1. November, 10.30 Uhr: Es ist diesig. Der Golfplatz versinkt

1. November, 10.30 Uhr: Es ist diesig. Der Golfplatz versinkt im Nebel. Sorgenvolle Blicke sind himmelwrts gerichtet. Bleibt es trocken? Fast alle angemeldeten Teilnehmer sind gekommen. Vermummt, als wollten sie eine Exkursion durch einen Regenwald machen. Gleichwohl sieht man nur blitzende Augen und frhliche Gesichter. Denn nach Sport und Spiel winken Preise, Gnsebraten und frhliche Unterhaltung.

Lediglich zwei Golfer mussten die Teilnahme stornieren, weil ihre Golfausrstung irgendwo im Orbit verloren gegangenen Fluggepcks verschwunden war. Babette und Thorsten blickten denn auch ratlos umher, denn sie hatten pltzlich keine Partner mehr frs Chapman-Vierer. Die Lsung kam in Gestalt von Rolf und Achim um die Ecke des Sekretariats. Sie wollten eigentlich nur einige Lcher spielen. Aber sie lieen sich gerne vergattern und sprangen fr Rolf und Karin ein.

Whrend die einen ihre Startpositionen an der 1 und 10 einnahmen, saen andere im Clubhaus, um Kaffee trinkenderweise die Wartezeit zu berbrcken. Ich gesellte mich zu ihnen, zu Marion, Anette, Renate und Martina. Marion erzhlte von Erlebnissen als Komparsin, als Annette mich frug, wie das Wetter wohl werde. Kurz nachgedacht beschied ich ihr: Der da oben hat gesagt, das Wetter bleibt, wie es ist, wenn du bleibst, wie du bist. Nun denn.

Das Wetter blieb bedeckt aber trocken. Dem Vernehmen nach hatten alle Teilnehmer sehr viel Freude an der Runde. Und sie wussten zu berichten, dass Kraniche und Wildgnse den Golfplatz kreuzten. War der Flug der Gnse etwa eine Demonstration gegen Gnsebraten? Doch bevor die Schlacht am Gnsebuffet erffnet wurde, wurde geehrt: 1. Nettoteam Ulrike Kthke und Hermes Wrdemann gefolgt von Joachim Schacht und Thorsten Knaul sowie Hannelore Kottmann und Jrg Mller.

Als Bruttosieger mit Augenma gaben sich wie erwartet Ron Teschner und Doris Grunwald die Ehre. Herzlichen Glckwunsch an Gewinner und Teilnehmer, ihr hattet das Glck, an diesem schnen Tag dabei zu sein. Und: Das Wetter blieb, wie es war, also bleibe ich, wie ich bin. Versprochen. Euer Friedrich.