Markus Brier bei der 100. Ausgabe der Open de España

Beim Sieg seines Tourkollegen Bernd Wiesberger, vergangene Woche in Korea, hat Markus Brier in Österreich pausiert. Er konzentriert sich auf die kommenden zwei Turniere in Sevilla und auf Ma- deira. Den großen rot-weiß-roten Erfolg hat er über die Presse verfolgt.„Ich freue mich für den Bernd und ziehe meinen Hut! Wenn man, drei Runden

lang ohne Bogey unterwegs ist, muss man richtig gutes Golf spielen“, so Brier.

Als einziger Österreicher im Feld der Open España hat Markus Brier das Gefühl, seine steigende Form aus China mit nach Europa mitgebracht zu haben: „Mein Schwung ist schon länger dort, wo ich ihn haben will. Die ersten Schläge auf der Range und die Proberunde waren schwer OK.“

Grund zu vorsichtigem Optimismus geben auch die anstehenden Prüfungen am Real Club de Golf de Sevilla. Der katalanische Traditionsclub, nahe der Millionenstadt, ist in allerbesten Pflegezustand und das Layout kommt Briers Spiel ein wenig entgegen; mit dem Turnierstart am Donnerstag soll der Wind auffrischen: „Wir waren überrascht, wie toll die Grüns sind – sehr schnell und treu. Die Fairways schauen aus, als hätte monatelang niemand darauf gespielt und es hat offensichtlich genug geregnet, denn die Roughs sind sehr, sehr tief.“

Entsprechend kritisch sieht Markus Brier diese Woche die Präzision vom Tee: „Schon im 3. Cut sind die Bälle schwierig zu finden und man braucht gar nicht daran denken, ein 5er- Eisen in die Hand zu nehmen. Man muss die breiten Stellen auf den Fairways suchen und öfters mit dem 3er-Holz eine defensive Variante wählen. Die Länge spielt diese Woche keine große Rolle, außer auf den heftigen Par 3“, analysiert Brier.

Beim 100. Geburtstag der Nationalen Open sind selbstverständlich die Spanier stark ver- treten. Im hochkarätigen Feld stehen die Superstars Miguel Angel Jimenez und Alvaro Quiros im Mittelpunkt. Auch José Maria Olazabal ist am Start. HP Bacher hat als 6. Reserve den Sprung ins Starterfeld nicht geschafft.

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