Golferlebnistag am 15. Mai. Motto: Golfen am Deister ohne elitären Firlefanz

Als Tennis Mode wurde, waren Vorurteile schnell zur Hand. Die einen eilten mit wehenden Rockschößen in neugegründete Tennisklubs. Andere beschworen den Klassenverrat und schnitten Abtrünnige. Diese Entwicklungsstufe liegt längst hinter uns, der Tennis machte als Breitensport seinen Weg. Und die ersten Schritte, Golf als Breitensport zu etablieren, sind getan.

So ist die Zielsetzung unseres Golferlebnistags, neue Mitglieder zu gewinnen. Was können wir als Mitglieder tun? Freunde, Verwandte, Bekannte auf den Klub, auf den Golferlebnistag hinweisen, sie persönlich einladen. „Gucken“ kostet nichts. Natürlich werden Fragen gestellt. Nachfolgend einige Antworten.

„Wissenswertes über Golf und Preise“

Um es gleich vorwegzunehmen: Golf hat seinen Preis. Golfplätze anzulegen und zu unterhalten kostet einen Batzen Geld. Jedes Jahr. Kein öffentliches Grünamt pflegt auf Kosten der Steuerzahler die Golfplätze, kein öffentlich bezahlter Hausmeister schließt Umkleide- und Duschräume auf. Nein, vom ersten Planungsstrich bis zur täglichen Pflege und Mitgliederbetreuung kommt das Geld dafür aus privater Tasche.

Ganz sicher lag es in der Natur der Sache, dass noch vor einigen Jahrzehnten Golf nur von Leuten gespielt wurde, die es sich leisten konnten. Sie hatten das Geld für hohe Aufnahmegebühren und Jahresbeiträge. Das hat sich mittlerweile gewandelt. Rund 750.000 im Deutschen Golf Verband (DGV) registrierte Golfer sprechen eine deutliche Sprache. Was geblieben ist, ist die private Initiative. Was sich geändert hat, sind die Einstands- und Jahresbeiträge, die deutlich nach unten gegangen und mittlerweile erschwinglich für alle sind, die wirklich golfen wollen.

Was also könnte noch daran hindern, Golfer zu werden? Hält etwa die Vorstellung ab, dass Golf elitär sei? Das Klubsakko und Flanellhosen mit messerscharfen Bügelfalten zu tragen Pflicht ist? Natürlich gibt es sie noch, die Traditionsklubs, die das Image der Unberührtheit pflegen. Sollen sie doch! Die große Mehrheit der Golfklubs dagegen ist offen, dort kann man ohne großen elitären Firlefanz das Golfen lernen und neue Freundschaften pflegen.

Viele Klubs haben Einsteigerangebote, machen Tage der offenen Tür, bieten Schnupperkurse an. Denn keiner braucht „die Katze im Sack zu kaufen“, wie es im Volksmund so schön heißt. Am Beispiel GC Am Deister wird das deutlich:

„Auch 2011 wieder kostenloses Schnuppern für Golfinteressenten“

In den Monaten April bis September ist jeweils am letzten Sonntag im Monat kostenloses Schnuppern. Unter der Anleitung des Golflehrers Thomas Hennig lernen Golfeinsteiger Grundbegriffe des Golfspiels, Schwungtechnik und natürlich, wie man Bälle schlägt. Darüber hinaus können die Übungsanlagen einschließlich des 3-Loch-Kurzplatzes unbegrenzt kostenlos genutzt werden. Geschnuppert wird jeweils zwischen 12 und 15 Uhr.

„Golfen erleben am Golferlebnistag“

Überdies gibt es auch in diesem Jahr den Golferlebnistag am 15. Mai 2011. Zwischen 13 und 17 Uhr haben Interessenten die uneingeschränkte Aufmerksamkeit von Golflehrer und Mitgliedern. Ein umfangreiches Praxisprogramm erwartet jeden, der über Golf mehr wissen will und das praktische Spiel proben möchte. Treffpunkt: Golfschule EasySwing, Hannoversche Straße, 31848 Bad Münder. f.s.