Markus Brier Brier spielt auf Rydercup-Platz

Für die hochdotierten Alstom Open de France ist die European Tour diese Woche wieder am Golf National in Versailles zu Gast. Der Ryder Cup Kurs von 2018 zählt zu den anspruchvollsten Plätzen im Turnierkalender, doch Brier fühlt sich gewappnet.

Bewegte Fairways, unzählige Wasserhindernisse, Bunker wie auf Linkskursen und ein beängstigen- des Finish mit den letzten vier spektakulären Lö- chern – Golf National ist einer der besten Kurse Eu- ropas. 1990 unter Mitarbeit des US-amerikanischen Golfplatzarchitekten Robert van Hagge verwiklicht, verbindet der Kurs viele verschiedene Stilelemente, und ist die Heimat des Französischen Golfverbandes.

Vergangenes Jahr ist Markus Brier als erste Reserve  nicht ins Feld gekommen. Der Albatross Kurs, auf dem auch der Ryder Cup 2018 ausgetragen wird, ist für Brier kein aber kein Unbekannter:

„Das ist einer der Plätze auf der Tour, den ich am längsten kenne. Wir haben schon 1994 hier World Cup gespielt. Der Kurs hat alles und kann alles, ich mag ihn irsinnig. Heuer sollen die Roughs recht hoch sein“, erzählt Markus Brier während der etwa einstündigen Taxifahrt vom Flughafen.

Nach extrem regenreichem Wetter in den vergangenen Monaten zeigt sich Golf National heuer von seiner grimmigsten Seite. Bei relativ feuchten Fairways, ist mit wenig Roll zu rechnen. Trotzdem hat man die Grüns extrem schnell präparieren können. Brier: „ Besonders auf schwierigen Plätzen ist es wichtig, den Ball gut zu platzieren und im Spiel zu halten. Letzte Woche, in Irland, hat das schon ganz gut funktioniert, ich hoffe, dass auch die Ergebnisse wieder kommen“, gibt sich Brier optimistisch. Mit unglücklichem Scoring auf den Grüns war er bei den Irish Open um nur einen Schlag am Cut gescheitert. Es war sein vierter verpasster Cut in Serie.

Mit Titelverteidiger Thomas Levet, Gregory Bourdy, Raphael Jacquelin und Gregory Havret sind die Franzosen beim Heimturnier stark aufgestellt. Auch Gary Stal, Sieger der Kärnten Golf Open 2012, ist am Start. Mit Kaymer, Westwood, Garcia, Rose, McDowell, Poulter und Molinari teen einige der besten Spieler Europas auf.

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