Porsche European Open 2017 – Patrick Reed und Pat Perez dabei

Man habe gesagt, dass man gerne junge Spieler, die im Weltgolf etwas zu sagen haben, zu den Porsche European Open holen wolle, betont Dominik Senn. Er ist CEO der Agentur „4Sports & Entertainment“ und Turnierdirektor der Porsche European Open.

Beim Pressegespräch zu den Porsche European Open, die vom 26. bis 30. Juli auf dem Green Eagle Golf Cours in Winsen ausgetragen werden, löste er sein Versprechen ein: „Dem Publikum der Porsche European Open mit Patrick Reed und Pat Perez zwei absolute Topstars zu präsentieren, macht uns stolz und glücklich.“

Das Spielerfeld

Patrick Reed. Foto:pr

Zum ersten mal kommt der Star der Ryder Cup Matches 2016, Patrick Reed, nach Deutschland. Er trieb das Team USA durch seine Leistungen zum Sieg über Europa und bracht Rory McIlroy mit seinen unglaublichen Putts zur Verzweiflung. Seit diesem Tag gehört er zu den absoluten Stars auf der PGA Tour in den USA.

Pat Perez. Foto: PR

Pat Perez („Er gilt als der neue John Daly, die Leute lieben ihn“, so Senn) ist ein weiterer Top-Star aus den USA der bei dem Turnier dabei ist. Durch diese Spitzenergebnisse in dieser Saison belegt er in der aktuellen FedExCup Rangliste Platz 5. Der in Phoenix/Arizona geborene Perez ist seit 20 Jahren Profigolfer und dies auf seine eigene Weise. Mit 20 Jahren gewann er als Amateur ein Turnier und der Turnierdirektor fragte ihn bei der Siegerehrung ob er Amateur bleiben oder den Siegerscheck annehmen und Profi werden wolle. „Wie hoch ist der Scheck?“, fragte Perez. Auf die Auskunft „500 Dollar“ antwortete er ohne jedes Zögern „Ich nehme den Scheck!“ Seit 17 Jahren spielt der mittlerweile 41-Jährige ohne Unterbrechung auf der PGA Tour. Für Aufsehen sorgte er dabei auch durch ungewöhnliche Auftritte: So bezwang er Tiger Woods bei den Junior World Championships 1993 um acht Schläge – und das mit geliehenen Schlägern.

Aus dem amerikansichen Ryder Cup Team sind außerdem Jimmy Walker sowie der Südafrikaner Charl Schwartzel („ein sehr junger Spieler, gehört zu den fünf besten dieser Welt“) dabei . Beide sind Gewinner von Major Turnieren und zählen ebenfalls zu den herausragenden Golfern der PGA Tour.

Das Feld wartet mit weiteren großen Namen auf: Es werden die Gewinner der Golfsixes, einem neuen Turnier der European Tour, Thorbjörn Olesen und Lucas Bjerregaard aus dem Nachbarland Dänemark dabei sein. Der Kapitän des Ryder Cup Teams Europa 2018, Thomas Björn, wird dabei sein. Vorjahresgewinner Alexander Levy (Frankreich) hatte schon unmittelbar nach seinem Erfolg 2016 angekündigt, seinen Titel zu verteidigen und ebenso wie Thongchai Jaidee (Thailand), Sieger des Jahres 2015.

Zu den Gewinnern von European Tour Events der Jahre 2016 und 2017, die für Green Eagle gemeldet haben, gehören unter anderem, S.S.P. Chawrasia (Indien), Jeunghun Wang (Korea), Scott Hend (Australien), Pablo Larrazabal (Spanien), Kiradech Aphibarnrat (Thailand), Richie Ramsay (Schottland), Gary Stal (Frankreich), Darren Fichardt (Südafrika), Graeme Storm (England), Paul Peterson (USA), Fabrizio Zanotti (Paraguay) und der letztjährige Ryder Cup Spieler Chris Wood (England).

