Europameisterschaft der Damen in Estland

Vom 23. bis 26. Juli findet in Estland die Europameisterschaft der Damen statt. Unter den 138 Teilnehmern aus 25 Nationen werden auch 13 Deutsche im Estonia Golf & Country Club um die Medaillen spielen.

Acht Spielerinnen des Golf Team Germany reisen nach Tallinn: Olivia Cowan, Leonie Harm (beide GC St. Leon-Rot), Antonia Eberhard (Club zur Vahr), Quirine Eijkenboom (Münchener GC), Franziska Friedrich (GC Abenberg), Laura Alessandra Fünfstück (GC Neuhof), Amina Wolf (Frankfurter GC) und Sophia Zeeb (Stuttgarter GC Solitude). Mit Hendrika Labsch (Stuttgarter GC Solitude), Antonia von Wnuck (Hamburger G&LC Hittfeld), Linda Trockel (G&LC Berlin-Wannsee), Rachael Taylor (GC Am Reichswald) und Wiebke Schlender (Düsseldorfer GC) sind fünf weitere deutsche Spielerinnen am Start.

Die Dänin Emily Pedersen will ihren Titel verteidigen. Sie siegte im Vorjahr mit drei Schlägen Vorsprung vor Laura Gonzalez Escallon und Kristin Bakker. Die diesjährige Europameisterin wird sich neben der Goldmedaille über eine besondere Einladung freuen dürfen. Die Ladies European Tour (LET) vergibt eine Wildcard für ein LET-Turnier.

Diese besondere Erfahrung durften Olivia Cowan und Rachael Taylor bereits in der vergangenen Woche machen. Zum ersten Mal sammelten sie LET-Erfahrung. Die zwei Amateurinnen konnten mit einer Wildcard an der Ladies German Open im GC Wörthsee teilnehmen und bewiesen, dass sie bei den Profis durchaus Schritt halten können. Beide scheiterten knapp am Cut. Taylor fehlte nur ein Schlag, Cowan deren zwei, um auch am Wochenende mit dabei zu sein.

Auch die anderen deutschen Starterinnen waren am vergangenen Wochenende fast alle im Einsatz. Ein Großteil trat für ihre Clubs am 4. Spieltag der KRAMSKI Deutschen Golf Liga an und ist mit guten Ergebnissen im Rücken nach Estland gereist. Besonders selbstbewusst kann Amina Wolf aufteen: Die 18-jährige Frankfurterin sicherte sich bei der Dutch Junior Open einen hervorragenden dritten Platz. Nach Runden von 70, 71, 72 und einer famosen 65 am Finaltag war Wolf damit die beste Europäerin im Feld.

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