Nach erträglichem Flug landete ich inmitten einer riesigen Sauna

Nach ertrglichem Flug landete ich inmitten einer riesigen Sauna: 35 Grad Auentemperatur, gefhlt wie 45 Grad, mit Antibiotika im Körper gefhlt wie 55 Grad. Dazu eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit – kein Klima fr uns Europer. Aber, wo ich schon mal da bin, mache ich auch das Beste draus. Hinein ins Grostadtchaos. Die Taxifahrt zum Hotel war schon abenteuerlich, dass mein Taxifahrer nicht zehn Unflle produzierte, grenzte an ein Wunder. Auch die nchsten Tage waren geprgt vom normalen Bangkok-Chaos. Die Fahrt vom zentral gelegenen Hotel raus zum Golfplatz war mit einem Zeitrahmen von einer Stunde pro Strecke angegeben, daraus konnten aber auch mal zwei werden, wenn auf den Strassen der Metropole kein Vorankommen war. Tglich drei Stunden Busfahrt, da kann man sich auch was Schneres vorstellen Der Alpine Golfclub war allerdings jede Minute der Anreise wert, sehr anspruchsvoller Platz, schmale Drivezonen, gut verteidigte und ondulierte Grns und alles in einem perfekten Pflegezustand. Das wurde nur noch getoppt von meiner Caddiefrau, die die Nummer 160 auf dem Rcken ihres Overalls trug. Sie reichte mir Schlger, Handtuch, Wasserflasche, Obst, Msliriegel, Sonnenschirm, unglaublich, und alles zum richtigen Zeitpunkt. image_1158940086486.jpegZwischendrin, wenn sie eine Hand frei hatte, fcherte sie mir auch noch khlere Luft zu. Ohne sie wre ich verloren gewesen. Die ersten beiden Runden in der Sauna habe ich mit jeweils mit 74 Schlgen (2 ber Par) abgeschlossen. Damit war ich im Cut. Die dritte Runde mitten in der Mittagshitze verpasste mir einen derben Rckschlag, nur sechs ber Par konnte ich bei gefhlten 46Grad zu Stande bringen. Damit katapultierte ich mich auf einen der hintersten Rnge im Cut. Der Vorteil war allerdings eine frhe Startzeit am Sonntag. In der morgendlichen Khle konnte ich die beste Runde des Turniers spielen, eine 67, 5 unter Par. Somit arbeitete ich mich am Ende auf den get. 31. Platz vor.
Am Sonntagabend ging es gleich weiter. Ab in den Flieger nach Europa, und nach drei Zwischenstopps war ich dann nun auch endlich auf Teneriffa angekommen. Nun ging es auch in Europa los. Nur leider waren die Bedingungen nicht optimal. Nein, an meinem Gepck lag es diesmal zur Abwechslung nicht, das hatte alle Zwischenlandungen berstanden. Leider war der Platz, auf dem wir spielen sollten, nicht in einem angemessenen Zustand. Die Grns waren nicht gut durch den Winter gekommen, so dass nur zu 15% Gras auf dem Grn zu finden war. Dies wuchs unvorteilhafter Weise auch noch in kleinen Bscheln. Putten wurde zum Abenteuer und zum Glcksspiel Zu meiner Untersttzung war noch mein Trainer Jrn Neumann, vom GC Widukind Land, angereist. Aber auch er konnte das Gras ber Nacht nicht merklich wachsen lassen Jrn, vielen Dank nochmals, dass Du vor Ort warst und mich tatkrftig untersttzt hast. Leider war das Glck in dieser Woche nicht auf meiner Seite, nach Runden von 4 und 5 ber Par durfte ich vorzeitig abreisen. Leider habe ich insgesamt mehr Schlge auf dem Grn gemacht als ich bis dorthin bentigt habe. Schade eigentlich!!!!
Naja, der nchste Platz kann nur fairer sein. In zwei Wochen gehts aufs spanische Festland, zwischen Barcelona und Valencia. Bis dahin werden noch einige Trainingseinheiten hoffentlich positiven Einfluss auf mein Spiel nehmen.

Auf bald,
Anja Monke

Was denken Sie?

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.