Seinen bis heute unverfälschten Charakter verdankt Sardinien seiner isolierten Lage

Seinen bis heute unverfälschten Charakter verdankt Sardinien seiner isolierten Lage im Mittelmeer. Seit Jahrtausenden bildet die Hirteninsel eine Welt fr sich. In Reiseführern ist sie oft als kleiner Kontinent beschrieben: nicht nur wegen ihrer enormen Größe 24.089 qkm, 270 km Nord-Sd-Ausdehnung, 150 km Ost-West-Breite , sondern auch aufgrund der vielen unterschiedlichen Landschaftsformen.

1.900 km Küstenlinie sind abgesehen von wenigen bebauten Streifen naturbelassen schön. Steilküsten, Dünen, winzige Traumbuchten und kilometerlange Strände mit Sand von golden bis rosarot, von schneeweiß bis granitgrau wechseln sich auf Sardinien munter ab.

Im Landesinneren hingegen trifft man auf berauschend schöne Bergregionen, einsame Hochplateaus, tiefe Täler und weite Ebenen, Wälder, Felder und Marschlandschaften, Seen, Flüsse und Bachläufe. Abgelegene Dörfer und Ortschaften, die weit weg vom Alltagstrubel zu sein scheinen, fügen sich in die Landschaft ein, ohne Zersiedlung, ohne gravierende Bausünden.

Inmitten dieser auch archaischen Landschaften zeugen zahlreiche archäologische Stätten und Funde von der Geschichte der Insel: Das geheimnisvolle Volk der Nuragher die Vorfahren der Sarden baute Tausende von Wehrtürmen, die Nuraghen, mythische Brunnenheiligtümer und aufwendige Grabanlagen. Zahlreiche Mittelmeerkulturen der Antike und des Mittelalters hinterließen Tempel, heilige Stätten, Hafenstädte und Kirchen, vor allem aus der Romanik. Aber auch Bauten aus den letzten Jahrhunderten, z.B. Bergbau-Architektur um 1900 oder Häuser aus dem Art dco, sind hochinteressant und stellenweise gut erhalten.

Sardische Kultur und Tradition lebt, ist nicht zur puren Folklore verkommen. Ein Beispiel ist die sardische Küche mit ihren besonderen Eigenheiten und lokalen Spezialitäten. Oder Hunderte von Festen und Prozessionen, eine ganz eigene Musik, Gesang und Tanz, die ausdrucksstarke bildende Kunst und Literatur und vor allem die sardische Sprache mit ihren vielen Dialekten, dies alles hat sich bis in die Gegenwart erhalten und die Eigenständigkeit bewahren können.
Der Tourismus ist wichtig, aber längst nicht in jeder Region die Lebensgrundlage. Auch deshalb konnte die Insel bis heute ihren ganz eigenen Herzschlag aufrechterhalten.

Die Golfpltäze:

Is Molas
Is Molas Golf ist ein PGA Championship- Course mit 27 Loch (6.131 m, Par 72 + 3.196 m, Par 36). Immer im Blick hat man die Südküste mit ihren zahlreichen Sarazenentürmen. Dieser vor den Toren der Hauptstadt Cagliari gelegene Platz ist häufig Austragungsort von internationalen Turnieren, z.B. den Italian Open oder Volvo Open; hier haben schon alle von Rang und Namen, von Langer bis Singh, den Schläger geschwungen.

Is Arenas
Is Arenas Golf ist ein Platz für Könner. Im Westen bei Oristano gelegen, führt der Kurs durch ein hügeliges, mit einer wunderbaren Pineta bestandenes 700 ha (!) großes Territoriums. Der
kilometerlange Strand Is Arenas gab dem 18-Loch-Golfplatz (5.875 m, Par 72) seinen Namen. Seit kurzem glänzt der Platz mit einem funkelnagelneuen Clubhaus samt schönem Hotel.
Auch hier werden auch internationale Turniere ausgetragen.

Pevero
Der Pevero Golf Club gehrt zur berühmten Costa Smeralda. Der Platz wurde vom Architekten Robert Trent Jones angelegt und gilt nicht zu Unrecht als einer der 20 schönsten europischen Pltze. Die 18 Loch (6.175 m, Par 72) spielt man von Meer zu Meer, der Kurs fhrt rund um ein Kap und entlang von Buchten wie der Cala di Volpe, Romazzino oder Pevero. Dass der Course an der mondnen Costa Smeralda Weltklasseniveau hat, versteht sich von selbst.

Puntaldia
image_1158940346447.jpegDer Golf Club Puntaldia ist zwar der kleinste der sardischen Golfclubs (1.832 m, Par 30), dafr ist es der Platz mit der spektakulrsten Kulisse. 9 Loch fhren direkt entlang der Klippen, auf Augenhhe mit dem Inselreich der Tavolara und der Molara, ber Kaps und Felsvorsprnge, vorbei an kleinen Buchten mit glasklarem Wasser. Der Platz ist wunderbar mit allerlei Blhend- Buntem angelegt und die Greens sind eingerahmt von Palmen,
im Hintergrund glitzert trkisblau das Meer.

Tanka
Relativ neu ist der Tanka Golf Club am sdstlichen Zipfel Sardiniens in der Nhe von Villasimius gelegen. 18 Lcher (5.450 m, Par 70) wurden in eine sanfte hgelige Landschaft eingebettet, immer im Blick hat man als Golfspieler das Meer und die mit Sarazenen-Trmen bestandenen Klippen. Der Platz wurde von Architekt Luigi Rota Caremoli erbaut und gilt als technisch anspruchsvoll. Gute bungseinrichtungen wie ein groes Putting und Pitching Green, mehrere bungsbunker und ein nobles Clubhaus im gleichnamigen Resort runden das Angebot ab.

Sardinien kann man zu jeder Jahreszeit bereisen. Einige Reiseanbieter, wie etwa [link www.campagnamare.de]Campagna & Mare[/link], haben sich auf die Insel spezialisiert und bieten auch [link http://www.sardinienweb.de/sport-2.htm]Golfangebote[/link] an.

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