Golfen – Konzentration, Kondition und Meditation

Der Golfsport wird offiziell seit dem 15. Jahrhundert anerkannt. In vielen Ländern wurde er aber bereits im 13. Jahrhundert betrieben. Da man nicht belegen kann, wann der Golfsport genau erfunden wurde und wo, einigte man sich auf das 15. Jahrhundert. Beim Golfen geht es darum, präzise Schläge setzen zu können, den Wind und die Beschaffenheit der Bahn richtig abzuschätzen und den passenden Schläger dafür auszuwählen. Es gibt 9-Loch und 18-Loch Golfplätze. In insgesamt 138 Ländern sind sie zu finden, so auch hier. Eine Golfbahn besteht meistens aus dem sogenannten Grün, dem Rough und dem hohen Gras. Das Grün befindet sich direkt rund um das Loch und am rechteckigen Abschlagsplatz. Es ist recht niedrig geschnitten, sodass der Golfball gut über die Fläche rollen kann. Das Rough ist etwas höher. Liegt der Ball dort, ist er demnach schwerer zu schlagen, da durch das erhöhte Gras mehr Widerstand gegeben ist. Im hohen Gras wird der Abschlag dann schwierig. Landet der Golfball dort, empfiehlt sich ein besonders harter Schläger. Auf manchen Bahnen ist es möglich, den Ball vom Abschlag aus direkt auf das Grün zu schlagen. So spart man viele Schläge, da der Golfball nicht in höheren Gräsern stecken bleibt. Als zusätzliche Hindernisse sind auf vielen Bahnen noch Sandlöcher und Wasserhindernisse, in Form von Gräben oder Seen, angelegt. Ein Treffer in den Sand kostet in der Regel mehr Schläge, da es schwer ist, den Ball aus einem Sandbunker zu bekommen. Landet der Ball hingegen im Wasser, muss vom ausgegangenen Standpunkt erneut abgeschlagen werden und der Schlag wird als Fehlschlag gewertet. Auf jeder Bahn gibt es eine Vorgabe, welche die Anzahl an Schlägen anzeigt, die der Golfer für einen Eagle, einen Birdie oder ein Par braucht. Ein Par bezeichnet die Anzahl an Schlägen, die man im Durchschnitt braucht, um ins Loch zu treffen. Danach werden die Wertungen gemessen. Ein Birdie ist einen Schlag unter Par und ein Eagle zwei Schläge unter Par. Ein Eagle ist nur noch durch ein Hole-In-One zu schlagen.

Der richtige Schläger für den Untergrund

Beim Golfen gibt es mehrere Arten von Schlägern, je nach Boden. Die Grundausstattung beinhaltet einen Driver, ein oder mehrere Eisen, ein Wedge und einen Putter. Der Driver ist der kräftigste Schläger und erzielt normalerweise die höchste Reichweite. Er wird fast ausschließlich für den Abschlag verwendet. Ein Beispiel für den Driver sieht man hier. Das Eisen wird für das Stück zwischen Abschlag und Grün benötigt. Da seine Schlagkraft nicht ganz so hoch ist, wie die des Drivers, lässt sich mit ihm präziser schlagen. Das sogenannte Wedge wird nur benötigt, wenn der Ball im hohen Gras oder in einem Sandbunker liegt. Es eignet sich sehr gut für kurze, gut platzierte Schläge. Für den letzten Schlag in das Loch nimmt man für gewöhnlich den Putter wie er hier zu sehen ist. Mit ihm schlägt man sehr weich und relativ kurz. Er ist von der Schlagkraft her ein wenig mit einem hochwertigen Minigolfschläger zu vergleichen. Mit diesen vier Golfschläger-Typen ist ein Anfänger bis Semi-Profi sehr gut ausgestattet.

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