Golfverband wird Mitglied der Olympischen Akademie

Der Deutsche Golf Verband (DGV) ist der Deutschen Olympischen Akademie Willi Daume (DOA) beigetreten und hat damit seine Zugehörigkeit zur Olympischen Familie weiter dokumentiert. In der Mitgliederversammlung vom 5. Dezember 2014 in Dresden wurde der DGV gemeinsam mit den Landessportbünden Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie Special Olympics Deutschland als neues DOA-Mitglied begrüßt.

„Seitdem Golf wieder in den Kreis der olympischen Sportarten aufgenommen wurde, bemüht sich der DGV darum, die Olympische Idee und die Olympischen Werte im Zusammenhang mit dem Golfsport in Deutschland zu verbreiten. Dies hat sich auch die DOA zur Aufgabe gemacht und wir sind stolz, dies nun gemeinsam voranzutreiben“, freut sich Marcus Neumann, Vorstand Sport des DGV, über die Mitgliedschaft bei der DOA.

Durch die Wiederaufnahme in das olympische Programm haben sich für den DGV neue Aufgaben ergeben. Der Verband unterstützt die Top-Athleten auf ihrem Weg nach Rio und hat dafür das Golf Team Germany neu aufgestellt. Außerdem sind viele weitere DGV-Programme von der Olympischen Idee geprägt, wie zum Beispiel die Schulgolf-Aktivitäten „Abschlag Schule“ und Jugend trainiert für Olympia. Auch beim Olympic Day 2014 in Köln war der DGV bereits dabei und entsendete junge Golfer zum Olympischen Jugendlager in London 2012.

Während der Mitgliederversammlung der DOA betonte Neumann, dass die Olympische Idee keine Einbahnstraße ist: „Ich bin fest davon überzeugt, dass der Golfsport mit seinen Werten und seinem anerkannt positiven Wirken in der Sportlandschaft einen wertvollen Eintrag in die olympische Gemeinschaft bringen wird und die olympische Zukunft mitgestalten und mitprägen wird. Der DGV will hierbei ein wirkungsvoller Aktivposten sein. Dies wird uns mit und in der DOA noch besser gelingen.“

Die Deutsche Olympische Akademie Willi Daume ist der Förderung des Sports in seinen unterschiedlichen Facetten und Ausprägungen und insbesondere der Olympischen Idee verpflichtet. So beschäftigt sie sich mit Sinn- und Grundsatzfragen der Olympischen Bewegung und ihren vielfältigen historischen, politischen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Aspekten und verfolgt dabei ebenso einen wissenschaftlichen Anspruch wie das Ziel einer breiten öffentlichen Wirkung.

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