Spieler für die Europäischen Mannschaftsmeisterschaften nominiert

In der Woche vom 8. bis 12. Juli treten bei den Europäischen Mannschaftsmeisterschaften (EMM) vier deutsche Teams an und spielen bei den Damen, Herren, Mädchen und Jungen um Bronze, Silber und Gold. Nun hat der Deutsche Golf Verband die Mannschaften nominiert.

Herren-Bundestrainer Ulrich Zilg geht mit einer ähnlichen Mannschaft wie im Vorjahr in das Turnier. Drei von sechs Spielern waren bereits im dänischen Silkeborg dabei. Nach zwei guten Runden in der Zählspielqualifikation, musste sie drei Niederlagen in den folgenden Matchplays hinnehmen und belegte am Ende Rang acht. In der nächsten Woche schlägt die Herren-Mannschaft im finnischen Linna Golf ab. „Ich glaube, wir haben ein gutes Team, und denke, das letzte Jahr hat einen großen Lerneffekt für die Jungs gehabt. Wir haben uns von der ersten Matchplay-Niederlage aus dem Rhythmus bringen lassen“, sagt Zilg. Dies soll bei der kommenden EMM nicht mehr passieren und dabei hofft der Bundestrainer auf sich gut ergänzende Viererpaarungen. Mit Maximilian Mehles und Maximilian Rottluff sind zwei Spieler des GC Hubbelrath im Team, genau wie mit Hurly Long und Yannik Paul zwei Akteure des GC Mannheim-Viernheim. Maximilian Röhrig (Frankfurter GC) und Maximilian Bögel (GC St. Leon-Rot) spielen zwar nicht im selben Club, kennen sich aber sehr gut.

Wollen auch 2014 jubeln: Maximilian Röhrig (l.) und Bundestrainer Ulrich Zilg . Foto: DGV

Auch Damen-Bundestrainer Stephan Morales freut sich auf die EMM, schraubt die Erwartungen aber nicht zu hoch. „In so einer Woche kann viel passieren. Wir wollen ein gutes Turnier abliefern“, sagt Morales. Auch er betont, dass nach der Zählspielqualifikation das Turnier von vorne beginnt und hofft, nach zwei Tagen unter den ersten acht Mannschaften zu sein und um die Medaillen zu spielen. „Im Lochspiel müssen die Vierer unter Druck funktionieren und das zeigt sich dann meist erst in der Turnierwoche“, so der Coach und setzt dabei im slowenischen G&CC Ljubljana auf folgende Mannschaft: Sophia Popov, Olivia Cowan (beide GC St. Leon-Rot), Thea Hoffmeister (Münchener GC), Antonia Scherer (GC Augsburg), Laura Alessandra Fünfstück (GC Neuhof) und Franziska Friedrich (GC Abenberg).

 

Mit einem sehr jungen Team reist Mädchen-Bundestrainer Sebastian Rühl in das Golf Resort Skalica in der Slowakei. Mit dabei sind Leonie Harm, Laura Kowohl (beide GC St. Leon-Rot), Esther Henseleit (Hamburger GC Falkenstein), Alexandra Försterling (G&LC Berlin-Wannsee), Antonia-Leonie Eberhard (GC zur Vahr) und Anna Theresa Rottluff (GC Hubbelrath). „Einige aus dem Team können in Zukunft noch an drei oder mehr Mädchen-EMs teilnehmen“, erklärt Rühl, der der Turnierwoche positiv entgegen sieht: „Wir hatten bereits einen guten EM-Vorbereitungslehrgang im April, die Formkurve aller Spielerinnen geht besonders in den letzten Wochen in die richtige Richtung und der Platz kommt uns vom Layout her entgegen“, sagt Rühl.

 

Im GC Oslo geht die Jungen-Mannschaft von Bundestrainer Ulrich Eckhardt an den Start. Der sieht sein Team nicht in der Favoritenrolle: „Frankreich, Italien und England sind die Titelaspiranten und dahinter ist es sehr eng, aber wir haben ein sehr gutes Teamgefüge.“ In der Mannschaft sind Nicklas Mattner (GC Braunschweig), Michael Hirmer (GC Am Reichswald), Yannick Schütz (Stuttgarter GC Solitude), Jonas Liebich (GC Olching), Max Schmitt (GC Rheinhessen) und Lukas Euler (Frankfurter GC). In einem Vorbereitungslehrgang konnte das Team sich bereits von den perfekten Bedingungen in Norwegen überzeugen. „Der Platz ist richtig klasse, macht viel Spaß und dürfte den Jungs liegen“, sagt Eckhardt.

 

Gespielt wird bei allen vier EMMs im gleichen Format. An den ersten beiden Tagen treten alle sechs Teammitglieder zweimal im Einzel-Zählspiel an. Die besten fünf Ergebnisse pro Tag gehen in die Wertung ein. Nach den beiden Zählspielrunden spielen die besten acht Mannschaften um die Positionen eins bis acht und die schlechter Platzierten um die Ränge neun bis 16. Hierbei treten die Teams im Matchplay-Format gegeneinander an. In den Begegnungen der ersten acht Mannschaften werden zwei klassische Vierer und fünf Einzelbegegnungen gespielt. In den Partien um Platz neun bis 16 ein Vierer und vier Einzel.

 

Bild 1: Wollen auch 2014 jubeln: Maximilian Röhrig (l.) und Bundestrainer Ulrich Zilg (r.)  (Foto: DGV)

Bild 2: Laura Alessandra Fünfstück ist auch in diesem Jahr bei der EMM am Abschlag (Foto: DGV/stebl)

 

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