Golfen in West Virginia

Alljährlich startet die Golfsaison in West Virginia im Mai. Bis Oktober finden dann alle Golfenthusiasten ideale Bedingungen zum Pitchen und Putten. Vor der malerischen Szenerie der Appalachen bieten sowohl öffentliche als auch private Golfclubs eine große Auswahl an unterschiedlichen und erstklassig angelegten Plätzen an. Ob es nun luxuriöses Ambiente oder eher eine erschwinglichere Variante sein soll, jeder Platz ist auf einzigartige Weise geprägt durch die ihn umgebende Naturkulisse. Zahlreiche Golfclubs und -resorts bieten zum Saisonstart attraktive Preise und Arrangements an. Durch seine Nähe zur nordamerikanischen Ostküste ist das kleine Golfparadies zudem gut erreichbar.

Im Frühling und Sommer sorgt das etwas kühlere Klima für sattgrüne Fairways; blühende Blätter und Bäume in allen nur erdenklichen Farben umgeben die Plätze. Zum Herbst tauchen die Blätter der Bäume am Rande der Grüns die Umgebung in bunte Herbstfarben und lassen die Sportler unmittelbar am alljährlichen, wunderschönen Fall Foliage (Bezeichnung für die Blattverfärbung in der sogenannten Indian Summer-Periode) teilhaben.

Der Mountain State hebt sich besonders durch die eindrucksvollen Landschaften stark von anderen Golfdestinationen ab. Golfplätze in Hügellandschaften, entlang reißender Flüsse oder auch in den friedlichen Tälern, lassen den Spitzensport unvergesslich werden. Ob Anfänger oder Profi, in West Virginia gibt es für jeden einen geeigneten Golfplatz

Mit seinen mehr als 100 Golfplätzen ist der Bundesstaat eine der beliebtesten Golf-Destinationen an der Ostküste der USA. Hier wurde 1884 der erste amerikanische Golf Club in White Sulphur Springs gegründet. Russel Montague, ein 32-jähriger Juraabsolvent der Harvard Universität, gestaltete in Eigenarbeit zusammen mit drei schottischen Bekannten einen provisorischen 14 Hektar großen 9-Loch-Golfplatz. Oakhurst Links, wie der Platz genannte wurde, diente ausschließlich dem privaten Golfspiel der vier Männer und gilt heute als erster Golfplatz der Vereinigten Staaten.

Namenhafte Golfplatz-Designer haben in den vergangenen Jahren einige der mehr als 50 Golfplätze des Bundesstaates gestaltet und dabei ihrer Kreativität unter Einbeziehung der natürlichen Gegebenheiten freien Lauf gelassen. Eines der bekanntesten Golfresorts ist das Greenbrier in der New River-Greenbrier Valley Region. Das Greenbrier Classics ist der Austragungsort des FedEx Cup, der Meisterschaft der PGA Tour. Das Resort belegte den fünften Platz unter den „Best Golf Resorts“ des Magazins Golf Digest und zwei Golfplätze wurden als „Best Casino Course“ von der Golf Week ausgezeichnet. Der weltbekannte Golfer und Architekt Jack Nicklaus gestaltete den gartenähnlichen, sich an das Tal anschmiegenden Greenbrier Course des gleichnamigen Hotelresorts in White Sulphur Springs. Der über sechs Kilometer lange 18-Loch- und 72-Par-Platz ist stark bewaldet. Aufgrund der terrassenförmigen Gestaltung und seiner vielen Bunker erfordert der Platz ein akkurates Eisenspiel und Talent im Umgang mit den kurzen Eisen und dem Putter. Die insgesamt drei Championship-Golfplätze des Hotels genießen auch unter hohen US-Politikern, dem ausländischen Adel oder bekannten Weltstars großes Ansehen. Das Greenbrier Resort bietet verschiedene Golfpackages an, darunter „Unlimited Golfpackage“ oder das kulinarische „Golfpaket Bocuse DÓr“, Informationen unter www.greenbrier.com.

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