Die Rituale der Golfspieler

So wie der Glücksbringer zur Prüfung und die Lieblingszahl zum Lotto gehört, sind Rituale verschiedenster Art Teil des Sports. Besonders im Golfsport nehmen diese Rituale einen hohen Stellenwert ein. Wir haben uns daher einige der kuriosen Rituale der professionellen Golfer angesehen und stellen diese hier vor.

Tiger Woods

Golflegende Tiger Woods ist wieder auf dem Vormarsch und holt sich nach einer langen Pause einen Sieg nach dem anderen an Land und feiert, wie die Zeit berichtet, ein wahres Comeback. Er übt ein hartes Trainingsregime aus, doch vielleicht haben ihm auch seine kuriosen Rituale beim Erfolg unterstützt. Seine Lieblingsfarbe ist Rot, genau deswegen trägt Woods am Finalsonntag immer ein rotes T-Shirt. Was besonders interessant ist: Woods ist ein begeisterter Casinospieler. Eventuell hat das Ritual hier seinen Ursprung, denn unter Casinofreunden ist es üblich, als Glücksbringer rote Kleidung zu tragen. Woods ist dafür bekannt, gerne Blackjack zu spielen, außerdem trägt er das Tiger Jam Pokerturnier in Las Vegas aus. Im Casino sind derartige Praktiken beliebt, egal ob man am Blackjacktisch oder am Spielautomaten spielt. Inzwischen gibt es eine umfassende Palette an Slotspielen auch im Netz, wie etwa der Golden Tour Slot, einer der Online Slots bei Befair Casino, der sich den Elementen des Golfs bedient. Eventuell trägt die Golflegende Woods auch am Spieltisch und am Automaten rote Kleidung, um dem Glück auf die Sprünge zu helfen.

Lanny Wadkins

Der amerikanische Golfprofi Lanny Wadkins beherrschte in den Achtzigerjahren den Golfplatz und zählte zu den Top 10 Golfspielern der Welt. Er war dafür bekannt, einen besonderen Wettgeist zu haben und war sich seiner Fähigkeiten auf dem Golfplatz immer außerordentlich sicher. Eventuell haben seine Rituale, die er bei jedem Turnier praktiziert hat, hierbei geholfen. Er trug stets seine Münzen zum Markieren der Ballposition in seiner linken und seine Abschläge in seiner rechten Tasche. Seinen Handschuh steckte er immer auf die gleiche Weise in seine Tasche, wenn er gerade nicht spielte. Außerdem wärmte er sich morgens und nachmittags immer mit genau denselben Schlägern auf. Er behauptet, Golf wäre ein Gewohnheitssport, sodass derartige gewöhnliche Handlungsabfolgen dem Golfer dabei helfen, sich sicherer zu fühlen. Genau aus dem Grund hatte Wadkins stets eine lange Liste an Aufgaben und Unterlassungen beim Vorbereiten auf das Turnier, von denen er nie abwich.

Jason Day

Der australische Golfsuperstar Jason Day gehört seit 2011 zu den besten Golfspielern der Welt und schaffte es zwischendurch sogar auf Platz eins der Golfweltrangliste. Jetzt ist er auf Platz 22, doch wie die FAZ in einem Bericht erklärt, will er weiterhin hoch hinaus. Um das zu schaffen, hat er mit seinem Coach Jason Goldsmith ein Ritual entwickelt, das insgesamt 15 Schritte umfasst, jedoch nur wenige Sekunden dauert. So lässt sich das Ritual vor jedem einzelnen Schlag durchführen. Der Grund dahinter: Es soll Day helfen, herunterzukommen und seinen Geist beruhigen. Beim Golfen sind so viele Muskeln und Bewegungen involviert, dass es unmöglich ist, jede einzelne bewusst perfekt durchzuführen. Die 15-stufige Prozedur soll ihn in einen sogenannten „mushin“-Zustand versetzen, der aus dem Japanischen kommt und den Geist „abschalten“ soll. Das Ritual umfasst unter anderem Atemübungen und eine Visualisierung eines perfekten Schlags. Es beginnt mit zwei Übungsschwüngen und endet mit dem tatsächlichen Schlag des Balls. Ob ihm dieses Ritual dazu verholfen hat, an die Weltgolfspitze zu gelangen?

Rituale sind im Profisport gang und gäbe, so auch im Golf. Nichts könnte das harte Training der Profigolfer ersetzen, doch mithilfe von gewissen Ritualen versuchen sich die Sportler, bestmöglich auf den Schlag vorzubereiten. Anhand der drei Beispielgolfer sieht man, dass es nicht schaden kann.

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