Allianz German Boys and Girls Open in St. Leon-Rot

Es sind die internationalen offenen Deutschen Meisterschaften der Jungen und Mädchen, besser bekannt als Allianz German Boys and Girls Open (GBGO). Vom 3. bis 5. Juni treffen sich im GC St. Leon-Rot die besten unter 18-jährigen Golfspielerinnen und Golfspieler aus ganz Europa. 155 Teilnehmer aus 18 Nationen sind am ersten Juni-Wochenende im Austragungsort des Solheim Cup 2015 zu Gast. Das Turnier, das eines der wenigen Qualifikationsevents für den Junior Ryder Cup ist, lockt jedes Jahr die europäische Junioren-Golfelite in die Kurpfalz. 

Zu den Top-Athleten bei den Allianz German Boys and Girls Open gehören insgesamt 14 Mitglieder des Golf Team Germany (GTG). Mit Esther Henseleit (Hamburger GC Falkenstein/Handicap +4,3) bei den Mädchen und Max Schmitt (GC Rheinhessen Wißberg/+4,0) bei den Jungen tragen zwei Favoriten Schwarz-Rot-Gold. Henseleit konnte bereits im Vorjahr bei den Allianz GBGO die Silbermedaille gewinnen. Sie musste sich nur GTG-Kollegin Leonie Harm geschlagen geben, die in diesem Jahr nicht im Feld ist. Auch Max Schmitt will seinen fünften Platz aus 2015 noch einmal verbessern. Als Spieler mit dem besten Handicap startet er mit guten Chancen in das Turnier.

Die Favoriten bei den Allianz German Boys and Girls Open 

Neben Henseleit sind mit Aline Krauter (Stuttgarter GC Solitude/+2,3), Alexandra Försterling (G&LC Berlin-Wannsee/+1,3), Natalie Wagner (GC St. Leon-Rot/+1,2), Anastasia Mickan (G&LC Berlin-Wannsee/+1,1), Anna-Theresa Rottluff (GC Hubbelrath/+1,0), Ava Bergner (GC St. Leon-Rot/+1,0) und Sarina Schmidt (GC München Valley/+0,8) noch sechs weitere GTG-Spielerinnen am Abschlag. Bei den Herren starten neben Schmitt die GTG-Spieler Nick Bachem (Marienburger GC/+3,2), David Rauch (Berliner GC Stolper Heide/+2,6), Marc Alexander Hammer (GC Mannheim-Viernheim/+2,5), Falko Hanisch (Berliner GC Stolper Heide/+2,3) und Timo Vahlenkamp (GC Teutoburger Wald/+2,3).

Einen deutschen Doppelsieg bei den Allianz German Boys and Girls Open, wie im Vorjahr durch Leonie Harm und Thomas Rosenmüller, versucht die starke internationale Konkurrenz zu verhindern. Bei den Mädchen gehört Emma Spitz (+3,4) zu den stärksten Spielerinnen im Feld. Die Österreicherin nahm im letzten Jahr gemeinsam mit Harm am Junior Solheim Cup teil. Bei den Jungen ist es insbesondere eine spielstarke dänische Mannschaft um Rasmus Neergard-Petersen (+3,7), Christoffer Adam Bring (+3,6) und Jonathan Goth-Rasmussen (+3,5), die zum Favoritenkreis zählt.

Zuschauer sind an den drei Wettkampftagen herzlich willkommen. Der Eintritt ist kostenlos. Am Finaltag (Sonntag, 5. Juni) lädt der GC St. Leon-Rot zum „Tag der offenen Tür“. Auch jenseits des Spielgeschehens wird dann einiges geboten: Golf zum Ausprobieren für Jung und Alt und ein Abenteuer-Spielplatz, zu dem unter anderem Bullriding und ein Disc Golf gehören.

Das sportliche Finale wird von Frank Adamowicz, Partner Pro des GC St. Leon-Rot und erfahrener Co-Kommentator bei Golfübertragungen, live für die Zuschauer moderiert. Die besten Gelegenheiten, die jungen europäischen Spitzenspieler in Augenschein zu nehmen, bieten eine große Tribüne am 18. Loch, auf der rund 350 Personen Platz finden, sowie ein 50-Meter-Ausichtskran, der den Besuchern einmalige Blicke über den Platz gewährt.  

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