Markus Brier bei den Madeira Islands Open

Markus Brier

Mit vier Birdies und einem spektakulär herausgespielten Eagle scort Markus Brier in der dritten Runde der Madeira Islands Open 68 (-4) und verbessert sich bis auf Rang 19.

Bei schwächerem Wind am Samstag startet Markus Brier von Tee 10 in den dritten Durchgang der mit 600.000 Euro dotierten Ma- deira Islands Open. Brier scort drei frühe Birdies, macht drei weite- re Schlaggewinne auf den Frontnine und hält mit zwei Bogeys die Fehlerquote im Rahmen.

Vor der morgigen Finalrunde rangiert er nur zwei Schläge außer- halb der Top-Ten. Auf die besten fünf Spieler aus den Top-Ten, die nicht anderwärtig qualifiziert sind, wartet eine Einladung für das Nordea Masters, Anfang Juni in Stockholm. „Mit einer starken Finalrunde ist die Qualifikation sicher möglich. Das ist der Plan“, gibt sich der 44-jährige Wiener kämpferisch.

„Ich habe die Bälle heute von Anfang an sehr gut getroffen und eigentlich nur ein schlechtes Eisen beim Bogey am letzten Loch geschlagen“, fasst Brier seinen starken dritten Durchgang zusam- men. Auf Loch 11 erreicht er das Grün mit dem zweiten Schlag und verwertet zum ersten Bogey. Auf der 12 bringt er den Ball zwei Meter zum Stock und locht den Birdieputt. Das erste Bogey passiert auf Loch 14, als der Abschlag tot hinter einem Busch zu liegen kommt. „Ich konnte nur noch quer rauschippen. Das war ein gutes Bogey“, kommentiert Brier. Mit einem weiteren guten Chip legt er sich auf Loch 16 die nächste Birdiechance auf und bessert den ersten Ausrutscher umgehend aus.

Nach dem Turn macht Brier mit hervorragenden Approaches weiter und arbeitet sich auf Loch 2 ein viertes Birdie heraus. Nach dem Eagle auf der 3 (Par 5, 476 m) rangiert er kurz- zeitig sogar in den Top-Ten.Brier spielt ein hervorragenden Schlag mit den 4er-Eisen aus 185 Meter gegen den Wind auf 1,5 Meter zur Fahne und locht den Putt. Weitere Chancen im Finish bleiben ungenutzt, stattdessen fängt er sich mit einem schwachen zweiten Schlag am letzten Loch ein weiteres Bogey ein.

HP Bacher, der zweite Österreicher im Feld, spielt 70 (-2) und notiert vor der Finalrunde wie Brier auf Rang 19. Es führt Mark Tullo auch Chile mit 12 unter Par.

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