Interview dem Golfer Aaron Leitmannstetter

Aaron Leitmannstette

Aaron Leitmannstette

Der 24-jährige Golf-Profi Aaron Leitmannstetter kommt aus der Gemeinde Maitenbeth in Bayern. Er spielt seit seinem zweiten Lebensjahr Golf, im Jahr 2016 gewann er sein erstes Profi-Golf Turnier im Oman, die „Ghala Open“ im Rahmen der MENA Golf Tour (Middle East North Africa).Während der Vorbereitungsphase auf die anstehende Saison pendelt Leitmannstetter die meiste Zeit zwischen München und Dubai und hat für 2018 große Pläne: „Diese Saison werde ich die meisten Turniere im Rahmen der „European Challenge Tour“ spielen und habe mir hohe Ziele gesteckt.“ Zu seinen Sponsoren gehört seit 2018 auch die schwedische Bekleidungsmarke Peak Performance.
Wie bist du zum Golfspielen gekommen? „Normalerweise“ spielen die meisten Jungs doch Fußball.

Schon früh durch meine Eltern, denn als ich noch ganz klein war – ich konnte noch nicht einmal richtig laufen – habe ich bereits mit Plastikschlägern im Garten „geübt“. Aber tatsächlich habe ich auch Fußball und Basketball gespielt und bin im Winter leidenschaftlich Ski gefahren – alles auf einem sehr hohen Niveau. Als es dann in Richtung Profisport und Nationalmannschaft ging, musste ich mich jedoch entscheiden. Da das Golfspielen aber einfach schon immer meine größte Leidenschaft war, fiel die Entscheidung letztendlich nicht sehr schwer.

Wie oft pro Woche spielst du Golf und wo golfst du am liebsten?

Früher habe ich fast jeden Tag Golf gespielt. Mittlerweile aber habe ich gelernt, dass es wirklich wichtig ist, sich auch mal einen Tag dazwischen frei zu nehmen, denn der Körper braucht Ruhephasen! Jedoch muss ich zugeben, dass dies leider oft mein „Reisetag“ ist. Denn ich liebe die Abwechslung und golfe deshalb immer wieder an neuen Orten. Mittlerweile gibt es ja zum Glück fast überall auf der Welt gute Golfplätze.

Wie sieht für dich ein idealer Tag aus?

„Mein idealer Tag ist ein ganz normaler Trainingstag während der Saison:

  • 6:30 Uhr: der Wecker klingelt, nach einer kurzen Morgen-Meditation in Kombination mit Yoga mache ich noch ein paar golfspezifische Aktivierungsübungen
  • 8:00 Uhr: Duschen und anschließend gibt’s ein ausgewogenes Frühstück
  • 9:00 Uhr: Nach zwei Stunden Training mit meinem Trainer übe ich noch eine Stunde Putten
  • 12:00 Uhr: Endlich Mittagspause
  • 13:00 Uhr: Auf ein 18 Loch Spiel folgt noch eine weitere Stunde Training
  • 18:00 Uhr: Mein Tag endet mit einer Stunde Fitness gefolgt von einem dreißig bis sechzigminütigen Physiotraining mit meinem Fitnesstrainer – dann hab ich’s geschafft!

Was ist Dein Geheimtipp: Wo liegt deiner Meinung nach der perfekte Platz? Und weshalb?

Der perfekte Platz? Das ist wirklich schwer zu sagen, da es mittlerweile einfach so viele unglaublich gute Golfplätze gibt. Da ich aber Links-Golf liebe, würde ich auf jeden Fall einen Platz in England, Irland oder Schottland empfehlen. Hier entstand schließlich auch das Golfen und wenn man dort spielt, kann man die Geschichte und die Wurzeln dieses Sports einfach fühlen. Zudem ist Links-Golf die anspruchsvollste Art des Spielens. Und durch den starken Wind dort muss man extrem kreativ sein und jeden Schlag ganz individuell planen – das mag ich, challenge accepted (lacht).

Was sind die wichtigsten drei Eigenschaften, die man fürs Golfen mitbringen muss?

Mentale Toughness, Kraft und uneingeschränktes Selbstvertrauen.

Bist du eher ein Tüftler, der ständig technische Details durchgeht, oder eher ein Bauchmensch, der das richtige Gefühl für das Spiel sucht?

Im Training zu tüfteln und auf dem Platz während des Turniers mit Gefühl und Intuition aus dem Bauch heraus zu spielen – diese Kombination ist für mich der Schlüssel zum Erfolg.

Welche Ziele hast du für die nächste Saison? Wie wirst du diese Ziele erreichen?

„Eigentlich habe ich nur ein Ziel für die nächste Saison: Gewinnen, gewinnen, gewinnen und mich so während der „European Challenge Tour“ in der Branche etablieren. Aber ich glaube an mich und bin zuversichtlich, dass ich das durch intensives Training und eine clevere Herangehensweise schaffen werde.“

Welche Rolle spielt dabei die Kleidung, die du trägst?

„Für mich spielt das Thema Bekleidung eine extrem große Rolle, denn in dem, was ich auf dem Platz oder beim Training trage, möchte ich mich zu 100 Prozent wohlfühlen können. Und deshalb freue ich mich umso mehr seit diesem Jahr Teil der Peak Performance Family zu sein, denn Peak Performance Produkte garantieren mir auf dem Golfplatz perfekten Tragekomfort und Beweglichkeit in Kombination mit Style und dem nötigen Support.

Wenn du drei Wünsche frei hättest, was würdest du dir für deine Karriere wünschen?

Kann ich die Frage auch ausweiten? Denn wenn ich tatsächlich drei Wünsche frei hätte – nicht nur auf meine Karriere bezogen – wären das: lebenslange Gesundheit, Spaß und der gemeinsame Erfolg zusammen mit meiner Familie und meinen Freunden. Denn die stehen immer an erster Stelle.

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