3. BWGV International Matchplay-Trophy in Bad Waldsee

 

Vom 16. bis 18. August 2012 fand im Golf- & Vitalpark Bad Waldsee die 3. BWGV International Matchplay-Trophy statt. Es gingen 84 Jungen und Mädchen aus sechs Nationen an den Start. Das Feld bei dem Turnier für Jugendliche bis 17 Jahre war ausgesprochen stark, einige Spieler warteten mit einem Plus-Handicap auf. Der Modus sieht eine Zählspielqualifikation mit anschließenden Matchplays der besten acht Mädchen und 16 Jungen vor um die Turniersieger zu ermitteln.

Laura Kowohl, Lia Kempf und Lilia Kraft qualifizierten sich im Zählspiel mit 76 Schlägen schlaggleich auf dem geteilten zweiten Platz für die Matchplays. Direkt in Runde 1 hatte Kowohl eine harte Nuss zu knacken. 18 Löcher brachten gegen die Frankfurterin Amina Wolf keine Entscheidung. Diese sollte erst im Stechen, am 2. Extraloch, zugunsten von Kowohl fallen. Kempf gewann derweil mit 3&2 gegen Franziska Knötsch (GC Hubbelrath), und Kraft trennte sich mit einem 1 auf-Sieg von Daniela Bergmann (GC Augsburg). Somit waren drei der vier Plätze im Halbfinale an St. Leon-Roter Spielerinnen vergeben.

Als Laura Kowohl die Ungarin Csilla Lajtai Rozsa mit 3&2 besiegte, stand fest, dass es im Finale ein nordbadisches Duell geben wird. Nach einem 4&3-Sieg gegen Lilia Kraft sollte ihre Gegnerin sodann Lia Kempf heißen. Im „kleinen Finale“ – dem Spiel um Platz 3 – unterlag Kraft der Ungarin Lajtai Rozsa nochmals mit 4&3, so dass es am Ende leider nur ein vierter Platz für die sympathische junge Dame aus Nußloch wurde. Unterdessen unterstrich die Kronauerin Kowohl einmal mehr ihre derzeitige überragende Form, indem sie 3&1 gegen ihre Clubkameradin Kempf (Oftersheim) siegte, und sich somit die Goldmedaille sicherte.

Bei den Jungen konnte sich Janes Lombardo mit einer 77 im Zählspiel und einen geteilten 13. Platz noch knapp für die Matchplays empfehlen. Sein erster Gegner war Gerrit Oberle (GC Urloffen), gegen den er mit 2 auf gewann. Mit dem Italiener Jan Marc Zublasing machte er anschließend kurzen Prozess. Nach 13 gespielten Bahnen war der Endstand von 6&5 erreicht. Im Halbfinale tat er sich dagegen etwas schwerer gegen seinen Gegner Friedrich van der Hamm (G&LC Schloss Liebenstein), sodass dieses Match ins Stechen musste. Van der Hamm unterlag am 1. Extraloch. Im Finale wartete der Italiener Teodoro Soldafi, der sich in seinen voran gegangenen Matches beeindruckend stark gezeigt hatte, auf Janes Lombardo. Trotz einer 2&1-Niederlage freute sich Lombardo über seine Silbermedaille.

 

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