Kein Golf Team Germany-Mitglied schafft es aufs Treppchen

Das war eine herbe Niederlage: Obwohl Deutschland mit elf Spielerinnen die meisten Akteurinnen im Cut der Europameisterschaft der Damen im finnischen Turku hatte, hat es kein Golf Team Germany-Mitglied auf das Treppchen geschafft. Karolin Lampert vom GC St. Leon-Rot schloss mit Platz 6 und Sophia Popov mit Rang 14 ab. Neue Europameisterin ist die schwedische German Boys and Girls-Gewinnerin Emily Pedersen mit drei Schlägen Vorsprung (276), Silber ging an die Spanierin Laura Gonzalez Escallon (279) und Bronze an Kristin Bakker (282).

Bis zum letzten Wettkampftag hatte Lampert noch Kontakt zur Spitze, war zwischenzeitlich gar auf Medaillenkurs. Doch auf den Bahnen 9 bis 12 unterliefen der 18-Jährigen vier Bogeys in Folge. Die finale 73er Runde bedeutete am Ende insgesamt 284 Schläge und den geteilten sechsten Platz für die Sandhauserin, die sich jetzt auf die nächste große Aufgabe freut: Den Junior Solheim Cup, der vom 13. bis 14. August in Denver (USA) stattfindet.

Sophia Popov war ebenfalls gut ins Turnier gestartet, spielte aber von Tag zu Tag mehr Bogeys und weniger Birdies. Letztendlich wurde die Europameisterin von 2010 mit fünf Schlägen mehr als Lampert Vierzehnte.

Die beste Finalrunde von den deutschen Spielerinnen spielte Antonia Scherer. Nachdem sie zuvor Runden von 74, 74 und 76 unterschrieben hatte, gelang der Spielerin des GC Augsburg zum Schluss eine Even Par-Runde. Damit kletterte Scherer im Endklassement noch bis auf Rang 36 (295). Diesen Platz teilt sie sich u.a. mit Amina Wolf (Frankfurter GC) und Antonia von Wnuck (Hamburger L&GC Hittfeld). Mit einem Schlag weniger landete Franziska Friedrich (GC Abenberg) fünf Plätze vor dem Trio, Laura Fünfstück (GC Neuhof, 296) kam auf den 44. Platz und den 50. teilten sich Laura Kowohl (GC St. Leon-Rot) und Vicki Troeltsch (Münchener GC) mit je 297 Schlägen. Olivia Cowan (GC Barbarossa, 300) wurde 57. und Roberta Röller (GC Hubbelrath, 303) landete auf Rang 61.

 

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