Mit bewusster Übertreibung zum perfekten Golfschwung

Im Fernsehen sieht es immer so leicht aus: Schaut man als unwissender Zuschauer Martin Kaymer, Adam Scott oder Jordan Spieth auf der PGA Tour zu, so kommt man kaum auf den Gedanken, wie viele Stunden Training hinter einem lockeren Golfschlag stecken. Doch erfahrene Golfer wissen es besser. Da wird stundenlang auf der Range geübt, Bälle werden körbeweise geschlagen und man überlegt sich, ob man es mit einem anderen Hobby versuchen sollte. Macht man aber nicht, weil schon ein guter Schlag ausreicht, um die Hoffnung zurückkehren zu lassen.

Robert Baker. Foto: pr.

„Den perfekten Golfschwung erreicht man durch motorisches Lernen, so dass er sich im Gedächtnis verankert“, ist sich Patrick Wolferstätter sicher. Er ist ausgebildeter Fully Qualified PGA Golfprofessional und Initiator der Logicalgolf Academies. In vier Schulen, davon einer auf Mallorca, wird gezielt mit sogenannten Teaching Tools gearbeitet, die es dem Golfer ermöglichen, die Bewegungsabläufe automatisch richtig auszuführen. „Kombiniert wird das Training mit einer Videoanalyse, so dass Stärken und Schwächen verständlich aufgezeigt werden können“, meint Wolferstätter. Entwickelt wurde die Lehrmethode von Robert Baker, der unter anderem Ernie Els und Nick Price trainierte.

Die Logicalextension beispielsweise sollen das Gleichgewicht fördern und die korrekte Körperdrehung trainieren. Kernbereich des Trainingstools sind der Spannungsaufbau im Rückschwung und eine explosive Kraftentfaltung im Durchschwung.

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