Rasen aus St. Andrews in Niederbayern

 

Im Bella Vista Golfpark wird dank einem ganz speziellen Rasen die Golfsaison sehr früh eröffnet. Das Festuca-Gras kennt man aus St. Andrews,  sowie aus dem ebenfalls schottischen Turnberry. Da dieser Rasen sehr feinwüchsig ist und eine kurze Keimdauer hat, ist er wenig anfällig für Krankheiten und deshalb nach dem Winter einige Wochen früher bespielbar als andere Anlagen. So kann die Golfsaison in Bad Birnbach am 22. März – eine schnee- und frostfreie Anlage vorausgesetzt –  eröffnet werden. 

Bereits vier Wochen früher als andernorts tummeln sich im bayerischen Bad Birnbach die Golfer auf dem Grün. Der Platz ist nach Betreiberangaben ist einer der umweltfreundlichsten 18-Loch-Plätze der Republik. Während dem Golfsport nachgesagt wird, er sei auf Grund der chemischen Rasenpflegemittel und der Bewässerungsanlagen ökologisch fragwürdig, hat Bad Birnbach mit dem Bella Vista Golfpark eine Trendwende eingeleitet. So wurde eine Anlage entworfen, die mit mehr als 10.000 Bäumen und Sträuchern sowie neu angelegten Biotopen eine grüne Oase darstellt, die auch zum Nordic Walking, Entspannen und Spazierengehen einlädt. Durch die Bepflanzung mit dem berühmten Festuca-Gras, das bisher ausschließlich auf den ehrwürdigsten schottischen Greens wuchs, wurde nicht nur der frühere Saisonstart gesichert. Die Rasensorte benötigt auch 50 Prozent weniger Wasser sowie Stickstoff und ist äußerst krankheitsresistent, was den Einsatz von Spritzmitteln stark minimiert. Damit verfügt die Golfanlage in Bad Birnbach über das wirtschaftlichste und nicht nur im wörtlichen Sinn grünste Grün des Landes.

Auf 68 Hektar bietet die Anlage eine Driving Range mit 40 teilweise überdachten Abschlägen, eine Golfschule und einen 9-Loch-Kurzplatz für Einsteiger sowie einen 18-Loch-Kurs, und je zwei Putting- sowie zwei Chipping- und Pitchinggreens für Fortgeschrittene.

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