Markus Brier bei den Madeira Islands Open

Nach dem 7. Platz in Sevilla ist Markus Brier ohne Unterbrechung zu den Madeira Islands Open weitergereist. Nach zwei Jahren ist das Turnier zurück am hügeligen Santo da Serra GC, ein Platz den Brier mag, und auf dem er schon einige starke Ergebnisse erzielte. Das Turnier ist cosanktioniert mit der Challenge Tour, insgesamt fünf Österreicher sind am Start.

Auf der stark zerklüfteten Atlantikinsel Madeira, liegt Santo da Serra hoch über der Inselhauptstadt Funchal. „Ich habe den Platz sicher schon zehn Mal gespielt, kenne die Löcher ganz gut und komme gerne hierher“, freut sich Brier, der erst beim ProAm am Mittwoch seine Proberunde absolvieren wird. „Es geht oft bergauf und bergab – ein bischen wie zu Hause. Das macht die Distanzeinschätzung schwierig, aber wir Österreicher haben hier vielleicht einen kleinen Vorteil.“, analysiert Brier.

In den vergangnen zwei Jahren wurde das Turnier auf der Nachbarinsel Porto Santo ausgetragen. 2008, bei seinem letzten Start im Santo da Serra GC wurde Brier 15. und vor Jahren hat er hier auch schon Top-Ten-Platzierungen erreicht. „Es sind ein paar Bäume weniger und etwas mehr Platz vom Tee. Außerdem ist es eher trocken, die Länge spielt also keine große Rolle diese Woche“, so Brier. „Die Grüns sind klein und hängen manchmal ganz schön. Wichtig wird sein, die richtigen Plateaus zu treffen und den Ball zum Stehen zu bringen.“ Nach seinen enormen Ap- proaches, die ihm vergangene Woche eine Top-Ten Platzierung einbrachten, ein weiterer Grund, Markus Brier zum engeren Favoritenkreis zu zählen.

Als eines von zwei Turnieren im Kalender sind die weniger hoch dotierten Madeira Islands Open auch offen für Challenge Tourspieler. Ohne Probleme kommt HP Bacher ins Feld. Außerdem sind Florian Prägant, Thomas Feyrsinger und Roland Steiner am Start. „Es geht schon besonders heiter zu, wenn so viele Kollegen vor Ort sind. Wir sehen uns sonst nur ganz selten“, schildert Brier.

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