Suzann Pettersen nutzt Solheim Cup-Momentum und gewinnt Major in Evian

Es konnte keine Revanche für den Solheim Cup 2013 sein, diese ist erst in zwei Jahren möglich, wenn sich die Teams der USA und Europas in St. Leon-Rot zur nächsten Austragung treffen, aber die US Girls gingen bei der Evian Championship mit höchster Motivation und besonderem Ehrgeiz an den Abschlag. Denn sowohl vom Siegerteam aus Europa als auch von der Mannschaft der USA waren alle zwölf Spielerinnen am Abschlag. Am Ende behielt erneut Europa die Oberhand, in Person von Suzann Pettersen, die das zweite Major ihrer Karriere gewinnen konnte.

Die 32-jährige Norwegerin war beim Solheim Cup in Denver die Leitfigur der erfolgreichen Europäerinnen und hat seit diesem historischen Sieg vor rund einem Monat bereits zwei Turniere gewinnen können. Neben der Evian Championship auch die Safeway Classic. Sie selbst sieht den Solheim Cup nicht nur als den Start eines unglaublichen Monats, sondern auch als Höhepunkt – trotz der folgenden Turniersiege: „Die Gefühle, die ich während der Tage des Solheim Cup verspürt habe, werden nie verblassen. Wir waren ein so fantastisches Team und der Sieg war der Auftakt zum vielleicht erfolgreichsten Monat meiner Karriere.“

Zu den Gratulanten von Pettersen gehörte auch Eicko Schulz-Hanßen, der das Turnier in Evian besuchte, um sich einen Überblick des unmittelbar vor dem Solheim Cup 2015 stattfindenden Majors zu verschaffen: „Neben dem wertvollen Gespräch mit den Verantwortlichen der Evian Championship haben wir das Major in Evian als Plattform genutzt, um uns mit den globalen Partnern und der Ladies European Tour auszutauschen und unsere Planungen für ein Promotion Event im September 2014 in St. Leon-Rot zu konkretisieren“, so Schulz-Hanßen nach dem Turnier.

Dabei sein will natürlich auch Caroline Masson, die bei der Evian Championship den geteilten Platz 37 belegte. Sie hatte schon im Colorado Golfclub gesagt, bei einem Solheim Cup in ihrem Heimatland zu spielen, wäre für sie das Größte und dies bestätigte sie einmal mehr. Das gleiche gilt für Sandra Gal, die kein Hehl daraus machte, wie enttäuscht sie war, nach 2011 diesmal nicht dem Team anzugehören und deshalb arbeitet auch sie mit allen Kräften auf die Teilnahme im Jahr 2015 hin.

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