Golf ist eine der Sportarten, bei der es eigentlich keine halb investierten Fans gibt. Entweder man vermeidet den Sport in einem weiten Bogen oder man begeistert sich mit einer brennenden Leidenschaft für das Spiel über den Rasen. Die Fans, die es auf genau diese Art von Event abgesehen haben, können sich im Jahre 2026 einmal mehr über einen besonders vollen Kalender freuen. Denn alleine mit den vier Majors ist ein Golf-Fan rundum bedient.
Wie steht die Saison?
Tatsächlich ist die Hälfte der Saison bereits vorbei, zumindest was die großen Turniere angeht. Das ist natürlich ein geeigneter Moment, um innezuhalten, die Vergangenheit Revue passieren zu lassen und sich auf die Zukunft einzustellen. Auch Fans von Wetten auf Golf verfolgen die Entwicklungen der Saison aufmerksam und interessieren sich für Formkurven, Platzbedingungen und aktuelle Turnierergebnisse. Aus den ersten beiden Majors der Saison kann man nämlich einiges an Wissenswertem für die beiden kommenden Turniere ablesen. Denn bereits in der ersten Hälfte der Spielzeit gab es ein paar spektakuläre Momente, die den Verlauf der übrigen Zeit sicherlich nachhaltig beeinflussen werden.
Masters Tournament
Bereits im April fand das Masters Tournament statt, das die Größen des internationalen Golfsports nach Augusta im US Bundesstaat Georgia führte. Dabei findet der Event auf dem Augusta National Golf Course statt, der bereits seit 1933 existiert und gilt damit als eines der ältesten Turniere auf dem Golf Circuit. Das Turnier selbst ist seit 1934 Teil der Golfwelt. In diesem Jahr wurde es einmal mehr besonders spannend und der Titel des Gewinners ging nach Nordirland. Mit einem ausgezeichneten Spiel konnte der Nordire Rory McIlroy das Turnier für sich entscheiden. Damit hat er sich natürlich bestens für den Rest der Saison empfohlen.
PGA Championship
Gleich einen Monat später ging es vom 14. bis zu 17. Mai weiter bei der PGA Championship. Auf dem Weg zur Meisterschaft fanden sich die Teilnehmer im Bundesstaat Pennsylvania ein, genauer gesagt in Newtown Square. Diese Ortschaft verfügt über einen der ältesten Golfplätze weltweit. Der Aronimik Golf Course wurde bereits 1896 gegründet. Damit erlebt man hier leibhaftige Geschichte. Auch der Sieg auf diesem Kurs ging übrigens über den Teich, denn der Brite Aaron Rai konnte den Gewinn für sich verbuchen. Mit 31 Jahren ist der Profi noch relativ jung, kann aber bereits jetzt eine außergewöhnliche Leistung abliefern.
US Open
Im Juni wird es dann richtig heiß, denn vom 18. bis zum 21. finden die US Open statt. Das Turnier ist eines der prestigeträchtigsten Turniere für die gesamte Golfwelt und kann ein bisschen mit Wimbledon beim Tennis verglichen werden. Im letzten Jahr war es übrigens der Amerikaner J.J. Spaun, der sich am Ende nach einem hochdramatischen Turnier mit Gewitter und allerlei Problemen durchsetzen konnte. In diesem Jahr geht es ins ländliche New York nach Long Island. Die US Open finden auf dem Shinnecock Hills Golf Course statt. Nach den aufregenden Ereignissen des letzten Jahres kann man sich nur auf diesen Event freuen.
Die Open Championship
Beim letzten großen Major Turnier dürfen sich dann endlich einmal die Europäer freuen, nachdem sie in der ersten Hälfte der Spielzeit bereits so gut abgeschnitten haben. Denn der Austragungsort dieses Events ist Southport im Westen Englands. Auf einem besonders traditionsreichen Golfkurs wird der letzte große Gewinner der Saison gekürt. Der Royal Birkdale Golf Club besteht nämlich bereits seit 1889 und ist damit der älteste Kurs auf dem Circuit. Für die Teilnehmer heißt das natürlich launisches englisches Wetter und eine besonders gute Gastfreundlichkeit auf dem englischen Land. Traditionell kann man vom Gewinner dieses Turniers auch für die nächste Saison ein paar außergewöhnliche Auftritte erwarten.
Was man für das nächste Jahr erwarten kann
Es hat sich bereits jetzt gezeigt, dass die Vormacht der amerikanischen Golfer längst nicht mehr so unangreifbar ist, wie das noch vor ein paar Jahren der Fall war. Stattdessen zeigen die britischen Inseln, wie moderner Golf gespielt wird. Überraschenderweise sind es gerade die jüngeren Spieler, die mit den besten Schlägen aufwarten. Rory McIlroy und Aaron Rai sind zwar keine unbekannten Namen, es ist aber doch interessant zu sehen, dass die europäische Seite der Golfwelt an Fahrt aufnimmt. Worauf man allerdings im Moment noch warten muss, ist ein Golfstar aus der DACH-Region, der einmal ganz vorne mitspielt.