Golf in Irland: Traumhafte Grüns auf der Grünen Insel

Faldo Course Hole 16

Faldo Course Hole 16

Wie kann ein kleines Land mit nur 1,6 Millionen Einwohner in zwei aufeinanderfolgenden Jahren einen US-Open-Champion hervorbringen? 2010 gewann Graeme McDowell in Pebble Beach, 2011 holte sich Rory McIlroy den Titel im Congressional Country Club in Bethesda, Maryland. Die Erklärung ist einfach: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Oder: Golftalente gedeihen nicht weit von Fairways.

Nordirland verfügt über rund 100 Golfplätze, darunter einige der besten der Welt und bietet damit den idealen Nährboden, auf dem Talente sich zu Weltklassespieler entwickeln können. McDowell ist seit früher Jugend Mitglied im Royal Portrush Golf Club, der als einer besten Links Course der Welt gilt. Er ist oft bei Runden auf diesem spektakulären Küstenplatz anzutreffen. Der 22-jährige McIlroy aus Holywood im County Down machte zwar die ersten Schwünge im Golfclub seiner Heimatstadt, einen Platz der hauptsächlich von den Mitgliedern frequentiert wird. Aber alsbald gewann der Lockenkopf Turniere auf den grandiosen Linksplätzen seiner Heimat – und dazu zählen natürlich auch die vorzüglichen Spielwiesen in der Republik Irland.

Im Golf – verstehen sich die sechs Counties (Grafschaften oder Bezirke) im Nordosten und die restlichen 26 Counties der „Grünen Insel“ als eine Einheit. Mit mehr als 500 Plätzen weist Irland (einschließlich Nordirland) dazu in Europa die größte Dichte von Golfanlagen im Verhältnis zur Bevölkerung (rund 6 Millionen auf der ganzen Insel) auf.

So findet in Irland und Nordirland jeder Golfer etwas: ursprüngliche Links Courses an der Küste, herrliche Parkland Courses nach amerikanischem Vorbild oder auch kleine, gemütliche Clubs auf dem Land – und alle heißen Gäste gerne willkommen und sind nie überlaufen. Dass auch die Republik Irland Weltklassespieler hervorbringt, bewies Padraig Harrington mit seinen drei Major-Siegen(British Open 2007, 2008 und PGA Championship 2008).

Rory McIlroy versteht sich als stolzer Repräsentant seiner Heimat. „Ich bin glücklich, dass ich aus Nordirland komme. Ich erzähle jedem wie großartig meine Heimat ist. Für mich es es der beste Platz auf der Erde.“

McIlroy reist als Playing Pro für den spektakulären Faldo Championship Course im Lough Erne Resort durch die Welt. Der Platz, der auf einer Halbinsel zwischen den beiden Seen Lower Lough Erne und Castle Hume Lough liegt, wurde von britischen Medien bereits zum besten neuen Platz in Großbritannien und Irland gewählt.

 

Golf in Irland: Irland ist ein Paradies für Golfer: Mehr als 450 Golfplätze sorgen für eine Dichte von grünen Spielwiesen wie man sie ansonsten nirgends auf der Welt findet, dazu liegen mehr als ein Drittel aller Links Courses auf der grünen Insel. Das ganzjährige, dank des Golfstroms milde Klima, die Gastfreundschaft der Iren, die auf all ihren Plätzen Gastspieler willkommen heißen (es gibt fast nirgendwo eine Handicapbeschränkung) und die Vielfalt der Auswahl haben Irland zu einer der weltweit beliebtesten Golfdestinationen gemacht. Das haben auch die Besten der Welt entdeckt. Immer wieder trifft sich die Elite zu großen Turnieren in Irland. Nach dem Ryder Cup 2006 treffen vom 23. bis 25. September 2011 in Killeen Castle die besten Proetten aus Europa und den USA im Solheim Cup aufeinander. Irland ist von Deutschland aus in maximal zwei Stunden mit dem Flugzeug erreichbar.

 

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