Markus Brier bei den Volvo China Open

Mit einem Doppelbogey und 73 (+1) in der dritten Runde der Volvo China Open, kann sich Markus Brier vor der Finalrunde nicht aus dem Mittelfeld nach vor arbeiten.

Bei starkem Wind, auch in der dritten Runde in Tian- jin, muss Markus Brier gleich am zweiten Loch einen schweren Rückschlag hinnehmen: Am ersten Par 5 (523 m) gerät der Drive ins Wasser und Brier kann im kurzen Spiel den Strafschlag nicht ausbessern.

„Das war ein sehr bitteres Doppelbogey, weil das Loch im Rückenwind eines der einfachsten der Runde war. Der Ball war zu stark angedrawt, und ist verloren gegangen“, schildert Brier. Im weitern Verlauf der Front- nine gelingen zwei Birdies in Serie auf den Löchern 6 und 7, wo er die Bälle sauber an der Fahne platziert und die Chancen sicher verwertet.

Mit acht Pars und einem Bogey am gegenwindigen, langen Loch 17 (Par 4, 429 m) verlauft die zweite Rundenhälfte solide. Brier: „Bei zwei Schläger Wind waren das alles gute Pars. Ich habe heute nur einen schlechten Drive geschlagen, und der ist voll bestraft worden.“ Auf den letzten beiden Löchern wäre beinahe noch eine Scorekorrektur möglich gewe- sen: Auf den beiden letzten Grüns bleiben die Putts jedoch unmittelbar vor dem Loch auf der Linie stehen.

Von Rang 39 sind für Brier die Top-20, mit drei Schlägen Abstand, noch in Reichweite. Die Führung teilen sich Brett Rumford (AUS) und Mikko Ilonen (FIN) bei 12 unter Par.

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