Golfverband fordert Steuererleichterungen für Rydercup

 

Nothelfer Hans Joachim. Foto: pr.

Nothelfer Hans Joachim. Foto: pr.

Bei einer Sitzung Sportausschusses des Deutschen Bundestages hat sich der es Deutsche Golf Verband (DGV) für klare Kriterien für die Erteilung der Einkommenssteuerbefreiung sportlicher Großereignisse ausgesprochen. In der Sitzung am 27. Februar 2013 hat der DGV gemeinsam mit dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Besteuerung von Sportgroßveranstaltungen diskutiert. Vor allem DEB-Präsident Uwe Harnos und DGV-Präsident Hans Joachim Nothelfer kritisierten die mangelhafte staatliche Unterstützung für die Eishockey-Weltmeisterschaft 2010 und die Bewerbung um den Ryder Cup 2018.

Ein neuerliche Ryder Cup-Bewerbung hält Nothelfer in Zukunft unter veränderten Voraussetzungen für möglich: „Wir schließen eine erneute Bewerbung um den Ryder Cup nicht aus, falls er wieder auf den europäischen Kontinent gegeben wird“, sagte der DGV-Präsident.

Bei dem Versuch vor zwei Jahren, das größte internationale Golf-Turnier 2018 nach Deutschland zu holen, waren der DGV und seine Tochtergesellschaft RC Deutschland GmbH auch deshalb der Bewerbung aus Frankreich unterlegen, weil Steuererleichterungen nicht gewährt wurden und die Unterstützung der Bundesregierung fehlte.

 

 

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