Zweimaliger Masters Champion Bernhard Langer (1985, 1993)

Bernhard Langer.

Das Einmalige an Augusta ist, dass das Masters immer auf demselben Platz stattfindet. Die anderen Major-Turniere werden mal hier, mal dort ausgetragen, auf unterschiedlichen Plätzen, in unterschiedlichen Umgebungen mit unterschiedlichen Erfahrungen, aber nicht das Masters. Es war immer hier und wird immer hier bleiben. Man bekommt schon eine Gänsehaut, wenn man die Magnolia Lane entlang führt. Man betritt den ersten Abschlag und spürt ein ganz besonderes Flair. Der Golfplatz ist so unglaublich gut gepflegt und mit so viel Geschichte behaftet.

Durch einen Sieg hier wird alles noch viel außergewöhnlicher. Hierher zu kommen, mit den ehemaligen Gewinnern zu Abend zu essen, sich Geschichten zu erzählen, zu lachen und zu scherzen, sich oben im Champions Locker umzuziehen all diese Dinge tragen dazu bei, dass dieses Turnier so etwas Besonderes ist. All das gibt es bei keinem anderen Turnier der Welt. Das Grne Jackett zu gewinnen bedeutet, dass man etwas erreicht hat, was nur sehr wenige Golfspieler geschafft haben. Mit dem Grnen Jackett hat man den Gipfel des Golfsports erklommen.

So ein Sieg bringt natürlich auch noch eine Menge anderer Vorteile mit sich. Jeder Gewinner wird fr den Rest seines Lebens nach Augusta eingeladen. Man teilt sich den Champions Locker mit den anderen Gewinnern. Man lernt einige der grten Legenden und Spieler dieses Sports kennen und verbringt Zeit mit ihnen, spricht mit ihnen und kann von ihnen lernen. Man nimmt am Champions Dinner teil, was jedes Mal ein großer Spa ist. Man wird zu einem kleinen Teil der Geschichte. Man trifft Spieler wie Sam Snead. Er hat seinen Ball viele, viele Jahre am ersten Abschlag aufgeteet, selbst noch in den 80ern. Das sieht man bei keinem anderen Turnier, und das ist eben Teil der herrlichen Geschichte dieses Clubs.

Dreimaliger Masters Champion Nick Faldo (1989, 1990, 1996)

Als ich zum ersten Mal im Augusta National Golf Club spielte das war 1979 wre ich vor Ehrfurcht wirklich fast gestorben und fhlte mich alles andere als wohl. Man hat einfach Angst, glaube ich. Das legt sich im Lauf der Zeit natrlich. Wenn man ein paar Mal dort gespielt hat, ndert sich das. Das ist schon ein Ort, an dem man sich wohl fhlen kann, in jeder Beziehung. Sobald man sich wohl fhlt, ndern sich die Dinge.

Schlielich habe ich 10 Jahre spter das Turnier gewonnen. Sobald man einmal gewonnen hat, ist natrlich alles anders. Dann hat man das Gefhl, sich etwas freier bewegen zu knnen. Man empfindet aber immer noch Respekt.

Es ist fast zum Lachen, aber ein Erlebnis werde ich nie vergessen. Ich wei nicht, mit wem ich damals spielte. Mein Mitspieler ging jedenfalls eine Bahn hinunter und warf eine Bananenschale in einen Baum. Sie wissen schon man isst eine Banane am Abschlag und wirft die Schale weg. Aber diesmal blieb sie an einem Ast hngen. Und er spielte das erste Mal in Augusta! Also ging er tatschlich hinber zu dem Baum, nahm die Schale vom Ast herunter und warf sie noch weiter ins Gebsch hinein. Bei jedem normalen Turnier wrde man die Bananenschale einfach hngen lassen, nicht wahr? Aber in Augusta hat man das Gefhl: Oh Gott, wenn mich jemand beobachtet hat. Meine DNA ist auf der Bananenschale, und ich werde nie mehr wieder eingeladen! Das ist die Art Ehrfurcht, die man vor diesem Platz hat.

Masters Champion Zach Johnson (2007)

Es ist einfach unbeschreiblich, diesen Platz zu spielen. Bei den ersten Malen saugt man buchstblich alles in sich auf. Man geht ber diesen Boden, man sieht diese Brcken (Nelson, Hogan), die Grnen Jacketts und die Anzeigetafeln. Das ist einfach berwltigend. Und das geht mir jedes Mal von Neuem so, wenn ich zurckkomme. Etwas anderes ist es, dort zu gewinnen.
Jetzt zu dieser Gemeinschaft von Gewinnern zu gehren das habe ich festgestellt ist mehr als etwas Besonderes, mehr als ein Privileg, es ist jenseits all dessen, was ich mir je ertrumt habe. An Golf zu denken, heit, an das Masters zu denken, an die berreichung des Grnen Jacketts. Hier muss man das Golfspiel achten, die Integritt des Spiels all das, worum es im Golf geht, soll hier aufrechterhalten werden. Ich fhle mich einfach geehrt, hier zu spielen.

Jim Furyk (US Open Champion 2003)

Ich war unheimlich aufgeregt, 1996 mein erstes Masters zu spielen. Ich schlug etwa acht Golfblle auf der Range und konnte es gar nicht abwarten, endlich ber den Platz zu gehen. Die Tatsache, dass es sich um ein Major-Turnier handelt, dass es jedes Jahr immer wieder auf demselben Platz ausgetragen wird, die ganze damit verbundene Geschichte, all diese Golflegenden, die hier gespielt haben das hier ist der Inbegriff all dessen, wie ein Golfplatz sein und wie ein Turnier organisiert werden sollte. Die Grns sind Jahr fr Jahr so schwierig, wie man es sich kaum vorstellen kann. Ich fhle mich einfach nur geehrt.

Anthony Kim (zweimaliger Sieger auf der PGA Tour)

Wenn es ein Turnier gibt, das ich mir immer ansehe, dann dieses. Ich bin gespannt auf das dichte grüne Gras und die schnellen Grüns. Ich habe eine viel grere Erwartungshaltung als vor irgendeinem anderen Major-Turnier, denn es ist das erste, das im Fernsehen mit hoher Bildschärfe bertragen wurde, und das erste, das ich immer gewinnen wollte. Es wird mir Spa machen, dort drauen zu sein.