Markus Brier bei den Portugal Masters

Mit der Parrunde (71 Schläge) im zweiten Durchgang des Portugal Masters fällt Markus Brier zwar auf Rang 25 zurück, schafft aber locker den Cut. Bei starkem Wind an der Algarve blei- ben einige Putts zu kurz.

Nach der starken Auftaktrunde bei einfacheren Ver- hältnissen am Donnerstag früh (69, -2), muss sich Markus Brier am Freitag Nachmittag unter stürmi- schen Bedingungen beweisen. Brier bringt die Bälle regelmäßig nahe an die Fahne und locht vier Bir- dies, er muss aber auch ebenso viele Schlagverluste hinnehmen.

„Ich habe den Ball gut getroffen und das Shapen gegen den Wind hat gut funktioniert. Zwei Bogeys sind auf schwierigen Löchern passiert, die kann man nehmen. Das Bogey auf der 9 mit Dreiputt und am leichten Par 5, der 12 waren vermeidbar. Ich

habe ein, zwei Putts zu kurz auf der Linie gelassen heute, das macht den Unterschied aus“, analysiert Brier nach der Runde unter brutalen Verhältnissen.

Regelmäßig lässt Brier auf ein Birdie, ein ausgleichendes Bogey folgen. Highlight des Ta- ges ist der Schuss ins 8. Grün (Par 3): „Am kurz gesteckten Tee waren es 139 Meter ins Grün und der Ball war mit dem 6er Eisen genau auf der Linie und zwei Meter bei der Fahne. Das zeigt, dass es heute über zwei Schläger Wind gehabt hat“, so Brier. Auch auf den Backnine folgen auf zwei Birdies, die umgehenden Schlagverluste. Das Par auf der 18 (Par 4, 423 m) schätzt Brier hoch ein: „Voll in den Wind gespielt, hat es sich wie ein Birdie angefühlt. Der Chip tot zum Stock war ein versöhnliches Ende.“

Bernd Wiesberger sorgt mit der 65 (-6) für die beste Runde des Tages und geht vom 2. Rang ins Wochenende. Bei fünf Birdies und einem Eagle nutzt er seine frühe Startzeit per- fekt aus. Es führt Ross Fischer (ENG) mit drei Schlägen Vorsprung auf Wiesberger. Als 78. scheitert Martin Wiegele trotz eines Eagles auf Loch 12 am Cut. Mit fünf Bogeys socrt er 74 (+3).

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