Gezielte Rettung in Notfällen

Der Golf Club St. Leon-Rot wurde mit Beginn dieses Jahres mit sechs so genannten »Rescue Points« ausgestattet, um erkrankte, verletzte oder in Lebensgefahr schwebende Menschen schnellstmöglich adäquat versorgen zu können. Diese Rettungspunkte sind GPS- vermessen und ermöglichen der Rettungsmannschaft, den/die Betreffenden detailgenau zu orten und rasche Hilfe zu leisten.

Bei der Initiative handelt es sich um ein Pilotprojekt für die gesamte Region des Rhein-Neckar-Kreises, das in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Rhein-Neckar / Heidelberg e.V. umgesetzt wurde – und folgendermaßen funktioniert: Das gut 200 Hektar umfassende Clubgelände wurde in sechs verschiedene Zonen unterteilt, in denen jeweils ein »Rescue Point« mit Schildern und einem genauen GPS-Bezeichnungs-Code installiert ist. Die Karte ist auch in der Notrufzentrale des Roten Kreuzes hinterlegt. Gerät ein Mensch in Not, so kann dieser oder aber ein Helfer vor Ort den Notruf auslösen und dem Rettungsteam des DRK die exakten GPS-Koordinaten durchgeben. Mittels dieser Daten kann der Verletzte oder Erkrankte genau geortet und ohne Zeitverlust schnellstmöglich versorgt werden.

»Wir freuen uns sehr, mit dem Golf Club St. Leon-Rot dieses richtungsweisende Projekt starten zu können. Der Rhein-Neckar-Kreis besitzt zahlreiche große Waldflächen, die ohne GPS-Bezeichnungs-Code nur sehr schlecht oder ungenau angefahren werden können. Im Golfclub können wir dagegen nun sehr leicht die in Not geratenen Menschen orten und damit schneller Hilfe leisten. Und damit meinen wir nicht nur die Golfer, sondern auch die Spaziergänger und Radfahrer, die die öffentlichen Wege durch den Club ebenfalls nutzen. Das ist ein großerSchritt!«, sagt der Schatzmeister des DRK in Heidelberg Michael Auerbach.

Groß ist die Freude auch im Golf Club St. Leon-Rot: »Wir sind sehr stolz darauf, Teil dieses großartigen Projektes zu sein. Unsere Golfanlage umfasst ein sehr weitläufiges Areal von über 200 Hektar, auf dem sich Golfer im Alter von 3 – 90 Jahren bewegen. Die mit den Rescue Points einhergehende Zeitersparnis soll im Ernstfall Leben retten und stellt die ideale Ergänzung unserer bestehenden Rettungskette dar. Der Golf Club St. Leon-Rot war zwar in der Vergangenheit dank ISO-Zertifizierung und einem Sicherheitsbeauftragten bereits sehr gut auf Notfälle vorbereit, doch mit den Rescue Points gehen wir nun einen weiteren sehr sinnvollen Schritt, denn schließlich geht es hier im Extremfall um Leben und Tod«, so Eicko Schulz-Hanßen, Geschäftsführer des Golf Club S. Leon-Rot.

 

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