GC Am Deister räumt mit Vorurteilen auf und gründet Initiative "Fair Play im Golfsport"

„Wer VcG’ler, Fernmitglieder und Golfer mit ausländischer Clubkarte als Billigheimer abtut, verzichtet gemessen an dem Potenzial von rund 120.000 Golferinnen und Golfern hierzulande auf eine garantierte Wachstumsgröße.“ Zu dieser Überzeugung kam der Golfclub am Deister, der Präsident Friedrich Schröder begründet, warum eine differenzierte Greenfeepolitik keinen Sinn macht. Ab sofort bietet der GC Am Deister schrankenloses Golfen an. Unterschiedslos soll künftig auf der 18-Loch-Anlage am Deister gegolft werden. Es gibt ein Einheitsgreenfee von 40 € an allen Tagen. Das gilt für VcG’ler, Fernmitglieder und Golfer mit ausländischer Clubkarte wie auch für Golfer mit DGV-Ausweis, egal, ob mit oder ohne Hologramm.

Bislang hatten VcG’ler, Fernmitglieder oder Golfer mit ausländischer Clubkarte es schwer, ihren Standort in der Golferwelt hierzulande zu behaupten. Auch beim GC Am Deister herrschte Unsicherheit. Um das Durcheinander vollkommen zu machen, erfand der DGV die „freiwillige Ausweiskennzeichnung“.

Warum hat der GC Am Deister nun diesen Sinneswandel vollzogen? Um es mit Kant auf den Punkt zu bringen: Alles Wissen stammt aus der Erfahrung. Der wichtigste Grund für den Politikwechsel: Wer VcG’ler, Fernmitglieder und Golfer mit ausländischer Clubkarte als Billigheimer abtut, verzichtet gemessen an dem Potenzial von rund 120.000 Golferinnen und Golfern hierzulande auf eine garantierte Wachstumsgröße.

Der GC Am Deister wird entgegen seiner bisherigen Haltung keine differenzierte Greenfeepolitik nach dem Motto, „Haust du meine Tante, hau ich deinen Tante“ betreiben. Wozu auch: Eine Analyse der rund 580 Clubs und Betreiber, die sich 2009 an der Ausweiskennzeichnung beteiligten, ergab, dass weniger als 50 Clubs/Betreibergesellschaften eine differenzierte Preispolitik nach den Vorstellungen des DGV betreiben. Und noch ein Ergebnis elektrisierte: Von den rund 581 Clubs mit Kennzeichnung verlangten im Jahre 2009 lediglich 123 erhöhtes Greenfee von VcG’lern. Und nur 37 von rund 580 Clubs nutzen Hologrammausweise für differenzierte Greenfeepolitik. Die Analyse wurde auf Basis offizieller DGV-Daten vorgenommen.

Vor diesem Hintergrund hat der GC Am Deister seine bisherige Position zugunsten seiner Initiative „Fair Play im Golfsport“ korrigiert. Die Initiative verfolgt ein einziges Ziel, nämlich schrankenloses Golfen in Deutschland zu ermöglichen.

VcG’ler, Fernmitglieder und Golfer mit ausländischer Clubkarte sind herzlich eingeladen, am Clubleben und an den Turnieren des GC Am Deister teilzunehmen. Mit unseren neuen Fair Play Greenfeepäckchen (ab März 2010) kann der Einstieg in unseren Club beginnen. Mehr darüber unter www.deistergolf.de.

Friedrich Schröder
Präsident GC Am Deister