmoment der Manipulation ist nicht nur rufschädigend. Das Manipulieren von Austragungen, um einen bestimmten anderen Zweck zu erreichen, ist in Deutschland auch strafbar. Zudem drohen Sponsoren schnell vom Sportler oder vom Verein abzuspringen, wenn er sich hierüber mit Manipulationsvorwürfen in Augenschein gebracht sieht. Dies kann immer das Karriereaus für Sportler und das Aus von Vereinen und Verbänden bedeuten. Denn ohne eine gutes Sportsponsoring lassen sich viele Austragungen gar nicht mehr veranstalten.

Bei mittlerweile vielen seriösen Buchmachern können sehr leicht Wetten in unterschiedlichen Sportarten und mit unterschiedlichem Inhalt abgegeben werden. Sogar mobil sind die Wettportale von überall in der Welt aus erreichbar. Die Bedienung und die Nutzung der Portale ist sehr einfach. Alle Menüs sind betont intuitiv konzipiert, sodass sich jeder dort schnell zurechtfindet. Die Hürden, eine Wette zu platzieren, sind damit schnell bezwungen.

Das Angebot der Anbieter ist riesig. Es gibt somit grenzenlose Möglichkeiten, einen Tipp schnell loswerden zu können. Dabei ist es nicht mehr erforderlich, einen Buchmacher vor Ort aufzusuchen. Alle Wetten und auch die Zahlungen lassen sich beinahe anonym über das Internet abwickeln. Einfacher, praktischer und unauffälliger können Wetten nicht platziert werden. Auch Livewetten werden angeboten. Beim Wetten ist niemand mehr darauf angewiesen, eine Langzeitwette abschließen zu müssen. Denn mit dem Angebot der Livewetten kann eine Wette ebenfalls platziert werden, wenn die Austragung bereits begonnen wurde. Dies kann es mitunter auch erleichtern, einen zuverlässigen und damit einen erfolgreichen Tipp abzugeben, insbesondere wenn eine Manipulation vorliegt. Insgesamt ist die Möglichkeit, einigermaßen anonym und unkompliziert eine Wette platzieren zu können, durch das Internet erleichtert, sodass hier schnell passende Regelungen gefunden werden mussten, um einer Manipulation auch im Golf entgegenzutreten.

Bei Casinos gibt es derlei Probleme selbstverständlich gar nicht, denn hier kommt es wirklich nur auf das eigene Glück an, statt dem Ausgang eines sportlichen Ereignisses. Egal ob beim klassischen BlackJack, Roulette oder bei mordernen Videoslots, man fordert lediglich das eigene Glück heraus. Welches Casino am besten zu einem passt, kann man ganz einfach auf https://www.onlinespielcasino.de in Erfahrung bringen. Das Portal hat die besten und bekanntesten Online Casinos miteinander verglichen. So erhält man einen guten Überblick über Bonusangebote, wie z.B. Freespins oder auch über die verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten in den jeweiligen Casinos.

Unterschiedliche Verbote weltweit

Nicht überall ist es Profisportlern gestattet, Wetten auf das eigene Turnier platzieren zu dürfen. Gerade Profis halten sich oftmals für unfehlbar, wenn es darum geht, einen erfolgversprechenden Tipp auf die eigene Sportart abgeben zu können. Die offiziellen Statistiken hierzu sprechen allerdings Gegenteiliges aus.

Darüber hinaus wirft das Tippen auf das eigene Turnier immer den Schatten der Manipulation und des Betruges, wenn auch noch durch den Tipp viel Geld gewonnen werden konnte. Aus diesem Grund ist es Profis beispielsweise in England in der Sparte Fußball untersagt, einen Tipp auf das eigene Turnier abzugeben. Hier dürfen weder Spieler, noch Trainer, Manager, Schiedsrichter oder Teamangehörige Wetten auf bestimmte Ligen platzieren. Dabei spielt der Austragungsort der Begegnung keine Rolle. Sobald eine englische Mannschaft betroffen ist, ist das Wetten untersagt. Für Golfturniere sind keinerlei Regeln bekannt. Die Regeln für den Fußball sollen vor einigen Jahren eingeführt worden sein, weil die Manipulationsvorwürfe eklatant wurden, sodass klare und starre Regeln aufgestellt wurden. Neben dem strikten Tippverbot ist es den Beteiligten auch verboten, jegliche Auskünfte zu einer bestimmten Austragung nach außen gelangen zu lassen.

