65.000m² Rollrasen für den Schweizer Golf-Club Crans-sur-Sierre

Die Neubegrünung des Schweizer Traditionsgolfclub Crans-sur-Sierre stellt für Schwab Rollrasen, Deutschlands größten Rollrasenanbauer, nicht nur ein sehr spannendes Projekt dar, sondern ist auch eine logistische Meisterleistung. Nicht weniger als 65.000m² Rasenrollen gilt es mit knapp 80 Fernlastzügen punktgenau zu liefern und frisch zu verlegen. 

Der Golf-Club Crans-sur-Sierre in Crans-Montana ist eine der ältesten Golfanlagen der Schweiz. Der malerische Platz liegt auf stolzen 1.500 Metern Höhe und ist Austragungsort der jährlichen Omega European Masters. Zu diesem Golf-Event der Extraklasse wird dieses Jahr neues Profigrün verleg. Startschuss für die Neuverlegung war der 16. April. Für den Rasentausch müssen 65.000m² Rasenrollen mit einem Gesamtgewicht von 2.000 Tonnen geschält, verladen und in die Schweiz transportiert werden. Nachts geerntet, geht der Rasen immer frisch und kühl auf die Reise – ein wichtiger Punkt, denn Rollrasen darf, bis er verlegt wird, höchstens 48 Stunden unterwegs sein. Doch anders als für Fußballstadien, lässt sich bei der Rasenernte für einen Golfplatz vorab nicht berechnen, wie viele Rollen pro Tag benötigt werden. Die Anzahl variiert stark, je nach landschaftlicher Ausprägung des Areals – also wie gut zugänglich oder beispielsweise hügelig das jeweilige Platzstück ist. In Crans Montana lässt sich die Menge nur für jeweils zwei Verlegetage in Folge abschätzen. Für Schwab Rollrasen bedeutet das: nur zwei Tage Vorlauf für Ernte, Logistik und Transport.

Schwierige Bedingungen: Genaue Zeitplanung ist zentral wichtig

Insgesamt werden dann knapp 80 Fernlastzüge mit den 2,20 Meter breiten und 20 Meter langen Jumbo-Rasenrollen beladen. Bei der weiten Strecke bis in die Walliser Alpen gilt es auch die Fahrt selbst gut zu planen: Grenzöffnungszeiten und Fahrerwechsel müssen so einkalkuliert sein, dass der Rasen möglichst schnell und keinesfalls länger als zwei Tage unterwegs ist.

Am Ziel angekommen, sorgt der Schwabsche Verlegetrupp dann dafür, dass der Golfplatz innerhalb von nur drei Wochen wieder spielfertig ist. Der neue Fairway-Rasen ist danach während der Spielsaison permanenter Belastung ausgesetzt. Dank Schwab Rollrasen kein Problem: seine speziellen Fairway-Rasen sind besonders regenerative Gräserzusammenstellungen – über Jahrzehnte hinweg optimiert und perfektioniert. Der Golfclub profitiert von einem langlebigen, robusten Grün, das erst dann wieder ausgetauscht werden muss, wenn die Golfanlage landschaftlich umgestaltet wird.

Über Rollrasen

Die Schwab Rollrasen GmbH mit Firmensitz im bayerischen Waidhofen ist einer der größten deutschen Rollrasenanbauer – mit 300 verschiedenen Rollrasen-Varianten im Portfolio. Seit seiner Gründung 1969 hat sich das Unternehmen zum europäischen Innovationsführer seiner Branche entwickelt. Aus der Ideenschmiede des erfolgreichen Familienbetriebs stammen zahlreiche Produkterfindungen und Patente, die heute Branchenstandard sind. Dazu zählen u.a. Großrollen, spezielle Verlegemaschinen und besondere Rasentypen.

Gregor Landwehr

Über Gregor Landwehr

C. Gregor Landwehr gründete das Onlinemagazin im Jahr 2005. Er arbeitet als freier Journalist für den WDR und schreibt unter anderem für die NZZonline, und andere Zeitungen und Onlinemagazine. Landwehr ist Mitglied im Deutschen Journalistenverband. Sie erreichen ihn unter der Emailadresse landwehr at golfsportmagazin.de

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