Der Franzose Hubert Privé liebt Golf und macht Golfkunst

Ein filigraner Stuhl, dessen Sitzfläche aus Golfbällen besteht, ein goldfarbenes Tee in Zimmerhöhe, ein Riesen-Driver, aus dessen Schaft Blätter sprießen, eine 100 Kilogramm schwere Kugel geformt aus 365 Schlägerköpfen: Die Skulpturen, die zunächst im Kopf und später im Atelier von Hubert Privé entstehen, zeigen die Leidenschaft des Franzosen im Großformat. Mit humorvollem Blickwinkel erhebt der 56-Jährige Golf zur Kunst.

Irgendwann war Hubert Privé jede Golfrunde ein bisschen zu früh zu Ende. Nach dem letzten Putt auf dem Platz nahm er deshalb seine Eindrücke und Emotionen mit in sein Atelier und spielte weiter. Was daraus entstand, sind Skulpturen, die Golf zur Kunst erheben, die Details mal drastisch, mal gefühlvoll ins Blickfeld rücken, die das Wesen des Spiels transportieren, mal plakativ, mal subtil.

Da gibt es ein Bouquet aus pinkfarbenen Schlägern, das die Schönheit einer Golfrunde symbolisiert, ein zum Fragezeichen gebogenes 7er Eisen, das für unlösbare Aufgaben auf dem Platz steht, einen Putter mit Knoten im Schaft, der so manch schwer zu lesendes Grün symbolisiert. „Hubert Privé schafft es auf unnachahmliche Weise, die kleinen Dramen und die große Schönheit des Golfspiels in seinen Kunstwerken einzufangen“, so Markus Boll, Geschäftsführer der mabos gmbh aus dem schweizerischen St. Gallen, die Hubert Privé seit dem 1. Juni 2012 im deutschsprachigen Raum repräsentiert.

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