Deutschland regelt die Problematik anders

In Deutschland ist es den Profisportlern durchaus erlaubt, Wetten bei Buchmachern auf eigene Turniere zu platzieren. Verbote, die dem entgegenstünden, gibt es in Deutschland nicht. Somit ist das Wetten für Profis in Deutschland auf eigene Turniere vollkommen legal. Einschränkungen können allerdings Vereine, Verbände oder Dachverbände regeln. Oftmals verpflichten sich die Profis dazu, keine Tipps auf eigene Begegnungen abzugeben.

Gleichzeitig ist das erlaubte Wetten für Profis in Deutschland eine Art zweischneidiges Schwert. Denn immerhin sanktioniert Deutschland mit einem Straftatbestand sehr eindeutig den Sportwettbetrug. Hier wird eine Sanktion mit Freiheitsstrafe angedroht, wenn die Austragung, auf die gewettet wurde, zu den eigenen Gunsten beeinflusst worden ist. Dies ist sicherlich schwer nachvollziehbar und auch schwer zu beweisen. Letztlich bietet der Straftatbestand allerdings auch als abschreckendes Moment auch die Möglichkeit, alles zu unterlassen, dass auch nur der Verdacht der Manipulation auftreten könnte. Um klare Regeln zu schaffen, kümmern sich häufig die Vereine und Verbände darum, dass das Tippen auf eigene Begegnungen schlichtweg vertragswidrig ist und untersagt wird. Spieler, die an ihrem weiteren Dasein im Sport bemüht sind, werden hierdurch gar nicht erst auf den Gedanken kommen, Tipps abzugeben und das Spiel entsprechend zu manipulieren.

Eine Wettmöglichkeit, die schon sofort im Keim erstickt werden kann, indem man eine vertragliche Regelung hierzu schafft, kann noch nicht einmal einen auch noch so kleinsten Verdachtsmoment hervorrufen, der eine Manipulation des Spiels oder der Begegnung zum Gegenstand hat. Denn Vereine, Geldgeber, Sponsoren und auch Verbände sind ganz klar daran interessiert, dass der sportlich Bessere gewinnt und keinerlei Manipulationen vorgenommen werden, um über eine Sportwette einen großen Gewinn zu erhalten. Das sportliche und ehrliche Image soll erhalten bleiben. Insbesondere bei Sportarten, wie Fußball, gibt es hierzu ganz klare Regeln und Unterweisungen. Aber auch in anderen Sportarten gehört es mittlerweile nicht nur zum guten Ton, die Finger von derartigen Wettmöglichkeiten zu lassen. Wie immer kann es spätestens bei einem Gewinn zu einem üblen Beigeschmack kommen, dass an der Austragung oder an dem Turnier eine Manipulation vorgelegen hat.

Sollte sich Derartiges bewahrheiten, hat die Manipulation in Deutschland strafrechtliche Wirkungen. Dies trifft allerdings zumeist nur den Profisportler, der konkret manipuliert und gewettet hat. Der Imageverlust, der auf eine bestimmte Sportart zukommen kann, ist hierdurch natürlich noch nicht vom Tisch. Es kann viele Jahre dauern, bis Zuschauer und Tippgeber wieder Vertrauen in eine manipulierte Sportart haben, dass hier wieder Geld investiert wird. Dies betrifft Tickets, Gadgets, Wetten und vieles mehr.

Sehr schnell springen auch die beliebten Sportsponsoren von einem Team, einem Verein oder auch von einer ganzen Sportart ab, wenn herauskommt, dass Austragungen manipuliert worden sind. Der Zweck der Manipulation ist einem Sponsor nicht wichtig. Der unangenehme Beigeschmack einer Manipulation genügt, dass ein Sponsor in der jeweiligen Sportart keinen guten Werbeträgereffekt mehr sieht. Sponsoren, die aufgrund Manipulation abspringen, sind kein gutes Omen für eine Sportart oder ein Team. Immerhin definieren und existieren viele Sportarten und Teams vom Sportsponsoring. Würde diese gesicherte Finanzierung wegfallen, stünde eventuell der ganze Sportbereich, den es betrifft, vor dem Aus.

 

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