Das Weltfinale der Short Track Matchplay 

Franzi Pfuff vom GC Augsburg sichert sich auf Mauritius den Titel World Champion 2018. Bereits seit einige Jahren erobert die Amateurserie „Short Track Matchplay “ die Greens in Deutschland, den Niederlanden und seit 2016 auch in Österreich. Während die Amateurserie in die neue Saison startet, fand auf der Anlage des Heritage Golf Clubs auf Mauritius jetzt die vierte Auflage des Weltfinales statt. Insgesamt 16 Finalisten aus drei Ländern trafen im Urlaubsparadies im Indischen Ozean aufeinander, um den Titel des Short Track Matchplay World Champion auszuspielen. Sie hatten sich 2017 in ihren Ligen durchgesetzt und sich über die jeweiligen Landesfinals die Plätze für das diesjährige Weltfinale auf Mauritius gesichert.

Für den ersten Finaltag wurden die Spieler zunächst in vier Gruppen zu je vier Personen gelost. In der Vorrunde ging es dann im Short Track Matchplay Modus und -Punktesystem „Jeder gegen Jeden“. Die beiden Spieler mit den meisten Punkten in jeder Gruppe qualifizierten sich für die K.o.-Phase am zweiten Finaltag, darunter drei Österreicher und fünf Deutsche. Nach spannenden Viertelfinals und Halbfinals standen schließlich mit den beiden deutschen Teilnehmerinnen Jana Montag vom GC Kallin und Franzi Pfuff vom GC Augsburg zwei Frauen im Finale. Franzi Pfuff gewann den Titel Short Track Matchplay World Champion an Loch 9 mit 1 auf. Nach Vorjahressiegerin Silja Halbritter gewann damit zum zweiten Mal in Folge eine Frau das Short Track Matchplay Weltfinale auf Mauritius.

Zum Abschluss eines gelungenen Weltfinales duellierten sich die Finalisten dann noch im zur Tradition gewordenen „Telfair Cup“. Der Telfair Cup – benannt nach dem Gastgeber 5-Sterne-Plus-Hotel Heritage Le Telfair – wird in einer Kombination aus Ryder Cup und Short Track Matchplay zwischen zwei Teams ausgetragen, die sich aus der geographischen Lage zusammensetzen. In diesem Jahr konnte sich „Team Süd“ unter dem Kapitän Peter Schön aus dem Heritage Partnerclub GC Am Mondsee in Österreich gegen den stark aufspielenden Norden durchsetzen. Am Ende des zweitätigen Wettkampfes stand es 37:34 für die „Südstaaten“.

Wer auch mal beim Weltfinale des Short Track Matchplay, Race to Heritage Resorts – Mauritius dabei sein möchte: Die neue Saison hat bereits begonnen und die ersten Ligen in Deutschland, Österreich und der Schweiz kämpfen bereits wieder um die begehrten Plätze für die Landesfinals und damit auf die Chance, am Weltfinale auf dem Heritage GC und im Heritage Le Telfair teilzunehmen. Informationen und Anmeldung auf www.stmplay.com.

Über Short Track Matchplay

Golf ist zeitintensiv, langatmig und im Alltag fehlt der Wettkampfgedanke unter Freunden? Man spielt mehr gegen das eigene Handicap und den Platz – nicht aber gegen einen Gegner? Die zeitgemäße Antwort auf diese Kritikpunkte liefert Short Track Matchplay.

Short Track Matchplay ist eine an das klassische Lochwettspiel angelehnte Spielform. Zwei Spieler bestreiten ein Match über neun Loch. Besonders macht Short Track Matchplay eine einfache, aber geniale Sonderregel: Diese besagt, dass der Führende, unabhängig von der tatsächlichen Anzahl gewonnener Löcher, nie mehr als “2 auf“ führen kann. Der zurückliegende Spieler kann somit bis zum Schluss voll attackieren. So wird die Spannung über mindestens acht Löcher hochgehalten und es entstehen attraktive Spielsituationen. Ein perfekter Spielmodus für Freunde, um sich im Ligamodus zu duellieren. Hinter Short Track Matchplay stecken die beiden langjährigen Tour-Professionals und Doppelsieger der PGA Teachers Championship 2016 Christoph Günther und Marcel Haremza. Gemeinsam haben die beiden Fully Qualified Professionals der PGA of Germany bereits mehr als 60 nationale und internationale Profititel während ihrer Laufbahn gewinnen können.

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