Neben der Golfern der jungen Generation sind auch Routiniers am Start. Darunter fallen unter anderem der Major-Sieger Paul Lawrie (Schottland), sowie die Ryder Cup Teilnehmer Victor Dubuisson (Frankreich), Niclas Fasth (Schweden), Stephen Gallacher (Schottland), David Howell (England), Edoardo Molinari (Italien) und Nicolas Colsaerts (Belgien).

Die deutschen Farben werden bei den Porsche European Open sowohl von Routiniers vertreten als auch von „Young guns“. Marcel Siem (Ratingen) und Florian Fritsch (Heidelberg) haben ihr Kommen ebenso angekündigt wie Maximilian Kieffer (Düsseldorf), Bernd Ritthammer (Nürnberg), Alexander Knappe (Paderborn), Sebastian Heisele (Dillingen), Max Rottluff (Düsseldorf) und Dominik Foos (St. Leon-Rot). Lokalmatador Niklas Adank (Lüneburg), der im Vorjahr sein erstes Turnier als Professional, die Pro Golf Tour Championship in Adendorf gewonnen hatte, steht derzeit noch auf der Warteliste.

Der Platz wurde angepasst

Um die Anforderungen der European Tour zu erfüllen wurden an dem Platz in Winsen einige änderungen vorgenommen. „Die Euroepan Tour hat ziemlich große Anforderungen gestellt“, so Turnierdirektor Senn. Doch diese habe der Platz in Rekordzeit umgesetzt. Einer der Inhaber ist Michael Blesch: „Die große Problematik war, das der Platz sehr offen ist, daher gab es kritische Grüns bei denen sich der Ball durch Wind hätte bewegen könne.“ So etwas sollte vermieden werden. Außerdem seien Bunker seien dichter an die Grüns gerückt.

Spitzname: Monster

Der Spitzname des Platzes ist übrigens  „Monster“ –  da er auch guten Spieler mal die Zähne zeige, so Blesch. Im Vergleich zum ersten Platz in Green Eagles, der sehr parkähnlich sei, sei der zweite sehr sportlich. Vom ersten Turniertag an 2009 habe man acht Profiturniere durchgeführt. „Das Potential des Platzes ist die Infrastruktur.“

Porsche Euroepean Open Pressekonferenz

Michael Blesch, Dominik Senn, Oliver Eidam, Carl-Uwe Steeb (von links). Foto: pr/ Stefan von Stengel

Nachdem die Porsche European Open bislang in Bad Griesbach waren geht es jetzt in den Norden. „Uns war es wichtig mit dem Turnier in eine Metropolregion umzuziehen“, so Oliver Eidam von Porsche. Die Verkehrsanbindung in Winsen sei gut, die Parkbedingungen ebenfalls. 11.000 Parkplätze stehen in fußläufiger Reichweite zur Verfügung. Vom Bahnhof in Winsen gibt es einen Shuttle.

Zum Rahmenprogramm gehört natürlich die komplette Modelpalette von Porsche, dazu gibt es wieder das „Porsche Drive“-Angebot. In Überseecontainern wird es außerdem eine Ausstellung von Porsche.

Carl-Uwe Steeb von 4Sports betont: „Die Einlasskontrolle zum Turnier wird nach dem Public Village sein“, so wolle man das Turnier öffnen. Rund 40 Aussteller aus Sport und Tourismus werden sich auf der Ausstellerfläche präsentieren.

Auch die Porsche Generations Open werden dieses Jahr in Green Eagle beginnen. „Es ist uns gelungen viele Menschen für den Golfsport zu begeistern“, so Eidam. Auch die Porsche Kunden hätten das Turnier gut angenommen, 800 seien im letzten Jahr vor Ort gewesen.

Die Porsche European Open in den Medien

Sky wird das Turnier linear und online übertragen. Außerdem sei man in Gesprächen mit dem NDR. Zu den Sponsoren gehört neben Le Méridien als offizielles Hotel, die Berenberg Bank, Allianz, Porsche Design, Walter Knoll, die Telekom und Stroer.

Eintrittskarten für die Porsche European Open 2017 können online unter www.europeanopen.com bestellt werden.

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