Für Markus Brier gehts ohne Stop nach Marokko

Im Park des königlichen Palastes von Agadir startet Markus Brier diese Woche bei der Trophée Hassan II. Mit dem enttäuschenden Ergebnis bei den Open de Andalucia hat er abgeschlos- sen und geht voll Tatendrang in die kommende Aufgabe.

„Vergangene Woche war es sehr mühsam, aber so ist es halt: Neue Woche – neues Spiel“, meldet sich Markus Brier optimistisch aus Afrika. Die bevorste- hende Trophée Hassan II ist seit 1971 Teil des Euro- pean Tour Kalenders; der Austragungsort wechselt in unregelmäßigen Abständen. Brier teet zum ersten Mal in Agadir auf.

„Es ist ein älterer Designerkurs, auf dem nur der König und seine Gäste spielen“, schildert Brier. Der hochkarätige Platz hält für die European Tour Spieler einige Finessen bereit. „Die Grüns sind zum Teil abenteuerlich onduliert und manchmal extrem

klein.“ Bei winzigen Pott-Bunkern und enormen Run-Offs werden die langen Attacken schwierig. Damit der Ball am Grün bleibt, muss er diese Woche besonders präzise platziert werden. Auf den Löchern direkt am Meer bestimmt die stetige Brise das Spiel, im Wald zwischen den hohen Bäumen kämpfen die Spieler mit dem drehenden Wind.

Die Gendanken vieler österreichischer Golfer drehen sich derzeit um Martin Wiegele, der sich in diesen Tagen einer schwierigen Hüftoperation unterzieht und bis zum Ende der Saison ausfällt. Brier:„Ich wünsche Martin alles Gute. Er ist jung genug und ich denke er hat das Spiel, um wieder zurückzukommen.“

Als Titelverteidiger teet der Engländer David Horsey in Agadir auf. Stark vertreten sind die diese Woche de Italiener mit dem toll aufspielenden Matteo Manassero und den Molinari- Brüdern. Im Feld dabei ist auch Superstar John Daly (USA).

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