Markus Brier mit Problemen beim Putten

Markus Brier eröffnet die Joburg Open mit 73 (T150, +1) am schwierigeren Ostkurs des Royal Johannesburg & Kensington GC. Nach der langen Turnierpause präsentiert er sich solide im langen Spiel, jedoch verbesserungswürdig auf den Grüns.In einem der ersten Flights der ersten Runde fängt sich Markus Brier zwei frühe Schlagverluste ein. Mit einem Dreiputt auf der 2 und einem schwachen Drive auf Loch 3 verläuft der Auftakt nach der lan- gen Turnierpause nicht nach Plan. Brier: „Ich habe auf den Frontnine zwar alle Grüns getroffen, aber scheinbar hat der Putter noch geschlafen. Vom langen Spiel her war der Tag recht ordentlich. Das Putten war zeitweise noch sehr verbesserungswürdig.“

Nach einigen vergebenen Birdiechancen, bekommt Brier auf den Backnine ein Gefühl für die Grüns. Der Parsave auf Loch 10 ist sein erster Singleputt. Nach einem Bunkersave auf Loch 12, gelingt auf Loch 13 das erste Birdie des neuen Jahres: Brier platziert den Ball mit dem 9er-Eisen etwa 4 Meter neben dem Loch und stopft den Putt. Ein weiteres Birdie gelingt auf Loch 15, wo er mit dem 6er Eisen den Ball bis auf einen halben Meter zum Loch bringt. Einen Rückschlag erlebt der 44-jährige Wiener auf Loch 18: Aus 80 Meter überschlägt er das Grün und schafft aus dem Grünbunker den Parsave nicht.

Mit 14 getroffenen Grüns präsentiert sich Brier vor allem im langen Spiel von seiner bes- ten Seite. Als derzeit 150. im über 200 Teilnehmer starken im Feld, muss er im zweiten Durchgang am einfacheren Westkurs eine Runde weit unter Par spielen, um den Cut noch zu schaffen. Auch Martin Wiegele bleibt mit 73 (+1) über der Par. Die derzeitige Bestmarke setzt Richard Sterne (RSA) mit 63 (-8) am Westcourse.

Was denken Sie?