Das sind die neuen Golf-Jugendmeister

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Mal knapp, mal sehr deutlich waren die Entscheidungen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften. An drei Spielorten durften sich drei Mädchen und drei Jungen in den unterschiedlichen Altersklassen über den Titel freuen. Anastasia Mickan (G&LC Berlin-Wannsee) und Marcel Rauch (BGC Stolper Heide) gewannen in der Altersklasse bis 18 Jahre (AK 18), Esther Henseleit (Hamburger GC) und Nick Bachem (Marienburger GC) sind die Sieger der AK 16 sowie Nina Lang (GC am Reichswald) und Alexander Engelhardt (GC Hofgut Scheibenhardt) Meister der AK 14.

Eng war es bei den Deutschen Meisterschaften in der AK 18 im Golfresort Weimarer Land. Dort setzte sich Marcel Rauch (203 Schläge) im Stechen gegen Constantin Unger vom GC St. Leon-Rot (203) am dritten Extraloch durch. Unger hatte die beste Runde des Tages gespielt und sich mit seiner 64 (-7) noch auf den geteilten ersten Platz vorgeschoben. Rauch selber war mit einer 71 (Even Par) vom Platz gekommen. Das erforderliche Stechen gewann Rauch am dritten Extraloch. Platz drei sicherte sich Lukas Gras (Osnabrücker GC/205) im Kartenstechen. Gras hatte in Runde zwei mit 63 Schlägen einen neuen Platzrekord aufgestellt.

Für Anastasia Mickan (210) war es der zweite deutsche Meistertitel innerhalb weniger Wochen. Die Berlinerin sicherte sich nach dem Mannschaftstitel beim Final Four vor drei Wochen auch den Einzeltitel in der AK 18. „Ich freue mich riesig, dass ich erst die DMM, dann die Turkish Amateurs und zur Krönung nun die Deutsche Meisterschaft der AK 18 gewonnen habe. Das war meine bisher beste Saison“, war Mickan überglücklich. Sie verwies Clarissa von Stosch (GC Kassel Wilhelmshöhe/212) auf den zweiten Platz. Bronze gewann nach Kartenstechen Marie Kuschke vom BGC Stolper Heide (213).

Bei den Deutschen Meisterschaften der Mädchen in der AK 14 und AK 16 gab es im GC Hofgut Praforst zwei mehr als überlegene Siegerinnen: In der AK 14 landete Nina Lang (209) einen Start-Ziel-Sieg und in der AK 16 setzte sich Esther Henseleit (203) überlegen durch. Dabei war Lang die einzige Spielerin, die unter Par diese Deutschen Meisterschaften der AK 14 beendete. Die Reichswalderin hatte am Ende satte 13 Schläge Vorsprung auf Hannah Günther vom GC St. Leon-Rot (222). Anna Lina Otten vom Düsseldorfer GC (224) gewann das dritte Edelmetall. „Die Runde ist perfekt gelaufen. Das ist ein wahnsinniges Gefühl, Deutsche Meisterin zu werden und den Pokal wieder mit nach Bayern nehmen zu dürfen. Dass ich mit einem so großen Vorsprung gewinne, hatte ich nicht erwartet“, freute sich Lang.

Auch die Entscheidung in der AK 16 war deutlich. Esther Henseleit brachte am Finaltag mit einer 65 (-7) die überragende Runde des Turniers ins Clubhaus und stellte damit gleichzeitig einen neuen Platzrekord auf. Die Spielerin des Golf Team Germany verteidigte damit ihren Titel aus dem Vorjahr und gewann ihren insgesamt dritten Jugendmeistertitel. Platz zwei ging an Aline Krauter vom Stuttgarter GC Solitude (213), die in Summe zehn Schläge mehr als die neue Meisterin brauchte. Ava Bergner (GC St. Leon-Rot/221) sicherte sich mit einer 67 (-5) noch den Platz auf dem Podium.

Deutlich knapper ging es bei der AK 14 und AK 16 der Jungen im Golfpark Schloss Wilkendorf zu. Bei den Jungen bis 14 Jahre war es am Ende Alexander Engelhardt (GC Hofgut Scheibenhardt/232), der sich zum Titel des Deutschen Meisters der Jungen AK 14 durchkämpfen konnte. Engelhardt ging von Platz sechs aus in die Finalrunde und spielte sich mit einem Zwischenspurt auf den Bahnen 13, 14 und 15, in denen ihm gleich drei Birdies gelangen, an die Spitze. Mit 16 über Par und einem Schlag Vorsprung gewann Engelhardt vor Laurenz Schiergen vom GC Hummelbachaue (233) und Felix Krämer (GC München Valley/235), der nach Kartenstechen die Bronzemedaille entgegen nehmen durfte.

Noch spannender war es in der AK 16, denn Nick Bachem (218) ging nach drei Runden mit Tim Mayer (GC Spessart/218) ins Stechen um den Meistertitel. Gleich am ersten Extraloch setzte sich der Playoff-erfahrene Bachem gegen Mayer durch. Der Kölner hatte seine letzten beiden NRW-Titel bereits im Stechen gewonnen. David Rauch (BGC Stolper Heide/221) gelang mit einer 68er-Finalrunde der beste Score des Turniers und der Sprung aufs Treppchen. Nach Kartenstechen sicherte er sich Bronze.