Lage der Golfanlage entspannt sich – Greenfees steigen weiter

Der Betriebsvergleich, an dem sich 188 Golfanlagen in Deutschland beteiligten, zeigt, dass sich die Konsolidierung in der Geschäftsentwicklung der Golfanlagen fortsetzt. Wie schon in den vergangenen Jahren konnte auch 2010 ein Überschuss erzielt werden. Einem durchschnittlichen Betriebshaushalt (ohne Einmalentgelte) von 931.989 Euro stehen durchschnittliche Gesamtaufwendungen von 886.430 Euro gegenüber. Auch der Trend der zunehmenden Greenfee-Preise für 18 Löcher hat sich im Jahr 2010 fortgesetzt. An Werktagen stieg das Entgelt um 3,1 Prozent auf nun 46,36 Euro, an Wochenenden und Feiertagen liegt das Greenfee mit durchschnittlich 58,77 Euro um 3,8 Prozent über dem Vorjahr.

Für das Geschäftsjahr 2010 hat der DGV seine Betriebsvergleiche gemeinsam mit Experten des Bayerischen Golfverbandes (BGV), des Golf Management Verband Deutschland (GMVD), dem Greenkeeper Verband Deutschland (GVD) und der Professional Golfers Association of Germany (PGA) grundlegend überarbeitet. Die Umstellung auf eine Online-Version ermöglicht nun erheblich weiter reichende Auswertungs- und Vergleichsmöglichkeiten als zuvor. Besonders zu nennen sind die gruppen- und einzelbetrieblichen Vergleichsmöglichkeiten nach bestimmten Strukturmerkmalen, die so genannte Clusterbildung. Merkmale sind: Qualitätsstandard, Profil der Anlage, Landesgolfverband, Betriebsform, Anzahl der Löcher, Vorhandensein eines Kurzplatzes, Lage und Zielgruppenorientierung. Alle Merkmale sind frei kombinierbar. Durch die spezifische Clusterbildung erhalten die teilnehmenden Golfanlagen eine individuelle, ihren Strukturmerkmalen entsprechende Online-Auswertung. Damit liefert der Online-Betriebsvergleich echte Benchmarks. Dieses ist im deutschen Golf einzigartig. Der Online-Betriebsvergleich des DGV wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Handelsforschung GmbH (IfH) durchgeführt.

 

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