Das Jahr 2026 verspricht, ein Fest für Puristen und Analytiker zu werden. Ein Blick auf den Kalender zeigt eine Rückkehr zu den absolut klassischen Austragungsorten, die den Golfsport über Jahrzehnte geprägt haben. Für Wettfreunde bedeutet dies eine Abkehr von der Ungewissheit neuer Plätze hin zur Analyse historischer Daten. Wer auf die Majors 2026 setzt, muss nicht raten, wie sich ein Kurs spielt – man weiß es. Von den Hügeln in Augusta bis zu den Winden in Southport wartet eine Saison, die Präzision belohnt und Schwächen gnadenlos aufdeckt.
Der Startschuss in Augusta und erste Quoten
Traditionell öffnet der Augusta National Golf Club die Pforten für das erste Major des Jahres. Vom 9. bis 12. April 2026 kämpft die Elite um das Green Jacket. Für Sportwetten-Fans beginnt hier die heiße Phase. Erfahrene Beobachter wissen, dass die Formkurve im Frühjahr oft mehr zählt als die Weltranglistenposition aus dem Vorjahr. Wer die Quoten vergleicht, sieht schnell Bewegungen im Markt. Gerade neue Wettanbieter in Deutschland versuchen oft, sich mit speziellen Angeboten oder erweiterten Wettmärkten für das Masters zu positionieren, was einen frühen Vergleich der Konditionen lohnenswert macht.
Nur einen Monat später, vom 14. bis 17. Mai, zieht der Tross weiter nach Newtown Square, Pennsylvania. Der Aronimink Golf Club ist Gastgeber der PGA Championship. Dieser Platz, ein Design von Donald Ross, verlangt ein ganz anderes Spiel als Augusta. Während in Georgia oft das kurze Spiel und das Putten auf den schnellen Grüns den Ausschlag geben, fordert Aronimink messerscharfe Eisen. Man sollte bei der Auswahl der Favoriten also Spieler bevorzugen, die in der Statistik „Strokes Gained: Approach“ weit oben stehen.
Klassiker im Sommer: Shinnecock und Birkdale
Wenn der Juni kommt, richtet sich die Aufmerksamkeit auf einen der vielleicht härtesten Tests im Golfsport. Die U.S. Open findet 2026 im Shinnecock Hills Golf Club in Southampton, New York, statt (18. bis 21. Juni). Shinnecock Hills ist berüchtigt. Der Wind auf Long Island kann Ergebnisse schnell in die Höhe treiben. Hier gewinnt selten der Spieler mit den weitesten Abschlägen, sondern derjenige mit der größten Geduld. Ein Blick auf vergangene Turniere auf diesem Platz zeigt, dass oft defensive Strategien zum Erfolg führen. Wer hier auf „Underdog“-Wetten spekuliert, sollte Golfer suchen, die auch bei widrigen Bedingungen ruhig bleiben.
Vom 16. bis 19. Juli folgt das einzige Major auf europäischem Boden. Die Open Championship gastiert im Royal Birkdale Golf Club in Southport, England. Royal Birkdale gilt unter Kennern als einer der fairsten, aber auch anspruchsvollsten Links-Kurse der Rotation. Anders als bei den amerikanischen Turnieren spielt hier das Wetter die Hauptrolle. Regen und Windböen können die Quoten binnen Minuten verändern. Live-Wetten gewinnen bei der Open daher enorm an Bedeutung, da man direkt auf Wetterumschwünge reagieren kann.

Das irische Finale: Ryder Cup in Adare Manor
Den emotionalen Höhepunkt des Jahres bildet zweifellos der Ryder Cup, der vom 25. bis 27. September in Adare Manor, Irland, ausgetragen wird. Mannschaftswettbewerbe unterliegen eigenen Gesetzen. Die üblichen Statistiken aus dem Zählspiel lassen sich nur bedingt auf das Lochspiel übertragen. Hier zählt die psychische Stärke im direkten Duell Mann gegen Mann.
Adare Manor ist ein „Parkland Course“ reinsten Wassers, was den Amerikanern theoretisch liegen könnte. Doch das heimische Publikum in Irland wird eine Atmosphäre schaffen, die jeden Schlag beeinflusst. Für Wetten auf den Gesamtsieger lohnt sich eine Analyse der Team-Chemie oft mehr als der reine Vergleich der Einzelspieler. Historisch gesehen tun sich US-Teams auf europäischem Boden schwer, ein Faktor, den Buchmacher in ihre Kalkulationen einbeziehen werden. Das Jahr 2026 bietet somit vom April bis zum September durchgehend Gelegenheiten, Fachwissen in erfolgreiche Wettscheine zu verwandeln.